Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Mann droht mit Waffe – Festnahme durch Spezialeinsatzkräfte

Polizeimeldung vom 08.05.2023

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 0712
Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes nahmen gestern Abend in Kreuzberg einen verhaltensauffälligen 31-jährigen Mann in einem Mehrfamilienhaus am Mehringplatz fest. Die Polizei wurde gegen 19 Uhr zu dem Haus gerufen, nachdem Anwohnende den Mann dabei beobachtet hatten, wie dieser aus einem Fenster einer im zweiten Obergeschoss gelegenen Wohnung Glasflaschen auf einen Gehweg warf. Nachdem die Wohnung lokalisiert war, öffnete die Mutter des Tatverdächtigen die Wohnungstür. Der 31-jährige befand sich in einem Zimmer. Weil er den Beamtinnen und Beamten durch die geschlossene Tür entgegenrief, dass er eine Schusswaffe besitze und diese auch gegen die Polizei einsetzen wolle, wurden Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Außerdem wurde der Bereich des Mehringplatzes inklusive des näheren Umfeldes für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen für den Personen- und Fahrzeugverkehr gesperrt. Nach kurzer Ansprache durch die Spezialisten des LKA ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Verletzt wurde dabei niemand. Da der Verdacht bestand, dass sich in dem Zimmer des Mannes mehrere Waffen, darunter auch eine Handgranate befinden, durchsuchten Spezialeinsatzkräfte des Kriminaltechnischen Instituts des Landeskriminalamtes den Raum. Das betroffene Wohnhaus und die beiden links und rechts angrenzenden Aufgänge der Wohnanlage wurden zur Sicherheit geräumt. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der vermeintlichen Handgranate um eine Attrappe. Darüberhinaus wurden eine Schusswaffe, mehrere Patronen, ein Elektroschocker und ein Schlagring gefunden und beschlagnahmt. Die Einsatzkräfte brachten den 31-Jährigen zur Feststellung seiner Identität in einen Polizeigewahrsam und dann in ein Krankenhaus, wo er durch den diensthabenden Psychiater stationär aufgenommen wurde. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Bedrohung dauern an.