Nr. 1021
Wegen eines Vorfalls in einem BVG-Bus in Johannisthal gestern Vormittag hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand und der Aussage eines Zeugen hielt der 32 Jahre alte Fahrer eines Linienbusses gegen 11.20 Uhr verkehrsbedingt etwa 50 Meter vor der Endhaltestelle am Sterndamm, um seinen Fahrgästen dort das Aussteigen zu ermöglichen. Darüber soll ein unbekannt gebliebener Passagier derart verärgert gewesen sein, dass er den Busfahrer zunächst beleidigt, angespuckt und ihm dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Der Fahrer soll sich daraufhin gewehrt, den Tatverdächtigen weggeschubst und mit seinen Fäusten in dessen Richtung geschlagen haben. Anschließend soll der Unbekannte den Busfahrer antisemitisch beleidigt haben. Dann habe er sich unerkannt vom Ort des Geschehens in Richtung S-Bahnhof Schöneweide entfernt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der antisemitischen Beleidigung,
Volksverhetzung und Körperverletzung laufen.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Staatsschutz ermittelt nach antisemitischer Beleidigung
Polizeimeldung vom 13.05.2022
Treptow-Köpenick