Nr. 0774
Auch in Berlin fanden anlässlich des zweiten europaweiten Aktionstages zur Bekämpfung von Hasskriminalität gestern Durchsuchungen statt. Die Durchführung des Aktionstages fand in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft statt.
Insgesamt 135 Polizistinnen und Polizisten vollstreckten unter Federführung eines Fachdezernates des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin ab 6 Uhr an insgesamt 20 Orten in den Bezirken Spandau, Reinickendorf, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Neukölln, Prenzlauer Berg und Mitte durch die Staatsanwaltschaft Berlin beantragte Durchsuchungsbeschlüsse.
16 Männer und drei Frauen stehen in Berlin im Verdacht, sich wegen Straftaten der Hasskriminalität strafbar gemacht zu haben. Ermittelt wird unter anderem wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.
Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt 19 internetfähige Geräte, überwiegend Mobiltelefone, beschlagnahmt.
Die Aktionstage belegen die auf europäischer Ebene bestehende Entschlossenheit,
gezielt und länderübergreifend gegen Hasskriminalität vorzugehen.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Zweiter europaweiter Aktionstag zur Bekämpfung von Hasskriminalität - Durchsuchungen in Berlin
Polizeimeldung vom 08.04.2022
bezirksübergreifend