Nr. 0448
Polizisten nahmen gestern Mittag einen mutmaßlichen Nationalsozialisten in Neukölln fest. Gegen 13.30 Uhr unterstützten die Einsatzkräfte Mitarbeiter der BVG auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Neukölln bei Kontrollen zur Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Schon während der Kontrolle agierte der Mann verbalaggressiv, sodass er von den Polizisten aufgefordert werden musste, sich zu beruhigen. Nach Beendigung der Kontrolle entfernte sich der alkoholisierte 45-jährige Tatverdächtige einige Meter und drehte sich um. Anschließend hob er einen Arm zum sogenannten Hitlergruß und rief lautstark eine nationalsozialistische Parole, woraufhin ihn die Polizisten festnahmen. Zur Feststellung seiner Blutalkoholkonzentration ordnete ein Richter eine Blutentnahme an, die in einem Polizeigewahrsam durchgeführt und aus dem er später wieder entlassen wurde. Der 45-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
verantworten. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Mann nach nationalsozialistischer Parole festgenommen
Polizeimeldung vom 26.02.2022
Neukölln