Nr. 0126
Die Besatzung eines Funkeinsatzwagens bemerkte gestern Abend einen Mann auf einem Baukran in Friedrichshain. Gegen 19 Uhr fiel den Einsatzkräften der Mann auf dem Baukran an der Wanda-Kallenbach-Straße auf und forderten ihn auf, von dem Kran herunterzuklettern. Dieser beleidigte daraufhin die Polizistin und ihre beiden Kollegen und weigerte sich, den Kran zu verlassen. Erneute Aufforderungen quittierte er abermals mit Beleidigungen und zeigte dazu den sogenannten Hitlergruß. Die beiden Polizisten kletterten nun dem Mann entgegen, der zwischenzeitlich auf ein Zwischenpodest hinabgestiegen war. Dort brachten sie den Tatverdächtigen zu Boden und fixierten ihn. Hierbei rief der Mann wiederholt eine nationalsozialistische Parole. Schließlich stieg er mit den beiden Polizisten hinab zum Boden, wo sie ihn festnahmen und rechtlich belehrten. Zum Tatvorwurf wollte sich der 37-Jährige nicht äußern. Anschließend brachte die Besatzung des Funkwagens den Tatverdächtigen in einen
Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer richterlich angeordneten Blutentnahme, erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einem Anschlussgewahrsam um 7 Uhr heute Morgen wieder entlassen wurde. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches, des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.
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Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:
Mutmaßlicher Nationalsozialist auf einem Baukran
Polizeimeldung vom 16.01.2022
Friedrichshain-Kreuzberg