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Durchsuchungen nach betrügerischen Verkehrsunfällen

Polizeimeldung vom 28.04.2021
berlinweit

Nr. 0927
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
In einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr mit anschließenden Betrugstaten zum Nachteil von Versicherungen in bisher 15 Fällen vollstreckten Mitarbeitende des Landeskriminalamtes sowie Einsatzkräfte der 14. Einheitshundertschaft gestern insgesamt vier richterlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse. Dabei konnte im Stadtilmer Weg in Lichterfelde der 31-jährige Hauptbeschuldigte gegen 8.15 Uhr angetroffen und bei ihm Beweismittel beschlagnahmt werden, deren Auswertung andauert. Der Mann wurde anschließend zur erkennungsdienstlichen Behandlung gebracht und danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Die drei anderen Durchsuchungen bei Zeugen betrafen Gutachter in Britz, Schöneberg und Staaken, bei denen weiteres Beweismaterial beschlagnahmt werden konnte.
Aufgrund der bisherigen Erkenntnissen wird dem Verdächtigen vorgeworfen, absichtlich Verkehrsunfälle herbeigeführt und im Nachgang bei den gegnerischen Versicherungen Schadensansprüche geltend gemacht zu haben. Der momentane Schaden beläuft sich auf rund 29.000 Euro.
Die Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.