LKA KTI 23 – Einsatzgruppe CBRNE / ATF

Polizeiliche Einsatzkräfte können jederzeit in Lagen geraten, in denen mit vermeintlichen oder tatsächlichen Gefahrstoffen chemischer, biologischer, radiologischer oder nuklearer Art (CBRN) umgegangen werden muss. LKA KTI 23 kann solche Gefahren mittels mobiler Analytik erkennen und im Rahmen einer naturwissenschaftlichen Fachberatung einstufen. Auch Explosivstoffe (E) können direkt vor Ort am Tatort identifiziert werden.

Dabei sind im polizeilichen Alltag die unterschiedlichsten Einsatzszenarien anzutreffen, z.B.: Graffitis mit Flusssäure an den Fensterscheiben öffentlicher Verkehrsmittel, Buttersäure-Anschläge auf Läden oder Restaurants, vorsätzlich oder unfallbedingte Freisetzung von Gefahrstoffen, Untersuchungen bei Hinweisen auf ein illegales Labor, gesprengte Geldautomaten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Mitarbeiter des Fachbereichs unterstützen die verantwortlichen Ermittlungsdienststellen in jeder Art von CBRN-Gefahrenlagen rund um die Uhr. Sie führen chemische und instrumentell analytische Untersuchungen mittels mobiler Analysegeräte vor Ort durch und beraten die Einsatzkräfte.

Als einer von insgesamt acht Standorten der Analytischen Taskforce (ATF) des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sind im Großschadens- und Katastrophenfall auch überregionale und sogar internationale Einsätze möglich.

Polizei Berlin

Kriminaltechnisches Institut