Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Stationäre Rotlicht- und/oder Geschwindigkeitsüberwachung

Ampelanlage Friedrichstraße

Aus der Missachtung des Haltgebotes an Rotlicht abstrahlenden Ampelanlagen (im Fachjargon auch Lichtzeichenanlagen genannt) und Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit resultieren regelmäßig besonders folgenschwere Verkehrsunfälle (VU).

Auf eine gezielte und kontinuierlich betriebene Überwachung des fließenden Verkehrs an Unfall- und Deliktsbrennpunkten – auch im stationären Betrieb durch automatische Verkehrsüberwachungsanlagen – kann daher zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit nicht verzichtet werden.

Oftmals führen mehrere Faktoren in ihrem Zusammenwirken zu einem Verkehrsunfall.

Im Zuge der individuellen Rotlichtüberwachung wurde insbesondere festgestellt, dass Fahrzeugführer häufig beim Umschalten einer Ampel von „Grün“ auf „Gelb“ ihr Fahrzeug deutlich beschleunigen, um nicht bei „Rot“ in deren geschützten Bereich einzufahren. Die Natur der Sache will es, dass dadurch nicht immer ein Rotlichtverstoß oder ein VU vermieden wird.

Um diesem negativen Verhalten entgegen zu wirken, wurde entschieden, stationäre Rotlichtüberwachungsanlagen künftig grundsätzlich um ein Modul zur Geschwindigkeitsüberwachung zu erweitern. Die kombinierten Überwachungsanlagen bekämpfen auf diese Weise zumindest zwei Faktoren, die häufig zu besonders folgenschweren VU führen.

Wer rücksichtslos Rotlicht missachtet und dadurch das Leben Unschuldiger gefährdet, gehört deshalb beweiskräftig festgestellt und zur Verantwortung gezogen.

In Berlin werden aktuell insgesamt 32 stationäre Überwachungskameras betrieben, die Rotlicht- oder Geschwindigkeitsverstöße an besonders unfallbelasteten Kreuzungen und Einmündungen automatisch und beweissicher dokumentieren.

Polizei Berlin

Landespolizeidirektion
LPD Stab 14

(Verkehrsunfallmeldungen sind über den Notruf 110 oder dem nächsten Polizeiabschnitt zu melden)