72 Frauen mischen die deutsche Spitzengastronomie auf – ein Hotspot der besonders guten Küchenchefinnen, Sommelières, Barkeeperinnen und Gastgeberinnen zeichnet sich laut CHEF:IN Watch Lists 2026 in Friedrichshain-Kreuzberg ab. Eine der ausgezeichneten Küchenchefinnen ist Shani Leiderman vom Restaurant Beba im Kreuzberger Martin-Gropius-Bau, die mit ihrem modernen Konzept die Museumsgastronomie belebt.
Eine ausgefallene Idee, herzhafte Torten, kreative jüdisch inspirierte Küche – vor der Kunst ist nach dem Essen – oder umgekehrt. Wer eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau besuchen möchte, kommt früher oder später an Shani Leidermann und in ihrem Restaurant Beba vorbei. Es befindet sich direkt rechts am Haupteingang: „Dieser Ort ist besonders. Sehr lebendig, international und mit vielen unterschiedlichen Bedürfnissen“, schwärmt die Restaurantinhaberin. „Wir kochen hier Rezepte unserer Großmütter aus aller Welt – leckere, aromareiche mediterrane Hausmannskost.“
„Namensgeberin und Muse für das Restaurant ist „Beba“, meine Oma, die in Córdoba in Argentinien lebte. Immer wenn ich sie besucht habe, haben wir gemeinsam gekocht.“ Die studierte Tänzerin und Theatermacherin Shani Leidermann lebt seit 2012 in Berlin. Bereits während ihres Studiums in Amsterdam gründete sie ein kleineres Catering-Unternehmen. „Seitdem sammle ich alte Familienrezepte, die ihre Köchinnen überdauert haben und bis heute viele Menschen glücklich machen.“ Soulfood, traditionelle Gerichte, die Erinnerungen wecken, kommen im Beba täglich auf den Tisch.