Nr. 1388
Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts Berlin und Einsatzkräfte der 36. Einsatzhundertschaft vollstreckten gestern im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Kreuzberg. Die Durchsuchung des Objekts in der Naunynstraße führte unter anderem zum Auffinden von zahlreichen verschreibungspflichtigen Medikamenten und Betäubungsmitteln, Datenträgern sowie Bargeld im vierstelligen Bereich.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen fanden sich in der Spitze etwa 140 Personen zu einer Kundgebung vor dem betroffenen Objekt zusammen. Hierbei kam es zu verbalen Unmutsäußerungen der Teilnehmenden, in Form von Sprechchören, in Richtung der Einsatzkräfte. Zur Unterstützung wurden weitere Kräfte des Regionalabschnitts 52/53 sowie der 11. Einsatzhundertschaft hinzugezogen. Im weiteren Verlauf versuchten Teilnehmende der Versammlung gewaltsam einen heruntergelassenen Sichtschutz an der Außenseite des Objekts zu öffnen, woraufhin sie von den Einsatzkräften zurückgedrängt wurden. Eine Person erhielt einen Platzverweis. Verletzt wurde niemand. Die Auswertungen der Beweismittel und die Ermittlungen dauern an und werden von der Staatsanwaltschaft Berlin geführt.
Ausfall der Internetwache
Aufgrund von Wartungsarbeiten im Berliner Landesnetz kommt es zu Ausfällen der Internetwache im Zeitraum vom 16.10., 18:00 Uhr bis zum 19.10.2026, 06:00 Uhr.
Polizeiliche Maßnahmen wegen des Verdachts der Arzneimittelkriminalität
Polizeimeldung vom 19.10.2026
Friedrichshain-Kreuzberg