Nr. 1306
Heute früh verletzte ein Heranwachsender einen Polizisten in Friedrichshain. Gegen 3:30 Uhr trafen Kräfte der Brennpunkt- und Präsenzeinheit einen jungen Mann nach begangener gefährlicher Körperverletzung an der Warschauer Brücke an. Da der Tatverdächtige in Richtung seines Gürtels griff, wurde er aus Eigensicherungsgründen zu Boden gebracht und festgenommen. Am Boden liegend, beim anschließenden Aufrichten, das nur unter erhöhtem Kraftaufwand der Einsatzkräfte möglich war sowie bei der Verbringung zu einem Gefangenentransporter, leistete der 20-Jährige wiederholt Widerstand. Dabei trat er unter anderem kraftvoll gegen ein Schienbein eines Polizisten und führte ruckartige Stöße mit seinem Kopf aus, die bei demselben Beamten eine Schulterverletzung zur Folge hatten. Zudem biss er in einen Finger der Dienstkraft. Der verletzte Polizist musste anschließend seinen Dienst beenden. In einem Polizeigewahrsam angekommen, leistete der junge Mann im Zuge seiner Identitätsfeststellung
weiterhin Widerstand, der durch Anwendung körperlichen Zwanges gebrochen werden konnte. Der Festgenommene, bei dem nicht auszuschließen war, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, musste sich schließlich noch einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutentnahme unterziehen. Danach kam er auf freien Fuß. Während des gesamten Einsatzgeschehens beleidigte der Tatverdächtige die Einsatzkräfte. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte haben die örtlichen zuständigen Abschnittskommissariate übernommen. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) führt die weiteren Ermittlungen zur vorausgegangenen gefährlichen Körperverletzung.
Widerstand und tätlicher Angriff - Polizist bei Festnahme verletzt
Polizeimeldung vom 04.10.2026
Friedrichshain-Kreuzberg