Gesuchter Mann nach antisemitischer Beleidigung und Körperverletzung identifiziert

Polizeimeldung vom 13.04.2023

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 0545
Der im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos gesuchte Tatverdächtige zu einer antisemitischen Beleidigung und Körperverletzung vom 13. September 2022 konnte ermittelt werden. Hinweise aus der Bevölkerung führten zur Namhaftmachung des Mannes. Die Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes dauern weiter an.

Polizeimeldung Nr. 0126 vom 25. Januar 2023: Tatverdächtiger nach antisemitischer Beleidigung und Körperverletzung gesucht
Zu einer antisemitischen Beleidigung und einer Körperverletzung, die sich am 13. September 2022 gegen 10.30 Uhr in Mariendorf ereignet hat, erhofft sich die Polizei Berlin Hinweise aus der Bevölkerung und veröffentlicht hierfür zwei Fotos des Tatverdächtigen.
Wie sich im Verlauf der Ermittlungen herausgestellt hat, ereignete sich der Vorfall auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Westphalweg. Der bisher unbekannte Tatverdächtige soll einem 43-jährigen Mann, der dort gemeinsam mit seinem Sohn unterwegs war, unvermittelt einen Stoß gegen den linken Oberarm gegeben haben und ihn zudem antisemitisch beleidigt haben. Anschließend soll der unbekannte Mann in einen Zug der Linie U 6 gestiegen und in Richtung Tegel davongefahren sein.
Der 43-Jährige erlitt eine Schulterprellung.

Polizeimeldung Nr. 1826 vom 13. September 2022: Judenfeindliche Beleidigung auf offener Straße
Ein Mann wurde heute Vormittag in Mariendorf beleidigt. Gegen 10.30 Uhr befand sich der 43-Jährige in Begleitung seines Sohnes auf dem Gehweg vor dem U-Bahnhof Westphalweg und telefonierte, wobei er hebräisch sprach. Währenddessen kam ihm ein unbekannter Mann entgegen, rempelte ihn an einer Schulter an und beleidigte ihn antisemitisch. Anschließend entfernte sich der Täter in Richtung des Bahnhofes Westphalweg. Da nicht auszuschließen ist, dass der Tatverdächtige den Bereich des Bahnhofes betreten haben könnte, wurden die Videoaufzeichnungen des Bahnhofes gesichert. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Diese dauern an.