Im Dialog mit der Wirtschaft vor Ort– Besuch beim IHK Pop-up-Büro in Friedrichshain

Im gemeinsamen Gespräch wurden Herausforderungen und Chancen besprochen

Im gemeinsamen Gespräch wurden Herausforderungen und Chancen besprochen

Am 29.07.2026 besuchte die Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann gemeinsam mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung das IHK Pop-up-Büro im neuen Quartier EDGE Friedrichspark in Friedrichshain. Wie bereits im letzten Jahr in der Skalitzer Straße bot der Termin eine wertvolle Gelegenheit, den direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft zu suchen und Einblicke in die aktuellen Themen und Herausforderungen der lokalen Unternehmen zu gewinnen.

Austausch auf Augenhöhe

Bereits zu Beginn des Treffens wurde deutlich, worum es bei diesem Format geht: In einer gemeinsamen Vorstellungsrunde erhielten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit vorzustellen und zugleich die aktuellen Herausforderungen zu benennen, die sie im unternehmerischen Alltag oder mit Blick auf die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Friedrichshain-Kreuzberg beschäftigen. Themen wie bürokratische Hürden, Flächenverfügbarkeit, Fachkräftesicherung, Vernetzung oder die Zusammenarbeit mit der Verwaltung bildeten die Grundlage für einen offenen und konstruktiven Dialog.

Der persönliche Austausch ermöglichte es, die aktuellen Themen der Wirtschaftsförderung aufzuzeigen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gemeinsam über Lösungsansätze zu diskutieren. Gerade dieser unmittelbare Dialog schafft Verständnis füreinander und stärkt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Das IHK Pop-up-Büro als Ort des Austauschs

Das IHK Pop-up-Büro, welches in allen Bezirken temporär vor Ort ist, bot den passenden Rahmen für einen direkten und offenen Austausch. Gern unterstützt die Wirtschaftsförderung dieses Format vor Ort für die Mitgliedsunternehmen der IHK. Für die bezirkliche Wirtschaftsförderung sind diese Gespräche besonders wertvoll. In den aufschlussreichen Gesprächen mit den unterschiedlichen Branchen der Mode, Gastronomie, Gesundheit, Architektur und Cybersecurity wurde wieder deutlich, dass der direkte Kontakt zu den Unternehmen die Arbeit und ihre Unterstützungsangebote im Bezirk noch sichtbarer werden müssen.

Wirtschaftsförderung sichtbar machen

Die bezirkliche Wirtschaftsförderung begleitete den Termin gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin und nutzte die Gelegenheit, mit den anwesenden Unternehmen und Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen. Der direkte Austausch ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit, denn er ermöglicht es, die Anliegen und Herausforderungen der Betriebe aus erster Hand kennenzulernen und bestehende Kontakte weiter auszubauen.

Solche Formate zeigen zugleich, wie wichtig eine sichtbare und ansprechbare Wirtschaftsförderung auf Bezirksebene ist. Viele Unternehmen wissen nicht, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote ihnen bereits vor Ort zur Verfügung stehen. Persönliche Begegnungen wie diese schaffen Vertrauen, erleichtern den direkten Kontakt zur Verwaltung und tragen dazu bei, die Wirtschaftsförderung als verlässliche Ansprechpartnerin für die Unternehmen im Bezirk stärker in den Blick zu rücken.

Gemeinsam den Wirtschaftsstandort stärken

Friedrichshain lebt von einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur mit kleinen Betrieben, lokalem Gewerbe, kreativen Unternehmen und innovativen Start-ups. Diese Vielfalt macht den Bezirk lebendig und zeigt, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist.

Die bezirkliche Wirtschaftsförderung begleitet Unternehmen, unterstützt Entwicklungsprozesse und versteht sich als verlässliche Schnittstelle und Lotse zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Der regelmäßige Austausch mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort ist dabei ein zentraler Baustein, um die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk aktiv zu gestalten.

Wir bedanken uns bei der IHK und allen Teilnehmenden für den offenen und konstruktiven Austausch. Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog ist, um Ideen auszutauschen, Kooperationen zu stärken und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen vor Ort zu entwickeln.