Vor Ort bei den Riverside Studios – Kreativwirtschaft und Netzwerke in Kreuzberg

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung vom Bezirksamt besuchte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann die Riverside Studios in Kreuzberg

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung vom Bezirksamt besuchte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann die Riverside Studios in Kreuzberg

Am 21.08.2026 besuchte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann gemeinsam mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung und Berlin Partner die Riverside Studios in Kreuzberg. Begrüßt wurden wir von Martin Eyerer und Albert Gruber, die uns zunächst die Geschichte und Entwicklung ihres Standorts vorstellten.

Von der Idee zum kreativen Netzwerk

2012 gründete Martin Eyerer, selbst DJ und Musiker, gemeinsam mit seinen Partnern die Riverside Studios. Aus zunächst wenigen eigenen Studios entwickelte sich über die Jahre ein kreativer Verbund, der heute mehr als 3.000 Quadratmeter, 27 Studios, rund 60 Residents und fünf Netzwerke umfasst. Dabei geht es längst um mehr als Musikproduktion: Das Angebot reicht von Recording, Mixing und Mastering über Filmmusik, Songwriting und Veranstaltungen bis hin zu Seminaren, Masterclasses und Künstler:innenberatung.

Netzwerk und Austausch auf Augenhöhe

Besonders beeindruckend ist das Netzwerk hinter den Studios. Hier arbeiten etablierte Künstler:innen und international bekannte Produzent:innen ebenso wie Nachwuchstalente und Newcomer. Die Riverside Studios verstehen sich dabei als kreativer Ort, an dem unterschiedliche Hintergründe und Genres zusammenkommen und Kooperationen entstehen können. Auch die internationale Vernetzung spielt eine wichtige Rolle. Zu den Partnern der Riverside Studios gehört unter anderem die New York University.

Etablierte Künstler*innen weltweit nutzten bereits die Riverside Studios

Etablierte Künstler*innen weltweit nutzten bereits die Riverside Studios

Einblicke in die Studios

Nach der Präsentation erhielten wir bei einer ausführlichen Führung Einblicke in die unterschiedlichen Studios und Arbeitsbereiche in dem historischen Gewerbehof. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Nutzung des Standorts ist – von Musikproduktion und Mixing bis zu Film, Medien und Music-Tech. Einmal vor dem Mischpult von Pink Floyd bespielt und vor Ort gelassen zu stehen oder im Musikproduktionsraum von Jean-Michel Jarre. Auch Tokio Hotel, Lady Gaga, James Blake oder Justin Bieber waren schon zu Gast. Nachfragen gibt aus allen Städten der Welt von New York, über London bis nach Asien.

Zum Abschluss ging es ganz nach oben zu den neuen Creator Hubs. Damit wird das Konzept der Riverside Studios um weitere Räume für kreatives Arbeiten und die Verbindung von Kreativwirtschaft, Technologie und Unternehmertum erweitert.

Kreativwirtschaft vor Ort

Der Besuch hat gezeigt, welche Bedeutung kreative Orte und gewachsene Netzwerke für den Wirtschaftsstandort Friedrichshain-Kreuzberg haben. Die Riverside Studios verbinden professionelle Infrastruktur mit Austausch, internationaler Vernetzung und Raum für neue Ideen. Für die bezirkliche Wirtschaftsförderung sind solche Vor-Ort-Termine eine wichtige Möglichkeit, Unternehmen und ihre Entwicklung unmittelbar kennenzulernen, Bedarfe aufzunehmen und Netzwerke weiter auszubauen.

Wir bedanken uns bei Martin Eyerer und Albert Gruber für den offenen Austausch und die spannenden Einblicke in die Riverside Studios.