Stadtrat Max Kindler besucht Kontakt und Beratungsstelle des Unionhilfswerks

Stadtrat Max Kindler beim Besuch der Kontakt- und Beratungsstelle des Unionhilfswerks mit den Mitarbeiter*innen vor Ort.

Stadtrat Max Kindler beim Besuch der Kontakt- und Beratungsstelle des Unionhilfswerks mit den Mitarbeiter*innen vor Ort.

Am Freitag, den 5. Juni besuchte Max Kindler, Bezirksstadtrat für Jugend und Familie, gemeinsam mit Alexandra Gelbstein, Leiterin der Organisationseinheit Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination (QPK), die Kontakt und Beratungsstelle des Unionhilfswerks (KBS) in der Kreuzberger Waldemarstraße .

Die KBS des Unionhilfswerks unterstützt Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen durch offene Begegnungsangebote, Beratung und vielfältige Gruppenaktivitäten. Für viele Besucher und Besucherinnen ist sie ein wichtiger Ort der Gemeinschaft und eine feste Konstante im Alltag.

Das Herzstück der KBS: Begegnung und soziale Teilhabe

Empfangen wurden die Gäste von der Leiterin Frau Frütel sowie den Mitarbeitern Herrn Steinblock und Frau Volz. Sie stellten die Arbeit der Kontakt- und Beratungsstelle vor und gaben Einblicke in den Alltag der Einrichtung. Das Herzstück des Angebots bilden die regelmäßigen Gruppenaktivitäten wie Kreativangebote, gemeinsames Kochen, Tischtennis – die gemeinsamen Aktivitäten schaffen Begegnungen und ermöglichen soziale Teilhabe. Hier können sie Kontakte knüpfen, Gemeinschaft erleben und müssen den Herausforderungen des Alltags nicht allein begegnen.

Die Kontakt- und Beratungsstelle steht allen Menschen offen, die Unterstützung suchen. Viele langjährig angebundene Menschen mit hoher psychosozialer Belastung nutzen regelmäßig diese Einrichtung. Gleichzeitig suchen zunehmend auch jüngere Menschen den Kontakt zur KBS. Themen wie Einsamkeit, soziale Isolation und gesellschaftlicher Leistungsdruck spielen zunehmend auch bei dieser Zielgruppe eine große Rolle.

Niedrigschwellige Hilfe und starke Vernetzung im Bezirk

Im Gespräch ging es auch um die Rolle der KBS im psychosozialen Versorgungssystem des Bezirks. Als niedrigschwellige Anlaufstelle ist sie ohne bürokratische Hürden zugänglich und unterstützt Menschen oft bereits in frühen Phasen einer Krise. Gleichzeitig kann sie Ratsuchende nach stationären Aufenthalten stabilisieren und so dazu beitragen, Krankenhäuser zu entlasten.

Positiv hervorgehoben wurde die enge Zusammenarbeit mit anderen sozialen und psychosozialen Angeboten im Bezirk. Durch die gute Vernetzung im Sozialraum und die Kooperation mit weiteren Kontakt- und Beratungsstellen können Klientinnen und Klienten bei Bedarf an passende Unterstützungsangebote vermittelt werden.

Neben den Erfolgen der Einrichtung wurden auch aktuelle Herausforderungen thematisiert. Bei einem anhaltend hohen Bedarf an niedrigschwelligen psychosozialen Angeboten, bedarf es weiter einer verlässlichen Finanzierung.

Persönliche Einblicke zum Abschluss des Besuchs

Zum Abschluss des Besuchs führte Max Kindler ein persönliches Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern der Kreativgruppe. Sie berichteten von ihrer persönlichen Verbindung zur KBS. Einige von ihnen besuchen das Angebot bereits seit mehr als zehn Jahren. Im Gespräch wurde deutlich, welche Bedeutung die Einrichtung für ihren Alltag hat: Sie gibt Struktur, schafft Gemeinschaft, bietet einen geschützten Raum und schützt vor Einsamkeit.

Weitere Informationen:
KBS Kreuzberg
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
Telefon: (030) 616099 20
E-Mail: kbs@kb.unionhilfswerk.de