Die Aufregung vor der Reise der 22 Kinder und Jugendlichen war groß, sie konnten vor der Abreise nach Berlin kaum schlafen: „Wir haben die Nacht vor der Abreise gemeinsam mit unseren Koffern im Luftschutzkeller verbracht“, berichteten sie bei ihrer Ankunft in Berlin. Einige von ihnen stammen aus den Regionen Donbass und Luhansk, haben praktisch ihr ganzes Leben unter Besatzung gelebt – und schlimmste Dinge erlebt.
Doch diese Woche in Berlin sollte sie das Grauen – wenigstens für einige Stunden – vergessen lassen.
Die Initiator*innen hatten ein volles Programm zusammengestellt: Spiel, Sport, Kultur und Begegnung prägten die Tage. Von gemeinsamen Aktivitäten wie Pizzabacken und Klettern bis hin zu Besichtigungen verbrachten die Kinder und Jugendlichen eine erlebnisreiche Woche.
Auf Einladung des Bezirksamts besuchten sie eine Vorstellung im Friedrichstadt-Palast und freuten sich auf eine Abkühlung im berühmten Prinzenbad in Kreuzberg.
Am Ende der Woche fiel der Abschied schwer: „Das war eine der schönsten Wochen meines Lebens. Bis jetzt“, so eine Teilnehmerin beim Abschied.
Dank des großen Engagements der Organisator*innen konnte diese Gruppe ein kleines, erfülltes Stück unbeschwerter Jugend erleben.