1. Schulgartenwettbewerb in Friedrichshain-Kreuzberg - Auszeichnung für engagierte Schulen

Bezirksstadträtin Annika Gerold eröffnete die Preisverleihung mit einer Rede

Bezirksstadträtin Annika Gerold eröffnete die Preisverleihung mit einer Rede

Zum ersten Mal hat in diesem Jahr der Schulgartenwettbewerb des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg stattgefunden. Die Preisverleihung fand am 29. September im Umweltbildungszentrum Nirgendwo statt. Organisiert wurde der Wettbewerb von der Koordinierungsstelle für Natur, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeitsbildung. Im Rahmen des in diesem Jahr gegründeten Schulgartennetzwerks konnten alle Schulen im Bezirk teilnehmen – von der Grundschule bis zur Berufsschule. Zehn Schulen haben sich am Wettbewerb beteiligt.

So lief der Schulgartenwettbewerb ab

Nach den Sommerferien machten sich die teilnehmenden Schulen daran, ihre Schulgärten für den Wettbewerb weiterzuentwickeln und aufzupäppeln. Anschließend besuchte die Jury innerhalb von zwei Wochen die verschiedenen Schulgärten und machte sich vor Ort ein Bild von den Projekten.

Die Jury setzte sich aus Expert*innen verschiedener Initiativen und Bündnisse aus dem Bezirk zusammen, darunter die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgärten und die Koordinierungsstelle gemeinschaftliches Gärtnern. Bei der Bewertung spielten unterschiedliche Kriterien eine Rolle. Neben Kreativität und Zukunftsfähigkeit wurde beispielsweise darauf geschaut, wie die Schulgärten mit dem Unterricht und den Lerninhalten der Schüler*innen verknüpft werden.

Preisverleihung und Gewinner: Alle zehn Schulen ausgezeichnet

Bei der Preisverleihung im UBZ Nirgendwo wurden am 29. September die Gewinner*innen des ersten bezirklichen Schulgartenwettbewerbs ausgezeichnet. Bezirksstadträtin Annika Gerold, zuständig für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt, war bei der Veranstaltung dabei und überreichte gemeinsam mit der Organisatorin Käthe Kerbstadt die Preise.

Den dritten Platz belegte die Aziz-Nesin-Grundschule, den zweiten Platz erreichte die Blumen-Grundschule. Der erste Platz ging an die Otto-Wels-Grundschule.

Ausgezeichnet wurden dabei nicht nur die drei Erstplatzierten: Alle zehn teilnehmenden Schulen erhielten einen Preis. Neben einem Preisgeld von 150 Euro gab es verschiedene Materialien, die für die weitere Gestaltung und Nutzung der Schulgärten eingesetzt werden können.

Die Preisverleihung bot damit auch Gelegenheit, das Engagement der beteiligten Schulen zu würdigen und den Austausch innerhalb des neuen Schulgartennetzwerks zu stärken. In positiver und ausgelassener Atmosphäre wurde gemeinsam auf die ersten Ergebnisse des Wettbewerbs zurückgeblickt.