In den obersten Landesbehörden Berlins arbeiten deutlich mehr Frauen als Männer: knapp zwei Drittel der Beschäftigten sind Frauen. Von allen Teilzeitbeschäftigten sind etwa drei Viertel weiblich. Auch in allen Laufbahngruppen einzeln betrachtet arbeiten mehr Frauen als Männer. Lediglich ab den höheren Eingruppierungen A 16/ E 15Ü/ AT 1 fällt der Frauenanteil der Beschäftigten im höheren Dienst der obersten Landesbehörden unter die Hälfte.
Bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt arbeiten im höheren Dienst mit 46 Prozent am wenigsten Frauen, in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit 68 Prozent die meisten. Im gehobenen Dienst sticht der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit mit nur 29 Prozent Frauenanteil heraus. Im einfachen und mittleren Dienst hat alleinig die Senatsverwaltung für Inneres und Sport mit 34 Prozent einen Anteil von Frauen unter 50 Prozent.
Die Beschäftigung von Frauen und Männern in Leitungspositionen ist mit einem Frauenanteil von 53 Prozent fast ausgewogen. In der höchsten Führungsebene (Führungsebene 1) sind jedoch lediglich etwas über einem Drittel (37 Prozent) Frauen beschäftigt. In den Führungsebenen 2 und 4 liegt der Frauenanteil genau bei 50 Prozent und in der Führungsebene 3 bei 56 Prozent. Nur in der höchsten Hierarchiestufe sind die Frauen demnach unterrepräsentiert.
Den geringsten Frauenanteil in Leitungspositionen hat die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit 39 Prozent. Demgegenüber arbeiten in der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung am meisten Frauen in Leitungspositionen (73 Prozent).