Stiftungen öffentlichen Rechts

In den Berliner Stiftungen öffentlichen Rechts sind zwei Drittel der Beschäftigten weiblich. Der Anteil von Frauen nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab. Der Frauenanteil unter den Teilzeitbeschäftigten bleibt dabei ungefähr gleich. Den höchsten Frauenanteil im höheren Dienst gibt es bei der Pestalozzi-Fröbel-Haus Stiftung (71 Prozent), den niedrigsten in der Stiftung Neue Synagoge (10 Prozent).

Die Stiftung Oper in Berlin und Stiftung Berliner Philharmoniker sowie die Berliner Bühnen werden gesondert betrachtet, da die Positionen sich deutlich unterscheiden. Bei den Beschäftigten der Stiftung Oper in Berlin und Stiftung Berliner Philharmoniker variiert der Frauenanteil je Position deutlich. Bei den Solomusikerinnen und Solomusikern liegt der Frauenanteil bei einem Fünftel, während er im künstlerisch-technischen/technischen Bereich bei etwas über der Hälfte liegt. Der Anteil von Frauen an den Beschäftigten der Berliner Bühnen liegt unter der Parität. Auch hier gibt es große Unterschiede je nach Arbeitsbereich. Im künstlerisch-technischen und technischen Bereich liegt der Anteil von Frauen bei knapp einem Drittel, während er in der Verwaltung bei guten zwei Dritteln liegt.

In den Leitungspositionen der Stiftungen öffentlichen Rechts beträgt der Frauenanteil 63 Prozent und ist damit etwas niedriger als der unter den Beschäftigten insgesamt. Lediglich 6 Männer in Leitungspositionen arbeiten in Teilzeit. Bei der Stiftung Oper in Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker sind zu knapp einem Drittel Frauen in Leitungspositionen beschäftigt. In der künstlerisch-technischen Leitung arbeitet keine Frau, aber 7 Männer. Der Frauenanteil unter den Leitungspositionen bei den Berliner Bühnen liegt bei 50 %. In der künstlerisch-technischen Leitung liegt der Frauenanteil hingegen bei nur 16 %, wobei es keine weibliche technische Direktorin gibt.

Unter den Beschäftigten der Stiftungen öffentlichen Rechts in Berlin beträgt der Frauenanteil 66 %, unter den Teilzeitbeschäftigten sogar 73 %.

Mit steigenden Laufbahngruppen nimmt der Frauenanteil ab. Im einfachen und mittleren Dienst liegt der Frauenanteil bei 68 %, im gehobenen Dienst bei 66 % und im höheren Dienst bei 59 %.

Der Frauenanteil unter den Teilzeitbeschäftigten bleibt dabei jedoch ungefähr gleich (70 % bis 78 %).

Der Anteil von Frauen nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab. Im einfachen und mittleren Dienst liegt er bei 68 %, im gehobenen Dienst bei 66 % und im höheren Dienst bei 59 %.

Der höchste Frauenanteil im höheren Dienst gibt es bei der Pestalozzi-Fröbel-Haus Stiftung mit 71 %, den niedrigsten in der Stiftung Neue Synagoge(CJ) (10 %).

Den höchsten Frauenanteil im einfachen und mittleren Dienst hat die Stiftung Naturschutz Berlin mit 79 %

Der Frauenanteil unter den Beschäftigten der Stiftung Oper in Berlin und Stiftung Berliner Philharmoniker liegt bei 41 %. Jedoch variiert der Anteil an Frauen je Position deutlich. Bei den Solomusiker:innen liegt der Frauenanteil bei 20 %, während er im künstlerisch-technischen/technischen Bereich bei 53 % liegt.

Der Anteil von Frauen an den Beschäftigten der Berliner Bühnen beträgt 42 %. Der Unterscheid zwischen den Arbeitsgebieten ist jedoch groß. Im künstlerischen Bereich liegt der Frauenanteil bei 50 %. Im künstlerisch-technischen und technischen Bereich liegt der Anteil von Frauen bei 29 %. In der Verwaltung ist der Frauenanteil mit 67 % am höchsten.

Höhere Vergütung bekommt jeweils ein kleinerer Anteil von Frauen, als unter den gesamten Beschäftigten. Frauen sind weniger gut bezahlt.

Bei den Leitungspositionen der Stiftungen des öffentlichen Rechts beträgt der Frauenanteil 63 % und unter den Teilzeitbeschäftigten sogar 84 %. Lediglich 6 Männer in Leitungspositionen arbeiten in Teilzeit.

In Leitungspositionen der Stiftung Oper in Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker beträgt der Frauenanteil 31 %. In der Künstlerischen Leitung liegt der Anteil an Frauen bei 36 %, in der Verwaltungsleitung bei 22 % und in der künstlerisch-technischen Leitung arbeitet keine Frau, aber 7 Männer.

Der Frauenanteil unter den Leitungspositionen bei den Berliner Bühnen liegt bei 50 %. Wie auch unter den Beschäftigten ist die Varianz zwischen den Positionen groß. Als künstlerische Leitung arbeiten zu 67 % Frauen. Dies ist sogar höher als der Frauenanteil unter den Beschäftigten im künstlerischen Bereich (50 %).

In der künstlerisch-technischen Leitung liegt der Frauenanteil hingegen bei nur 16 %. Wobei es keine weibliche technische Direktorin gibt.

In der Verwaltungsleitung im höheren Dienst arbeiten 38 % Frauen.

Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung

Abteilung Frauen und Gleichstellung

Ansprechpartnerin:

Dr. Josephine Lichteblau