Körperschaften öffentlichen Rechts

In ausgewählten Körperschaften öffentlichen Rechts sind knapp zwei Drittel der Beschäftigten weiblich. Der Anteil der Frauen nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab. Auch der Frauenanteil bei den Teilzeitbeschäftigten nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab. Bei den Leitungspositionen in den Körperschaften öffentlichen Rechts liegt der Frauenanteil bei knapp der Hälfte. Dabei ist er im gehobenen Dienst nur etwas höher als im höheren Dienst.

Die staatlichen Hochschulen werden innerhalb der Körperschaften öffentlichen Rechts gesondert betrachtet. Unter den Professor:innen der staatlichen Hochschulen nimmt der Frauenanteil mit steigender Eingruppierung ab. Bei Emeriti ist der Anteil an Frauen mit nur 5 Prozent am niedrigsten. Dies deutet darauf hin, dass früher noch weniger Professorinnen an den staatlichen Hochschulen beschäftigt waren. Bei den Erstberufungen an staatlichen Hochschulen liegt der Frauenanteil bei Universitäten mit 57 Prozent am höchsten, gefolgt von Fachhochschulen (40 Prozent) und Kunsthochschulen mit 33 Prozent an dritter Stelle.

Beim verwaltungstechnischen und sonstigen Personal beträgt der Anteil von Frauen 58 Prozent. Dabei ist er im höheren Dienst mit 62 Prozent deutlich höher als im gehobenen Dienst mit 39 Prozent.

Bei den Leitungspositionen an staatlichen Hochschulen werden insgesamt zu 50 Prozent Frauen beschäftigt. Jedoch variieren die Frauenanteile je Position sehr deutlich.

In den Vorständen und Geschäftsführungspositionen lag der Frauenanteil zum Stichtag bei gut einem Drittel. Bei den Neubesetzungen im Berichtszeitraum änderte sich der Frauenanteil kaum.

Forschungsinstitute, Kammern und Vereinigungen

In ausgewählten Körperschaften öffentlichen Rechts sind knapp zwei Drittel der Beschäftigten weiblich. Der Anteil der Frauen nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab. Auch der Frauenanteil der Teilzeitbeschäftigten nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab. Im höheren Dienst ist der Frauenanteil bei der Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin mit 67 Prozent am höchsten und bei der Handwerkskammer mit 46 Prozent am niedrigsten. Bei der Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin werden im einfachen und mittleren Dienst sogar 95 Prozent Frauen beschäftigt.

In Leitungspositionen der Körperschaften öffentlichen Rechts liegt der Frauenanteil bei knapp der Hälfte. Dabei ist er im gehobenen Dienst nur etwas höher als im höheren Dienst.

Bei ausgewählten Körperschaften öffentlichen Rechts beträgt der Frauenanteil unter den Beschäftigten insgesamt 63 %. Er nimmt mit steigenden Laufbahngruppen ab.

Auch der Frauenanteil unter den Teilzeitbeschäftigten nimmt mit steigender Laufbahngruppe ab. Während er im einfachen und mittleren Dienst 87 % beträgt, liegt er im gehobenen Dienst bei 82 % und im höheren Dienst bei 60 %.

Der Frauenanteil der Beschäftigten der Körperschaften öffentlichen Rechts beträgt im höheren Dienst 52 %, im gehobenen Dienst 66 % und im einfachen und mittleren Dienst 75 %.

Im höheren Dienst ist der Frauenanteil bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin mit 67 % am höchsten und bei der Handwerkskammer mit 46 % am niedrigsten. Bei der Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin beträgt der Frauenanteil im einfachen und mittleren Dienst sogar 95 %.

In den Leitungspositionen der Körperschaften öffentlichen Rechts liegt der Frauenanteil bei 48 %. Dabei ist er im gehobenen Dienst nur etwas höher als im höheren Dienst (52 % bzw. 47 %)

Hochschulen

Der Frauenanteil unter den Professor:innen an staatlichen Hochschulen nimmt mit steigender Eingruppierung ab. Bei Emeriti ist der Anteil an Frauen mit nur 5 Prozent am niedrigsten. Dies deutet darauf hin, dass früher noch weniger Professorinnen an den staatlichen Hochschulen beschäftigt waren. Beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal der staatlichen Hochschulen arbeiten knapp zur Hälfte Frauen.

Bei den Erstberufungen an staatlichen Hochschulen liegt der Frauenanteil bei der Hälfte. Die Varianz zwischen den Hochschulen ist jedoch sehr ausgeprägt. Bei Universitäten ist er mit 57 Prozent am höchsten, gefolgt von Fachhochschulen (40 Prozent) und Kunsthochschulen mit 33 Prozent an dritter Stelle.

Beim verwaltungstechnischen und sonstigen Personal beträgt der Frauenanteil 58 Prozent. Dabei ist er im höheren Dienst mit 62 Prozent deutlich höher als im gehobenen Dienst mit 39 Prozent. Bei den Leitungspositionen werden in den staatlichen Hochschulen zu 50 Prozent Frauen beschäftigt. Jedoch variieren die Frauenanteile je Position teils deutlich.

Wissenschaftliches und künstlerisches Personal

Beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal der staatlichen Hochschulen liegt der Frauenanteil bei 46 %. Dabei ist er bei Lehrkräften für besondere Aufgaben mit 63 % am höchsten und bei Emeriti (5 %) und Honorarprofessor:innen (19 %) am niedrigsten.

Professorinnen und Professoren

Der Frauenanteil unter den Professor:innen an staatlichen Hochschulen liegt bei 35 %. Mit steigender Eingruppierung nimmt der Frauenanteil ab. Während er in der W1/At-Juniorprofessur mit 56 % noch vergleichsweise hoch ist, liegt er bei den C4 Professuren bei 17 %.

Gastprofessor:innen sind zu 40 % weiblich.

Der Frauenanteil der Professor:innen ist an der Alice Salomon Hochschule mit 68 % am höchsten und an der Hochschule für Technik mit 23 % am niedrigsten.

Neu- und Erstberufungen

Bei den Erstberufungen an staatliche Hochschulen liegt der Frauenanteil bei 50 %. Die Varianz zwischen den Hochschulen ist jedoch sehr ausgeprägt. Während bei der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” im Berichtszeitraum lediglich 2 Männer berufen wurden, waren es bei der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” 1 Mann und 3 Frauen. Die Freie Universität hat mit 69 % (14 Männer und 31 Frauen) einen hohen Frauenanteil bei den Erstberufungen.

Der Frauenanteil bei Erstberufungen an staatlichen Hochschulen ist bei Universitäten mit 57 % am höchsten, gefolgt von Fachhochschulen (40 %) und Kunsthochschulen mit 33 % an dritter Stelle.

Hochschulleitung sowie Verwaltungs- und technisches Personal

Beim verwaltungstechnischen und sonstigen Personal an den staatlichen Hochschulen beträgt der Frauenanteil 58 %. Dabei ist er im höheren Dienst mit 62 % deutlich höher als im gehobenen Dienst mit 39 %.

Unter den Teilzeit-Beschäftigten liegt der Frauenanteil bei 74 %

Bei den Leitungspositionen der staatlichen Hochschulen liegt der Frauenanteil insgesamt bei 50 %, bei den einzelnen Positionen variiert er jedoch stark. Bei Dekan:innen liegt der Anteil an Frauen bei 21 %. Unter den Abteilungsleitungen liegt bei 59 % und bei den staatlichen Hochschulen gibt es 3 Kanzler und 5 Kanzlerinnen, was einen Anteil von 63 % Frauen ergibt.

Vorstands- und Geschäftsführungspositionen

In den Vorständen und Geschäftsführungspositionen lag der Frauenanteil zum Stichtag bei gut einem Drittel. Bei den Neubesetzungen im Berichtszeitraum änderte sich der Frauenanteil kaum.

Bei Vorständen und Geschäftsführungspositionen lag der Frauenanteil zum Stichtag bei 37 %.

Neubesetzungen erfolgten im Berichtszeitraum mit einem Frauenanteil von 36 %.

Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung

Abteilung Frauen und Gleichstellung

Ansprechpartnerin:

Dr. Josephine Lichteblau