Worum geht es?
Berlin braucht eine Gleichstellungspolitik, die im Alltag der Menschen ankommt. Rund 50 Berlinerinnen und Berliner ab 16 Jahren diskutieren, wo Handlungsbedarf besteht und formulieren konkrete Ziele. Sie benennen relevante Akteure und machen den Gleichstellungsauftrag der Berliner Verfassung für unterschiedliche Lebensbereiche greifbar.
Wie läuft das Forum ab?
Das Forum trifft sich an drei Terminen im Juli, September und Oktober 2026. Die Teilnehmenden arbeiten in moderierten Kleingruppen und diskutieren im Plenum. Sie bringen ihre Alltagserfahrungen ein und werden von Fachleuten aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft informiert. Am Ende stehen gemeinsam erarbeitete Empfehlungen für ein gerechteres Zusammenleben in Berlin.
Wer nimmt teil?
Die Teilnehmenden werden zufällig aus allen Berliner Bezirken ausgewählt. So sind möglichst viele unterschiedliche Perspektiven aus der Berliner Stadtgesellschaft vertreten. Das Forum ist niedrigschwellig und inklusiv angelegt: Gleichstellung wird nicht abstrakt diskutiert, sondern an konkreten Alltagserfahrungen festgemacht.
Wer führt das Forum durch?
Das nexus Institut ist mit Konzeption, Organisation und Durchführung beauftragt. Dazu gehören:
- Entwicklung des methodischen Designs
- Auswahl und Begleitung der Teilnehmenden
- Geschlechtersensible Moderation
- Organisation der Veranstaltungen
- Ergebnisdokumentation und Abschlussbericht
Projektdaten
Laufzeit: Mai bis Dezember 2026
Auftraggeber: Land Berlin, zuständige Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung Projektteam: Dr. Arnd Hofmeister, Tzvetina Arsova Netzelmann, Prof. Dr. Christiane Dienel, Nicolas Bach, Wiebke Blum, Justine Kenzler, Daniel Jurischka