Kultur am 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg

Am 30. April und 1. Mai 2026 findet in Friedrichshain-Kreuzberg ein vielfältiges Kulturprogramm statt.

Es folgt eine Kartendarstellung. zur Teaserliste mit den enthaltenen Adressen unter der Karte springen

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Stadtplan Berlin.de

Orte in dieser Karte

  • Mariannenplatz 2, 10997

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    30.4.2026, 16:00 - 18:00 Uhr Kultur unter Druck. Wie Kulturpolitik zum Machtinstrument wird – und was auf dem Spiel steht @ Internationales Theaterinstitut - Zentrum Deutschland (Cornelia Sollfrank)

    Die Kürzungen im Kulturhaushalt betreffen die Künstler*innen direkt, gleichzeitig sind sie Teil einer Veränderung in der politischen Landschaft, in der Kultur zunehmend zum Austragungsort ideologischer Kämpfe wird. Mit der Veranstaltung werden die kulturpolitischen Proteste des Jahres 2025 ausgebaut, präsentieren eine formalisierte Organisationsstruktur und verorten diese in einem größeren kulturpolitischen Rahmen durch eine Diskussion mit Expert*innen. Parallel dazu werden die Studios geöffnet.

  • Alt-Stralau 68, 10245

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    30.04.2026, 18:00 Uhr: A Wide Open Walpurgisnacht @ Berliner Ringtheater (Sascha Cowan)

    Wide Open's Walpurgisnacht verwandelt das Berliner Ringtheater im Rahmen des nachbarschaftlichen Hausfestes der Neuen Zukunft in einen Ort, an dem Tanz, Feier und Performance zusammenkommen. Verbunden durch musikalische Narrative von Majdolen's DJ-Set erkunden die erzählerischen Drag- und Tanzperformances von Hassandra, Iacopo Loliva, Erratum und Jiannyuh Wang von queeren Ritualen der Anrufung der Ahn*innen, Hexerei, Transformationen in ungezähmte Kreaturen und emanzipatorischer Monstrosität.

  • Mehringplatz 1, 10969 Berlin

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    ab 30.04.2026, 18:00 Uhr: «Kunst ist schön!» «macht aber viel Arbeit!» (Guerilla Architects in Kooperation mit Globale e.V. / madaMe Café)

    Am Mehringplatz treffen Arbeitsgeschichten von Frauen* auf den historischen Ort der Arbeiterbewegung. In 10 Interviews erzählen Frauen* aus dem Kiez über ihre oft unsichtbare Arbeit – Care-Arbeit, kreative und kulturelle Tätigkeiten. Die Interviews beginnen am 30.04. als öffentliche Schreibwerkstatt. Am 1. Mai werden erste solidarische Botschaften als Zitate am Platz ausgestellt. Durch Empfehlungen entstehen organische Netzwerke. Eine Zine-Publikation dokumentiert die Stimmen.

  • Köpenicker Straße 172, 10997

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    Eröffnung am 30.04.2026, 17:00 Uhr: Stimmen der Arbeit – Eine partizipative Ausstellungserweiterung zum 1. Mai @ Museum des Kapitalismus Berlin (Verein für Bildung und Partizipation e.V.)

    Anlässlich des 1. Mai schafft das Museum des Kapitalismus eine partizipative Ausstellungserweiterung zu Arbeit und gesellschaftlichen Kämpfen: Eine neue Ausstellungsstation lädt Besucher*innen ein, eigene Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen. Die Intervention verbindet künstlerische Gestaltung und politische Bildung. Ein Auftaktevent mit Musik und Performance eröffnet die Station Ende April, die über den 1. Mai hinaus ausgestellt bleibt.

  • Liebigstraße 12, 10247

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    30.04.2026, 14:00-23:00 Uhr: Panoptikum - Willkommen in der Disziplinargesellschaft @ liebig 12 (liebig12 in Kooperation mit Marc Weiser und Galiläakirche)

    „Panoptikum“ ist ein 2-tägiges partizipatives Nachbarschafts-Event mit Ausstellung, Workshop, Performance zum Thema „Ausbeutung” in Friedrichshain. Zur Ausstellungseröffnung der serbischen Medien-Künstlerin Bojana Knežević werden am 30.4. in der Liebig12 und am 1.5. in der Rigaer Str. 9/10 verschiedene künstlerische Formate entwickelt, die am 1. Mai mit einem exklusiven „Orchester“ und Chor unter Leitung des Klang-Künstlers Marc Weiser in der Galiläakirche vorgestellt werden.

  • Rigaer Straße 9, 10247

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    01.05.2026, 19:00 Uhr: Panoptikum - Willkommen in der Disziplinargesellschaft @ Rigaer Str. 9/10 (liebig12 in Kooperation mit Marc Weiser und Galiläakirche)

    „Panoptikum“ ist ein 2-tägiges partizipatives Nachbarschafts-Event mit Ausstellung, Workshop, Performance zum Thema „Ausbeutung” in Friedrichshain. Zur Ausstellungseröffnung der serbischen Medien-Künstlerin Bojana Knežević werden am 30.4. in der Liebig12 und am 1.5. in der Rigaer Str. 9/10 verschiedene künstlerische Formate entwickelt, die am 1. Mai mit einem exklusiven „Orchester“ und Chor unter Leitung des Klang-Künstlers Marc Weiser in der Galiläakirche vorgestellt werden.

  • Waldemarstraße 20, 10999

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    30.04.: 14:00-18:00 Uhr, 01.05.: 10:00-20:00 Uhr: 1. Mai in Kreuzberg – Migration, Arbeit und Erinnerung in türkischsprachigen Zeitungen (1970–2025) @ Alevitische Gemeinde zu Berlin (Ali Varlı)

    Das Projekt ist eine Ausstellung, die die Darstellung der 1.-Mai-Feiern und -Demonstrationen im Berliner Stadtteil Kreuzberg von den 1970er-Jahren bis heute anhand von Berichten aus türkischsprachigen Zeitungen untersucht. Im Mittelpunkt steht die Perspektive türkischer Migrant*innen, für die der 1. Mai nicht nur ein internationaler Kampftag der Arbeiter*innen ist, sondern auch ein Ausdruck von Migrationserfahrung, politischer Teilhabe, Arbeitskämpfen und sozialer Sichtbarkeit in Kreuzberg.

  • Lausitzer Straße 21A, 10999 Berlin

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    30.04. - 01.05.2026, 10:00 Uhr: Der Große und der Kleine @ Regenbogenfabrik (Esther Borkam)

    Zum 1. Mai und im Jahr der Berlinwahl wurde ein Theaterstück für Kinder entwickelt, das sich auf spielerische und altersgerechte Weise mit Manipulation, Macht, Machtverschiebungen und einem gleichberechtigten Umgang miteinander auseinandersetzt.

  • Adalbertstraße 79, 10997

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    30.04.2026, 17:00 Uhr: FREQUENZE OPERAIE (AT) @ Galerie ZeitZone (Daniela Lunelli)

    „Frequenze Operaie“ ist ein Gesamtkunstwerk, das Archivmaterial zu Arbeiterkämpfen, Echtzeit-Soundprocessing, komponierte und improvisierte Musik sowie schwebende Bleistiftzeichnungen historischer Stimmen verbindet – eingebettet in eine immersive, tiefenwirksame Räumlichkeit durch Videoprojektionen. Das performative und installative Dispositiv setzt historische Erinnerung, Gegenwart und zeitgenössische künstlerische Praxis in Beziehung.

  • Revaler Straße 99, 10245

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    30.04.2026, 18:00 – 02:00 Uhr: Berlin zurück in die Zukunft @ Urban Spree Galerie (Urban Spree GmbH)

    Am Abend des 30.04. eröffnet die Urban Spree Galerie eine Retrospektive des Fotografen Miron Zownir. Das Thema lautet „Berlin 1979–2025“ und umfasst eine Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien, die sich hauptsächlich mit Kreuzberg seit 1979 befassen. Ein Konzert der legendären Künstlerin Mona Mur ist in der Galerie geplant.

  • Karl-Marx-Allee 55, 10243

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    01.05.: 18:00 Uhr, 02.05.-3.05., 14:00-18:00 Uhr: Curtain Call @ Durchgang unter der Karl-Marx-Allee Nr. 55/57 (Berliner Spurensuche (Johannes Mundinger in Kooperation mit Daniel Hahn)

    Im öffentlichen Durchgang beim Strausberger Platz, wo früher die staatlich orchestrierte 1.-Mai-Parade stattfand, hängen nun 10 großformatig bedruckte Stoffbahnen an Vorhangstangen zwischen den Säulen und zeigen Werke von 10 Künstler*innen. Statt im institutionellen Kontext wird Kunst als zufällige, interaktive Begegnung für Anwohner*innen und Passant*innen gezeigt und beleben den ursprünglichen demokratischen Anspruch des 1. Mai als Tag der (politischen) Teilhabe.

  • Böckhstraße 24, 10967

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    30.04.2026 - 07.05.2026: „Keiner oder alle!“ Echos der Arbeit: Der Arbeitskampf der türkischen Gastarbeiter*innen aus Kreuzberg und Berlin in Filmen und Fotografien @ AKEBI e.V. (AKEBI e.V.)

    Ein Kulturprojekt über die Geschichte des Arbeitskampfes der türkischen Gastarbeiter*innen in Kreuzberg und Berlin, erzählt anhand von Filmen und Fotografien. Im Fokus steht ihre Rolle in 1.-Mai-Demonstrationen.

  • Revaler Straße 99, 10245 Berlin

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    01.05.2026, 16:30-22:00 Uhr: Ist das Kunst oder können WIR weg? @ RAW-Gelände und im Außenraum des Geländes (RAW//cc e.V.)

    Das RAW-Gelände befindet sich in einer existenziellen Situation. Am 1. Mai 2026 initiiert der RAW//cc e.V. gemeinsam mit Künstler*innen ein dezentrales Kunstformat: Installationen, Ausstellung, szenisches Konzert, Chor und Improtheater reflektieren mit einem klaren Selbstverständnis die gegenwärtige Lage und öffnen die Atelierhäuser nach außen. Am Tag der Arbeit tritt unsere künstlerische Arbeit aus dem Schatten des „Technostrichs“ und stellt die Frage: Ist das Kunst – oder können WIR weg?

  • Alt-Stralau 68, 10245

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    01.05.2026, 18:00-18:45 Uhr: Ostkreuz – Arbeit im Takt der Stadt @ Kino Zukunft (Tom Kretschmer und Laura Geiger)

    Ein filmisches Re-Arrangement unveröffentlichten Archivmaterials aus 2005-2007. Aus 20 Stunden Filmmaterial, darunter Interviews mit Bahnhofsarbeiter*innen („Klofrau, Bahnhofsvorsteher, Verkäuferinnen, Pendler“), entsteht ein ca. 10-minütiger Zweitfilm. Er kontrastiert historische Stimmen mit der heutigen Realität des umgebauten Ostkreuz, reflektiert Wandel von Arbeit, Architektur und Kiez-Identität.

  • Südstern 12, 10961 Berlin

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    01.05.2026, 12:00 Uhr, 02.05., 14:00 Uhr: Graswurzelbewegungen (Georg Spehr in Kooperation mit Nika Radić)

    Graswurzelbewegungen sind zwei performative Spaziergänge zum 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg. Sie verbinden die Geschichte revolutionärer Bewegungen mit den Veränderungen im Stadtgrün. Pflanzen werden als gleichberechtigte Stadtbewohner*innen betrachtet und als Spiegel aktueller Krisen gelesen. So entsteht ein neuer Blick auf soziale Kämpfe, Klimawandel und das enge Geflecht von menschlichem und pflanzlichem Leben.

  • 01.05.2026, 12:00-15:00 Uhr: Bread and Roses - eine partizipativ-performative Bootstour (Tretau Nolting Theater GbR in Kooperation mit Kulturfluss e.V.)

    Bread and Roses ist eine dreistündige partizipative Bootstour mit dem Kulturfloß „Anarche“ auf der Spree zwischen Rummelsburger Bucht und East Side Gallery. Drei Formate laden zur Auseinandersetzung mit „Widerstand“ und der Arbeiter*innen-Geschichte Friedrichshain-Kreuzbergs ein: Lesungen zu Arbeitskämpfen, Flaschenpost-Creative-Writing und Protest-Song-Karaoke. Der Titel zitiert Rose Schneiderman (1. Mai 1911): „The worker must have bread, but she must have roses, too.“

  • Wassertorstraße 62, 10969

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    01.05.2026, 20:00 Uhr: Widerstand & Spass @ salon wellenmaschine (die wellenmaschine GmbH in Kooperation mit Ran Huber)

    Ein Gesprächskonzert mit Bernadette La Hengst und Knarf Rellöm über Musik, Pop und den 1. Mai in Kreuzberg im Wandel der Zeit.

  • Mehringplatz 1, 10969 Berlin

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    01.05.2026, 14:00 – 17:00 Uhr: Mobiler Protest Malsaal @ Mehringplatz und umliegende Straßen (STADTGESCHICHTEN e.V.)

    Der Mobile Protestmalsaal unterstützt Menschen, kreativ und sichtbar für ihre Forderungen bei Demonstrationen einzutreten. Mit zwei zum Malatelier umgebauten Fahrradanhängern sind sie direkt vor Ort, um gemeinsam Banner und Schilder zu gestalten. Am 1. Mai ziehen sie als Teilprojekt mit dem Handwagen auf und um den Mehringplatz herum und ermöglichen auch Nicht-Teilnehmenden der Demonstration, ein alltagstaugliches Schild zum Thema „Tag der Arbeit“ anzufertigen.

  • Mehringdamm 20, 10961 Berlin

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    01.05.2026: Be my Guest, but don´t @ Kiezraum Kreuzberg auf dem Dragonerareal (Lukas Treiber Yapici)

    „Be my Guest, but don’t“ ist eine Ausstellung über Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Teilhabe in der postmigrantischen Stadtgesellschaft. Sie untersucht die Ambivalenz des Willkommenseins und stellt Fragen nach Ankunft, Exil und Heimat. Sechs künstlerische Positionen arbeiten mit Film, Sound, Installation und Performance und öffnen partizipative Räume für Begegnung, Selbstrepräsentation und gesellschaftliche Aushandlung im Stadtraum Kreuzberg sowie kollektive Zukunftsentwürfe.

  • Yorckstraße 11, 10965 Berlin

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    30.04.: 17:30 Uhr: Widerstand begehen. (Fritzi Jarmatz und Trille Schünke-Bettinger)

    Durchführung von zwei partizipativen historischen Stadtführungen in Friedrichshain und Kreuzberg am 1. Mai zum Widerstand von Arbeiterinnen* gegen den Nationalsozialismus. Die Teilnehmenden erhalten künstlerisch gestaltete Begleitmaterialien, die sie während der Führungen selbst mit Erinnerungen befüllen können. Die Inhalte sollen nachträglich online zur Verfügung gestellt werden. Anmeldung bis 28.4. an: info@antifaschistinnen-aus-anstand.de

  • Revaler Straße 32, 10245

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    01.05.2026, 11:00 Uhr: Widerstand begehen. (Fritzi Jarmatz und Trille Schünke-Bettinger)

    Durchführung von zwei partizipativen historischen Stadtführungen in Friedrichshain und Kreuzberg am 1. Mai zum Widerstand von Arbeiterinnen* gegen den Nationalsozialismus. Die Teilnehmenden erhalten künstlerisch gestaltete Begleitmaterialien, die sie während der Führungen selbst mit Erinnerungen befüllen können. Die Inhalte sollen nachträglich online zur Verfügung gestellt werden. Anmeldung bis 28.4. an: info@antifaschistinnen-aus-anstand.de

  • Waldemarstraße 20, 10999

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    30.04.: 17:00-19:00 Uhr, 01.05.: 12:00-16:00 Uhr: 1. Mai in Kreuzberg – Internationale Arbeiterlieder in Türkisch, Kurmanci und Zazaki @ Alevitische Gemeinde zu Berlin (Alevitische Gemeinde zu Berlin)

    Das Projekt umfasst zwei Konzerte im Cemevisaal in Friedrichshain-Kreuzberg. Präsentiert werden Arbeiterlieder aus der türkischen, kurdischen (Kurmanci) und zazakischen Tradition. Ziel ist es, den 1. Mai als internationalen Tag der Arbeit musikalisch und kulturell erfahrbar zu machen sowie migrantische Perspektiven auf Arbeit, Solidarität und Protest sichtbar zu machen.

  • Strausberger Platz 1, 10243

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    01.05.2026, 10:00-18:00 Uhr: Arbeit_(s)_los zum Tag der Arbeit. Erinnerungen an den §249 StGB der DDR @ Karl-Marx-Büste am Strausberger Platz (Johannes Weilandt in Kooperation mit OSTformat e.V.)

    Am 1. Mai realisieren Johannes Weilandt und Karoline Stegemann am Strausberger Platz eine ganztägige Open-Air-Installation mit Performance und Soundarbeit zum §249 StGB der DDR, (s.g. „Asozialenparagraph“). Das Projekt verbindet am historischen Ort der 1.-Mai-Parade Bild-Text-Epigramme, Lectureperformance und Interviews.

Weitere Informationen und Programmänderungen finden Sie auf der Webseite https://kultur-friedrichshain-kreuzberg.de/kalender/

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