Lesung und Gespräch mit Zeitzeugin Irene Bindel in der Bezirkszentralbibliothek
Pressemitteilung Nr. 332 vom 23.10.2026
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann informiert:
Irene Bindel, geboren 1938 in Berlin als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters, liest aus ihrem Buch „Wassermilch und Spitzenwein“ und berichtet über ihre Familiengeschichte, die sich über mehr als ein Jahrhundert erstreckt.
In ihrem Werk schildert sie das Schicksal ihrer Familie während der NS-Zeit und den schwierigen Nachkriegsjahren. Ihr Vater wurde vom NS-Regime inhaftiert und kehrte nicht zurück. Die junge Mutter musste sich allein mit ihrer Tochter durch eine Zeit voller Widrigkeiten kämpfen. Anhand der Tagebücher ihrer Mutter gibt Irene Bindel sehr persönliche Einblicke in diese bewegende Epoche – eine Geschichte, die exemplarisch für viele vergessene Lebensgeschichten jener Jahre steht und zugleich Hoffnung vermitteln soll.
- Wann? 11. November, 18 Uhr
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Wo? Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14A, 10247 Berlin
Eintritt frei, mit Voranmeldung.
Die Lesung wird durch ein Gespräch ergänzt, in dem das Publikum eingeladen ist, Fragen zu stellen und mehr über die individuellen Erlebnisse und den historischen Kontext zu erfahren.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Gilberto-Bosques-Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg, der Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V..
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