Werkstattgespräch und Eröffnung der Ausstellung „Baustelle Gemeinwohl – Kooperative Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 2016–2026“
Pressemitteilung Nr. 243 vom 06.08.2026
Wie können Politik, Verwaltung, gemeinwohlorientierte Unternehmen und Zivilgesellschaft zu starken Partnern einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausstellung „Baustelle Gemeinwohl – Kooperative Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 2016–2026“, die vom 12. August bis 16. September 2026 im Rathaus Kreuzberg, in der Yorckstraße zu sehen sein wird.
Die Ausstellung verdichtet erstmals zehn Jahre praktische Erfahrungen der kooperativen Stadtentwicklung im Bezirk. Anhand von Projekten, Akteur*innen, Gemeinschaftsprozessen und stadtpolitischen Themen zeigt sie, wie neue Formen der Zusammenarbeit entstanden sind und welche Strukturen heute dazu beitragen, komplexe Aufgaben der Stadtentwicklung gemeinsam zu bearbeiten. Dabei geht es nicht nur um einzelne Projekte, sondern um die Frage, wie kooperative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung als handlungsfähiges Modell weiterentwickelt und auf andere Kontexte übertragen werden kann.
Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Kooperative Stadtentwicklung, Florian Schmidt: „Die Herausforderungen an die Stadtentwicklung sind in meiner Zeit als Baustadtrat kontinuierlich gewachsen. Wir haben darauf mit einer Modernisierung der Verwaltung durch den Ausbau des Bereichs Kooperative Stadtentwicklung sowie den gezielten Aufbau intermediärer Strukturen in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft geantwortet. Heute verfügen wir über zehn Jahre Erfahrung in der produktiven Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, gemeinwohlorientierten Unternehmen, Intermediären und Zivilgesellschaft. Mit der Ausstellung möchten wir die Übertragbarkeit dieses bezirklichen Modells auf die zukünftige Entwicklung Berlins zur Diskussion stellen.“
- Wann? Mittwoch, den 12. August 2026, um 17 Uhr
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Wo? Rathaus Kreuzberg, Foyer, 1. Obergeschoss, Yorkstraße 4–11 10965 Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Hier geht’s zur Anmeldung.
Zur Ausstellungseröffnung findet ein öffentliches Werkstattgespräch statt. Gemeinsam diskutieren Florian Schmidt, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen, Kooperative Stadtentwicklung, Prof. Dr. Renée Tribble, Professorin für Städtebau, Bauleitplanung und Stadtgestaltungsprozesse an der TU Dortmund sowie Projektbüro Hamburg und Wenke Christoph, Geschäftsführerin von Kiron Education, ehemalige Berliner Staatssekretärin für Wohnen sowie für Integration und Soziales und Mitglied des Berliner Landesvorstands der Partei Die Linke. Moderiert wird das Werkstattgespräch von Magnus Hengge (studio adhoc GmbH, LokalBau-Team, Redaktion Baustelle Gemeinwohl Plattform).
Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs steht die Frage, welche Strukturen, Instrumente und Formen der Zusammenarbeit sich bewährt haben und wie sie zu einer handlungsfähigeren Verwaltung und einer stärker gemeinwohlorientierten Entwicklung konkreter Stadtentwicklungsprojekte beitragen.
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