Auch das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg setzt sich für die Offenhaltung der Görlitzer Brücken ein
Pressemitteilung Nr. 134 vom 23.04.2026
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg stellt sich an die Seite des Bezirksamts Treptow-Köpenick im Einsatz für den Erhalt der ehemaligen Görlitzer Bahnbrücken als öffentlich zugängliche Fuß- und Radwegeverbindung sowie als wichtige Erholungsfläche.
Die angekündigte Sperrung der Flächen durch die Deutsche Bahn zum 30. Juni 2026 hätte erhebliche Auswirkungen auf die Mobilität und Lebensqualität in beiden Bezirken. Die Verbindung zwischen Alt-Treptow und Kreuzberg ist für zahlreiche Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags – sei es auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit.
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt daher ausdrücklich die Forderung nach kurzfristigen Lösungen zur Sicherung der Zugänglichkeit sowie nach einer langfristigen Perspektive für die Flächen.
Annika Gerold, Bezirkstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt „Die geplante Sperrung der Görlitzer Bahnbrücken ist ein schwerer Einschnitt für die Menschen in beiden Bezirken. Diese Wege sind sind ein zentraler Bestandteil einer lebenswerten, vernetzten und klimaorientierten Stadt. Wir unterstützen Treptow-Köpenick ausdrücklich in der Forderung, die Flächen für die Öffentlichkeit zu erhalten. Es braucht jetzt zügig eine tragfähige Zwischenlösung mit der Deutschen Bahn und gleichzeitig klare Schritte des Senats, um eine dauerhafte Sicherung dieser wichtigen Verbindung zu prüfen.“
Beide Bezirke stehen hierzu im engen Austausch und werden sich weiterhin gemeinsam gegenüber dem Land Berlin und der Deutschen Bahn für eine Lösung im Sinne der Bevölkerung einsetzen.
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