Mehr Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum – Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirk
Pressemitteilung Nr. 84 vom 20.03.2025
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat mit dem Senat eine gemeinsame Zielvereinbarung zum Thema „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“ unterzeichnet. Ziel dieser Initiative ist es, durch gezielte Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen die Müllverschmutzung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nachhaltig zu reduzieren und somit das Stadtbild sowie die Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Die Zielvereinbarung ist zunächst bis zum 31. Dezember 2025 befristet und umfasst Maßnahmen, die direkt vor Ort im Bezirk umgesetzt werden. Friedrichshain-Kreuzberg erhält dafür Sachmittel in Höhe von 20.000 Euro, um individuelle Präventionsstrategien entwickeln und umsetzen zu können.
Zudem konnten im Bezirk zwei befristete Stellen für sogenannte „Waste Watcher“ geschaffen werden, die speziell an bekannten Müll-Hotspots Kontrollen durchführen und die Einhaltung der Sauberkeitsvorgaben überwachen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bekämpfung von Kleinstablagerungen wie Hundekot und Zigarettenkippen sowie größeren Ablagerungen, etwa Sperrmüll und Gewerbeabfällen. Die Einsatzkräfte werden gezielt in Bereichen aktiv, die häufig von Verschmutzungen betroffen sind. Darüber hinaus sind Präventionsmaßnahmen im Rahmen von Schulbesuchen und anderen öffentlichen Veranstaltungen geplant, um über die Auswirkungen von illegalem Müll im öffentlichen Straßenland aufzuklären.
Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt: „Müll im öffentlichen Raum ist in unserem Bezirk ein großes Ärgernis. Einzelne Müllsünder*innen, die sich nicht an Recht und Gesetz halten, belasten mit ihren illegalen Müllablagerungen ganze Kieze. Rund 16.000 Meldungen erhält unser Ordnungsamt pro Jahr zu dieser Thematik. Immer wieder gelingt es unserem Ordnungsamt, Täter*innen ausfindig zu machen und so erfolgreich gegen das Littering vorzugehen. Diese wichtige Arbeit werden wir weiter vertiefen.“
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