Fünf Jahre Temporäre Spielstraßen in Berlin – eine Erfolgsgeschichte
Pressemitteilung Nr. 330 vom 12.12.2024
5 Jahre – 115 Spielstraßen – 1.398 Termine – 5.592 Stunden Spielzeit. Das ist die großartige Bilanz des Projekts Temporäre Spielstraßen, welches seit 2019 läuft und seit 2020 durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unterstützt wird. Temporäre Spielstraßen sind eine einfache Möglichkeit, Straßen für einige Stunden anders zu nutzen: hier kann mit Rollschuhen gefahren und mit Straßenkreide gemalt werden. Nachbar*innen treffen sich zum Kaffee und zum Austausch. Die Straße wird zum Begegnungsort.
Dass dies funktioniert zeigten 2024 insgesamt 55 Spielstraßen in ganz Berlin an insgesamt 272 Terminen. Diese hohe Anzahl an Angeboten ist möglich, da es seit 2020 eine berlinweite Koordinierungsstelle für das Thema beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gibt. Zudem gibt es seit 2020 einen Leitfaden für die Einrichtung Temporärer Spielstraßen im Land Berlin. Wesentliche Partner für die Umsetzung des Projekts sind die Straßenverkehrsbehörden der Bezirke.
Ebenfalls zum fünften Mal fanden 2024 die Berliner Spielstraßenaktionstage statt. Diese ermöglichen es, an einem Tag im September, das Konzept Spielstraße auszuprobieren. Dieses Jahr beteiligten sich in Berlin 35 Standorte an diesem Aktionstag.
„Die Umsetzung der Spielstraßen ist nur möglich durch das ehrenamtliche Engagement hunderter Personen sowie durch die enge Zusammenarbeit mit dem Bündnis Temporäre Spielstraßen. Das Projekt zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft ist und dass sie gelingen kann.“ Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt.
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg würde das Projekt gern auch 2025 weiterführen, wenn von der Senatsverwaltung weiterhin Mittel zur Verfügung gestellt werden. Nur dann können auch 2025 wieder viele Termine stattfinden.
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