Verbundeinsatz mit dem Schwerpunkt Clan-Kriminalität in Kreuzberg

Die Mitarbeiter zweier Fachbereiche vom Ordnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg unterstützten den Verbundeinsatz.

Die Mitarbeiter zweier Fachbereiche vom Ordnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg unterstützten den Verbundeinsatz.

In der Nacht vom 16. September zum 17. September 2026 unterstützten Mitarbeitende zweier Fachbereiche des Ordnungsamtes Friedrichshain-Kreuzberg einen Verbundeinsatz mit dem Schwerpunkt Clan-Kriminalität der Polizeidirektion 5 (RA 52–53) im Bereich Kreuzberg. Beteiligt waren unter anderem der Zoll, das Landeskriminalamt Berlin, die Steuerfahndung, das Jobcenter, das Finanzamt sowie das Ordnungsamt Treptow-Köpenick.

Bilanz der Kontrollen: Verstöße, Sicherstellungen und internationale Gäste

Auch eine Delegation der Danish National Special Crimes Unit (NSK) begleitete den Einsatz, um sich über die Zusammenarbeit der Berliner Behörden bei gemeinsamen Kontrollen zu informieren.

Von 17 bis 1 Uhr wurden insgesamt fünf Lokalitäten überprüft. Die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes stellten dabei alleine in Ihrer Zuständigkeit ca. 30 Ordnungswidrigkeiten fest. Ein Lokal wurde durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes geschlossen, da kein Verantwortlicher vor Ort war. In einem weiteren Betrieb wurden Betäubungsmittel, Waffen und illegale Spielgeräte / Wettterminals aufgefunden.

Es wurden vier Geldspielgeräte, drei Wettterminals und zwei Tablets mit Wettangeboten sichergestellt. Durch die Polizei wurden zudem strafprozessuale Maßnahmen an Personen und Sachen durchgeführt.

Bedeutung vernetzter Behördenarbeit und internationaler Austausch

Verbundeinsätze wie dieser zeigen, wie wichtig die enge und vernetzte Zusammenarbeit verschiedener Behörden ist. Durch das Zusammenführen unterschiedlicher Zuständigkeiten, Fachkenntnisse und Erfahrungen können Sachverhalte umfassender betrachtet und Verstöße gezielter festgestellt und verfolgt werden. Gleichzeitig bieten solche gemeinsamen Einsätze die Möglichkeit, voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und behördenübergreifende Netzwerke weiter auszubauen. Die Begleitung durch die dänische National Special Crimes Unit unterstreicht zudem den Wert des internationalen Erfahrungsaustauschs und der Vernetzung über Behörden- und Ländergrenzen hinweg