Einen Fitnesstest musste er damals noch nicht bestehen. Dieser wurde in der Zwischenzeit eingeführt, um sicherzugehen, dass die Bewerber*innen den Aufgaben der Müllabfuhr körperlich gewachsen sind. Dabei werden in 180 Minuten Ausdauer-, Kraft- und Geschicklichkeitsübungen aus der Praxis durchgeführt.
In den ersten Wochen erhielt er eine Einführung in seine Tätigkeit als Müllwerker. Einen Führerschein für die großen Fahrzeuge hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Diesen hat er aber in der Zwischenzeit bei seinem Arbeitgeber gemacht.
Beworben hat er sich bei der Zentrale in der Ringbahnstraße, eingeteilt werden die neu eingestellten Müllwerker*innen jeweils auf einem der vier Betriebshöfe der Müllabfuhr in Berlin, bei dem gerade Bedarf besteht. Im Laufe der Zeit besteht für die Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich an einen anderen Standort versetzen zu lassen, beispielsweise wenn familiäre Verpflichtungen dies erfordern.
David ist seit fast zehn Jahren auf dem Hof an der Neuköllner Gradestraße und damit sehr zufrieden. „Ich komme hier super klar mit den Kollegen. Den Hof möchte ich auf gar keinen Fall wechseln, auch wenn mein Arbeitsweg etwas weiter ist.“ Er wohnt am östlichen Stadtrand.