Jede Woche legt das Team einen anderen thematischen Schwerpunkt fest, beispielsweise Experimente, Zirkus oder Raufen und Rangeln. Diese Schwerpunktprojekte richten sich an Kinder ab sechs Jahren.
Astrid Dulich leitet die Angebote des Spielwagens. Seit 16 Jahren ist die ausgebildete Ergotherapeutin, die an der Alice-Salomon-Hochschule Soziale Arbeit studierte, als Sozialarbeiterin dabei. „Wir wollen den öffentlichen Raum für alle öffnen.
Was wir aufbauen, ist für alle da.“ Was ihr im Laufe dieser Zeit aufgefallen ist: „Die Kinder hatten früher mehr freie Zeit am Stück, waren weniger institutionalisiert betreut und weniger in festen Hobbys gebunden.“ Außerdem sei die Schere der finanziellen Möglichkeiten der Familien im Bezirk sichtbar auseinandergegangen. Auch die psychische Gesundheit der Kinder habe sich verändert.
Kernzielgruppe der Arbeit sind Grundschulkinder. Aber auch Kita-Kinder können auf den Flächen mitspielen. In der Regel kommen die Kinder erst gemeinsam mit ihren Eltern und spielen mit ihnen, später kommen sie zwar noch mit Erziehungsberechtigten, spielen aber bereits ohne sie und schließlich kommen und spielen sie komplett eigenständig. „Manche von den Kindern kommen dann als Jugendliche wieder – für ihr Schülerpraktikum. Das ist für uns natürlich besonders schön zu sehen.“