Die Beratungsstelle besteht bereits seit 30 Jahren und bietet niedrigschwellige Unterstützung für Menschen mit Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten. Auch andere Abhängigkeiten, psychische oder soziale Probleme sind oft Thema in Beratungsgesprächen. Die Beratungsstelle bietet eine diagnostische Einschätzung, klärt den individuellen Unterstützungsbedarf und vermittelt bei Bedarf in weiterführende Hilfsangebote. Darüber hinaus werden ambulante Rehabilitation (Suchttherapie) und Nachsorge angeboten, die über die Deutsche Rentenversicherung oder die Krankenkasse finanziert werden. Die Beratungsstelle beherbergt außerdem fünf Selbsthilfegruppen.
Die Beratung setzt bewusst frühzeitig an und verfolgt einen ressourcenorientierten Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Ziele der Ratsuchenden, die in den Gesprächen gemeinsam herausgefunden werden können. Die meisten Menschen suchen die Beratungsstelle eigenständig auf. Häufig sind Belastungen im Berufs- oder Privatleben der Auslöser dafür, dass problematischer Konsum erkannt und Unterstützung in Anspruch genommen wird.