Filmabend „Monarca – De Norte a Sur“

Ein durchgemischtes Publikum

Am 26. Juni 2026 fand im Rahmen des Jubiläumsjahres der 40jährigen Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk und der nicaraguanischen Gemeinde San Rafael del Sur der Film- und Diskussionsabend „Monarca – De Norte a Sur“ statt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten rund 60 Interessierte der Einladung in die Regenbogenfabrik und sorgten für eine bemerkenswert gut besuchte Veranstaltung.

Im Filmgespräch diskutierten Dr. Antonio Monte Casablanca, Hannah Müssemann und Moderatorin Lya Cuellar über Kunst, Erinnerung und Widerstand im Exil.

Im Filmgespräch diskutierten Dr. Antonio Monte Casablanca, Hannah Müssemann und Moderatorin Lya Cuellar über Kunst, Erinnerung und Widerstand im Exil.

Am 26. Juni 2026 fand im Rahmen des Jubiläumsjahres der 40jährigen Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk und der nicaraguanischen Gemeinde San Rafael del Sur der Film- und Diskussionsabend „Monarca – De Norte a Sur“ statt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten rund 60 Interessierte der Einladung in die Regenbogenfabrik und sorgten für eine bemerkenswert gut besuchte Veranstaltung.

Annika Hedderich eröffnet die Veranstaltung, Sie ist vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur

Annika Hedderich eröffnet die Veranstaltung, Sie ist vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur

Der Film des costa-ricanischen Colectivo COPAL begleitet zwölf nicaraguanische Musiker*innen im Exil und erzählt eindrücklich von einem Leben zwischen Verlust und Neubeginn. Er zeigt, wie Musik, Kunst und gemeinsames Erinnern Hoffnung stiften, Zugehörigkeit schaffen und Formen des Widerstands ermöglichen.

Eingebettet ist die Erzählung in die politische Krise in Nicaragua, die 2018 mit massiven Protesten und staatlicher Repression begann und zahlreiche Menschen – darunter viele Künstler*innen und Kulturschaffende – ins Exil zwang. In Costa Rica entwickeln sie neue Formen des Zusammenhalts, des kreativen Ausdrucks und der politischen Artikulation. Der Film macht deutlich, dass Exil nicht nur Entwurzelung bedeutet, sondern auch von Gemeinschaft, Solidarität und schöpferischer Kraft geprägt sein kann.

Helena Jansen hat die Veranstaltung vor Ort eröffnet.

Helena Jansen hat die Veranstaltung mit Annika Hedderich eröffnet.

Im Anschluss entwickelte sich eine sehr angeregte, emotionale und intensive Diskussion. Die Teilnehmenden brachten unterschiedliche Perspektiven und persönliche Bezüge ein und diskutierten engagiert über die im Film aufgeworfenen Fragen.

Informationen zu den Aktivitäten und Projekten der Städtepartnerschaft: http://www.staepa-berlin.de/