Im Rahmen einer Paneldiskussion zur Eröffnungsveranstaltung am 30. Juni diskutierten auch Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, Emiko Gejic vom Verein Urbane Praxis, Sven Liebert, Generalsekretär Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft und Marcel Weber, Vorstandsmitglied der Clubcommission zum Thema »Rettet der Tag die Nacht?«. Sie sprachen über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Clubs für Berlin, über veränderte Bedürfnisse und Herausforderungen sowie über neue Ansätze und Kooperationen, um bestehende Clubräume auch außerhalb des Nachtbetriebs zu nutzen.
Der anschließende Rundgang durch die Ausstellung zeigt immersive Räume aus Licht, Bewegung und Sound. Das, was man sieht, lässt sich schwer in Worte fassen. Der Installationskünstler Robin Baumgarten macht Quantenphysik mit tausenden Metallfedern und LEDs spielerisch sichtbar. Simon Woywod schafft kinetische Skulpturen und ein lebendes Lichterspiel mit 3D-Modellierung, 3D-Druck und Laser-Fertigung. Das Künstler*innenkollektiv AUSGANG Studio verbindet Rave und Techno mit der undurchdringlichen Welt digitaler Datenströme.
Ein Virtual Reality Projekt des Studiengangs Kommunikationsdesign an der HTW ergänzt die immersive Kunstausstellung. Mit 3D-Scanning-App und 360 Grad Panoramafotografie wurde das RAW-Gelände vor Ort erfasst und in einer hyperrealen Raum-Klang-Installationen begehbar gemacht.
Vom 1. bis 31. Juli ist die Ausstellung immer Sonntag bis Donnerstag von 12 bis 22 Uhr und Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet.
Das Projekt wird durch die Wirtschaftsförderung des Bezirkes begleitet und aus den Mitteln für besondere touristische Projekte der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe finanziert.