Mit seinem Heimatort ist der Friedrichshainer weiterhin verbunden. Zwei seiner Geschwister leben immer noch dort. Regelmäßig fährt er mit seinem Auto dorthin. Einige Jahre hat er für eine Chronik über den Ort geforscht. Er interviewte Bewohner*innen, die älter waren, als er selbst. „Dafür bin ich von Haustür zu Haustür gezogen. Mit einem Aufnahmegerät mit Mikrokassetten habe ich die Gespräche aufgezeichnet. “ Er habe im Zuge dessen unheimlich viele Informationen über die Geschichte von Paaren im Glien gesammelt. Einiges davon floss in die offizielle Chronik zur 600-Jahr-Feier 2012 ein. Viele der historischen Fotos hat er der Gemeinde übergeben. Weitere Unterlagen aus diesen Recherchen warten in den Schränken noch darauf, weiterverarbeitet zu werden.
Nach der Schule machte Karlheinz Bathe eine Ausbildung zum Elektronmonteur. Anschließend ging er zum Studium der Elektro- und Automatisierungstechnik nach Berlin. Die Ingenieursschule befand sich direkt am Bahnhof Ostkreuz – in dem Gebäude, in dem heute die Jugendherberge untergebracht ist. In diesem Beruf arbeitete er bis zum Ende der DDR. „Danach war das nicht mehr so gefragt.“ In seine Friedrichshainer Wohnung in einer Genossenschaft zog er 1973. Einige Jahre war er als Vertreter in der Wohnungskommission der Genossenschaft aktiv. Seit seine Frau vor 15 Jahren starb, wohnt er allein in der Wohnung unweit des Strausberger Platzes. Den Haushalt übernimmt er komplett selbst.