Alicia Villaseñor

Collage von drei Abbildungen von Alicia Villasenor mit verschiedenen Gesten

Mein Weg nach Berlin
Ich komme aus Guadalajara, Mexiko – eine lebendige Kolonialstadt, weltbekannt für Mariachis und Tequila. Mich hat in Mexiko vor allem das Mestizaje geprägt – die Mischung der Kulturen und Menschen. Besonders nah ist mir das Fest der Toten, weil ich im November geboren bin. Mit meinen Eltern war ich oft in Guadalajara auf dem Markt zum Día de los Muertos. Das war wie ein Weihnachtsmarkt – aber zu Ehren der Verstorbenen: Überall bunte Skelettfiguren, Speisen, Brot und Spiele aus Holz. Wir feiern das Leben und den Tod! Genau das ist Mexiko für mich und auch seine Sprache: Tradition, Vielfalt und eine Lebensweise, die man spürt.
Ich bin nach Berlin gezogen wegen der Liebe und des Lebens. Ich wollte die Kultur meines Mannes besser verstehen. Außerdem versprach er mir Schnee! Für eine Mexikanerin total exotisch – seit über 15 Jahren warte ich auf eine richtige Schneedecke in Berlin. Ich halte durch!

Unterrichtsszene mit Kursleiterin Alicia Villasenor

Beruflicher Werdegang
Seit fast zehn Jahren unterrichte ich Spanisch an der VHS und freue mich jedes Mal darauf, die Lernenden auf ihrem Weg zu begleiten. Es fasziniert mich zu sehen, wie sie nach und nach selbstbewusster werden und die Sprache für sich entdecken.
Das Schönste für mich am Unterrichten ist der ständige Austausch zwischen meinen Teilnehmer:innen und mir. Jede:r bringt etwas Neues mit – Geschichten, Erfahrungen, Reisen oder Eindrücke aus den Familien. In jeder Stunde passiert etwas Neues und die ganze Gruppe profitiert davon.

Unterrichtsszene mit Kursleiterin Alicia Villasenor - Weitwinkelaufnahme des Raumes

Unterrichtsphilosophie
Meinen Unterrichtsstil auf drei Wörter zu reduzieren ist schwer … gemeinschaftlich, dynamisch, praxisnah – das trifft es am besten.
Wir lernen zusammen in entspannter Atmosphäre, helfen uns gegenseitig und die vhs.cloud unterstützt uns beim Lernen. Der Unterricht soll Spaß machen und Fortschritte erlebbar machen. Besonders wichtig ist mir das intuitive Lernen. Beim Üben der Vergangenheitsformen sage ich oft: „Vertraut eurer spanischen Logik, lasst los“ – und es klappt!
Gern bringe ich die lateinamerikanische Perspektive ein: Tradition, Geschichte, Kolonialismus und Aspekte der Postmoderne. Dabei hilft mir mein interdisziplinäres Studium lateinamerikanischer Gesellschaften.

Persönliches
Letztes Jahr hatte ich eine 16-jährige Schülerin, die Spanisch für das Abitur übte, und einen Rentner über 70 Jahre, der Spanisch lernen wollte, um seine Enkel besser zu verstehen. Es war einfach so schön zu sehen, wie alle zusammenarbeiteten und sich gegenseitig halfen. Genau das liebe ich an der VHS: das Miteinander und die besondere Verbindung, die durch die Sprache entsteht.
Mein Credo lautet: Sich vom Spanischen tragen zu lassen. In Lateinamerika und Spanien wird es als große Freude empfunden, wenn Menschen aus anderen Kulturkreisen Interesse an der spanischen Sprache und Kultur zeigen.

Kontakt zur VHS Pankow

Servicetelefon: (030) 90295-1700

Fax allgemein: (030) 90295-1704
Fax Deutschbereich: (030) 90295-3939

Haus der Volkshochschule in Pankow

Persönliche Anmeldung: Donnerstag
10.00 – 12.00, 15.00 – 18.00 Uhr
Bezahlung: Kreditkarte / Girocard / SEPA-Lastschrift
(leider nicht rollstuhlgerecht, kein Fahrstuhl)

Volkshochschule Pankow im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

Persönliche Anmeldung: Mittwoch,
10.00 – 12.00, 14.00 – 17.00 Uhr
Bezahlung: Kreditkarte / Girocard / SEPA-Lastschrift
(Haupthaus mit Fahrstuhl, Vorderhaus/ServicePoint ohne Fahrstuhl)

Volkshochschule Pankow im Bildungszentrum am Antonplatz

Persönliche Anmeldung:
Dienstag, 12.30 – 16.00 Uhr
Bezahlung: Kreditkarte / Girocard / SEPA-Lastschrift
(Fahrstuhl vorhanden)

Anmeldung

Anmeldeformular siehe Download.
Tipp: Schneller geht es per Onlineanmeldung.
Informationen zur Anmeldung und zur Beratung finden Sie hier.