Maifeiertag in Friedrichshain-Kreuzberg

Pressemitteilung Nr. 144 vom 29.04.2026

Zu den Feierlichkeiten rund um den 1. Mai teilt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg mit:

Auch in diesem Jahr ist es unser Ziel die Rahmenbedingungen für einen friedlichen politischen ersten Mai mit kulturellen Angeboten in Kreuzberg und im gesamten Bezirk zu gestalten, an dem der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt im Mittelpunkt steht.

Dafür bietet sich im gesamten Bezirk ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Zielgruppen an.

Das Statthaus Böcklerpark wird in diesem Jahr wieder ein Kinder- und Jugendfest veranstalten. Das Maifest dort startet pünktlich um 12 Uhr an der Tanzbühne. Neben den MayFriends erwarten zwei Bühnen mit Live-Musik, legendäre Tanz-Battles und ein umfangreiches Spieleangebot für Kinder, Jugendliche und die Besucher*innen. Künstler*innen aus dem Kiez und aus Brandenburg bieten dem Kreuzberger Publikum alles, was das musikalische Herz begehrt. „Bereits zum vierten Mal präsentieren wir auf unserer Bühne ein spannendes Tanz-Battle, musikalisch unterstützt von DJ Just-a-Kid, DJ Elmo und DJ Dilo. Für Jugendliche gibt es darüber hinaus *ein Bühnenprogramm im Hof der NaunyRitze*, das unter dem Titel „Back to the Roots“ einen Hip-Hop Jam anbietet.

Wie im vergangenen Jahr gibt es eine Förderung des Bezirksamtes für kulturelle oder soziokulturelle Projekte. Unter dem Motto „Kultur zum 1. Mai“ werden rund 20 Projekte im gesamten Bezirk mit insgesamt 90.000 Euro gefördert. Ziel ist es, vielfältige Angebote zu schaffen, die das Geschehen entzerren und Alternativen zum Görlitzer Park oder zum Mariannenplatz anzubieten. Die Bandbreite des Angebots reicht von Ausstellungen wie „1. Mai in Kreuzberg – Migration, Arbeit und Erinnerung in türkischsprachigen Zeitungen (1970–2025)“, die von der Alevtitischen Gemeinde zu Berlin veranstaltet wird, über Stadtführungen unter dem Motto „Widerstand begehen“ bis hin zur großen Veranstaltung „Ist das Kunst oder können WIR weg?“ auf dem RAW-Gelände. Insgesamt liegt ein besonderer Schwerpunkt der Förderung auf Veranstaltungen, die den 1. Mai in seinen gesellschaftlichen und historischen Kontexten verhandeln. Die Veranstaltungen umfassen Konzerte, Theater- und Improformate, Ausstellungen sowie Workshops und Kurse. Inhaltlich reichen sie von zeitgenössischer Kunst und Musik über gesellschaftliche Themen bis hin zu kreativen und bildungsorientierten Angeboten, bei denen Teilnehmende auch selbst künstlerisch aktiv werden können. Die komplette Übersicht der Projekte ist auf der Webseite des Bezirksamtes zu finden.

Im Görlitzer Park, im Viktoriapark, im Gleisdreieckpark und im Volkspark Friedrichshain sind Parkläufer*innen unterwegs. Wie in den vorigen Jahren wird das Bezirksamt mobile Toilettenanlagen und Handwaschstationen aufbauen lassen. Zudem werden zusätzliche Müllbehälter aufgestellt. Das Grillen auf der Grillwiese im Görlitzer Park ist nicht gestattet. Nicht genehmigte Feiern, Partys und andere Veranstaltungen in den Grünanlagen sind nicht zugelassen.

43 Ordnungsamtsmitarbeiter*innen werden am Maifeiertag im Bezirk im Einsatz sein. Unterstützt werden die Kolleg*innen dieses Jahr erstmals von Ordnungsamtskräften aus Lichtenberg, Neukölln und Steglitz-Zehlendorf.

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann: „Der 1. Mai ist als Tag der Arbeit ein wichtiger Tag für politische Meinungsäußerung und gesellschaftlichen Dialog. Wir freuen uns auf einen friedlichen und solidarischen Maifeiertag in Friedrichshain-Kreuzberg – mit vielfältigen Kulturangeboten von türkischen Arbeiterliedern über Open-Air-Installationen bis hin zu partizipativen Stadtführungen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Kolleg*innen, die heute am Feiertag im Einsatz sind.“

Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt: „Am 1. Mai zieht es die Bürger*innen und Besucher*innen Berlins traditionell in unsere Grünanlagen. Um das Erlebnis für alle in unseren Parks und in unseren Kiezen an diesem Tag gleichermaßen angenehm zu gestalten sind wieder viele Kolleg*innen aus dem Parkmanagement und dem Ordnungsamt im Bezirk unterwegs und sorgen für einen respektvollen Umgang aller mit dem und im öffentlichen Raum. Herzlichen Dank auch an die Kolleg*innen aus anderen Bezirken, die uns hierbei in diesem Jahr unterstützen.“

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