Der Städtepartnerschaftsverein pflegt den Austausch mit und die Beziehungen zu fünf innerdeutschen Partnerstädten: Wiesbaden, Porta Westfalica, Kreis Bergstraße, Ingelheim und Limburg-Weilburg. Die Idee der innerdeutschen Städtepartnerschaft hat ihren historischen Ursprung im geteilten Deutschland der 1960er Jahre: „Nach dem Bau der Mauer appellierte Willy Brandt, damals Regierender Bürgermeister von Berlin, in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Städtetags an die bundesdeutschen Kommunen, die Westberliner Bezirke, insbesondere die Kinder, Jugendlichen und Senioren zu unterstützen“, erklärt Norbert Michalski.
Der studierte Jurist war in der Kreuzberger BVV u.a. für die Betreuung der Städtepartnerschaften zuständig – anders als heute gab es damals noch keinen bezirklichen Beauftragten für Städtepartnerschaften. Aus seiner Arbeit in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) speiste sich Norbert Michalskis Motivation, einen Verein zu gründen, der einen Austausch zwischen den Partnerstädten auch auf Ebene der Bürger*innen organisiert, nicht nur für Personen aus der Politik und Verwaltung. 1986 gründete er mit Freund*innen und Gleichgesinnten den Verein, der in der Anfangszeit rund 120 Mitglieder zählte. In den folgenden Jahren regte Norbert Michalski auch die Gründung mehrerer Städtepartnerschaftsvereine in den Partnerstädten an. Seit 1990 gehört auch Kiryat Yam/Haifa in Israel zu den Partnerstädten des Vereins. Diese Städtepartnerschaft ruht aktuell.