Buchvorstellung: Peggy Mädler präsentiert „Selbstregulierung des Herzens“ in der Bezirkszentralbibliothek

Pressemitteilung Nr. 170 vom 28.05.2026

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann informiert:

Die Autorin Peggy Mädler stellt ihr aktuelles Werk „Selbstregulierung des Herzens“ vor. Die Moderation des Abends übernimmt Gesa Ufer. Im Fokus der Lesung steht ein literarisches Porträt menschlicher Bindungen und gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Das Werk thematisiert das Spannungsfeld zwischen dem Enthusiasmus eines Neuanfangs und dem schleichenden Verlust von Illusionen in Zeiten des Umbruchs.

Die Erzählung entfaltet ein Panorama des Lebens in der DDR und im wiedervereinigten Deutschland, wobei die Schicksale des technikaffinen Georg und der Künstlerin Mona im Zentrum stehen. Durch ein vielschichtiges Ensemble an Nebenfiguren – von systemkritischen Reformern bis hin zu Intellektuellen mit Fluchterfahrung – wird die Komplexität von Anpassung und Resilienz beleuchtet. Ein wesentlicher Teil der Handlung verortet sich in einer ländlichen Region, in der geheime Bautätigkeiten die fragile Balance zwischen Halt und Auflösung zusätzlich verdeutlichen.

  • Wann? Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr
  • Wo? Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14A, 10247 Berlin
    Der Eintritt ist frei und die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich.

Peggy Mädler, eine promovierte Kulturwissenschaftlerin und Trägerin des Fontane-Literaturpreises, verfügt über eine fundierte Expertise im Bereich der Theater- und Dramaturgiearbeit. Mit ihrer jüngsten Veröffentlichung knüpft sie an ihre bisherigen, vielfach ausgezeichneten literarischen Erfolge an. Die Veranstaltung bietet der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit den tiefgreifenden Themen von Nähe und Entfremdung innerhalb der jüngeren deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.

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