Öffentliche Werkstatt zur Entwicklung des Viktoriaspeicherareals (BEHALA) zwischen Köpenicker Straße und Spree
Pressemitteilung Nr. 130 vom 22.04.2026
Am 27. April 2026 findet im Rahmen der Entwicklung des Viktoriaspeicher-Areals eine öffentliche Werkstatt statt. Sie bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich über das Verfahren zu informieren und sich in die Planung dieses zentralen Projekts einzubringen. Das Gelände der BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhaus AG) am Viktoriaspeicher ist ein großes Entwicklungsgebiet in Kreuzberg an der Spree. Gemeinsam mit der Grundstückseigentümerin BEHALA will die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte hier, ein neues lebendiges Viertel mit Wohnungen und Gewerbe bauen und hat in enger Abstimmung mit dem Bezirk fünf Planungsteams konkurrierend mit der Konzeptentwicklung im Rahmen eines städtebaulichen Werkstattverfahrens beauftragt Im Rahmen der öffentlichen Werkstatt stellen die Planungsteams ihre ersten Konzept-Ideen vor. Anschließend werden Hinweise und Anregungen zu unterschiedlichen Themenbereichen gesammelt.
Stadtrat Florian Schmidt ist in der Jury zum städtebaulichen Werkstattverfahren. Er betont die Bedeutung des Projekts: „Das Viktoriaspeicherareal ist der letzte große Baustein der Stadtentwicklung an der Spree – eine seltene und wertvolle Raumressource für Berlin. Hier müssen wir Freiräume, leistbaren Wohnraum, Kultur und Gewerbenutzung so zusammenbringen, dass ein lebendiges, zukunftsfähiges Quartier für alle entsteht. Die Bürgerwerkstatt ist ein wichtiger Schritt, um die Ideen und Bedürfnisse der Anwohnenden und Akteur*innen vor Ort in die Planung einzubeziehen.“
- Wann? Montag, 27. April. Monat, von 18 Uhr bis 21 Uhr
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Wo? Deutsches Architektur Zentrum DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 10179 Berlin-Mitte
[Eingang H1, Taut-Saal]
Eine Anmeldung unter diesem Link ist erforderlich.
Die öffentliche Werkstatt gibt einen Einblick ins Verfahren und in die ersten Entwurfsbeiträge der Teams. Die Ideen und Anregungen der Teilnehmenden werden von der Jury aufgenommen. Zur Jury gehören Fachleute, der Bezirk, der Senat, die späteren Bauherrinnen WBM und die BEHALA. Ende Juni wird es eine zweite öffentliche Werkstatt vor der abschließenden Jury-Sitzung geben. Das Ziel des Verfahrens ist ein abgestimmtes städtebauliches Konzept, das Grundlage für die weitere Entwicklung und den Bebauungsplan wird.
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