Einwohnenden-Versammlung zur Hochhausplanung im Rudolfkiez

Warschauer Brücke

Pressemitteilung Nr. 112 vom 08.04.2026

Die Bezirksverordnetenversammlung und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg laden zu einer Einwohnenden-Versammlung gemäß § 42 des Bezirksverwaltungsgesetzes (BezVwG) ein.

  • Mittwoch, 22. April, 18.30 bis 21 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
  • Turnhalle der Emanuel-Lasker-Schule, Corinthstraße 5, 10245 Berlin

Ziel der Einwohnenden-Versammlung ist es, über den aktuellen Stand der Planung für die Grundstücke in der Rudolfstraße 17-19 zu informieren und die fachlichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen transparent darzustellen. Darüber hinaus haben Einwohner*innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Da das betreffende Verfahren durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen geführt wird, werden der zuständige Senator Christian Gaebler und Verwaltungsmitarbeitende an der Versammlung teilnehmen. Für das Bezirksamt ist Bezirksstadt Florian Schmidt bei der Versammlung, um die bezirkliche Planung des „Rudolfband“ zu erläutern. Zudem wurden die Vorhabenträger*innen angefragt, ihre Planung kurz vorzustellen.
Das Vorhaben befindet sich aktuell im Bebauungsplan-Verfahren.

Der aktuelle Planungsentwurf sieht ein Hochhaus von rund 167 Meter Höhe sowie östlich abliegend einen siebengeschossigen Sockelbau mit insgesamt bis zu 1.000 Wohnungen vor, davon 30 Prozent geförderter Wohnraum. Ergänzend dazu soll westlich des Wohnhochhauses ein Hotelkomplex entstehen.

Bis zum 14. April 2026 wird die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Weitere Informationen sind auf der zentralen Beteiligungsplattform des Landes Berlin einsehbar: https://mein.berlin.de/vorhaben/2025-01297/

Florian Schmidt, Bezirksstadtrat für Bauen, Wohnen, kooperative Stadtentwicklung: „Die Einwohnenden-Versammlung dient vor allem dazu, den aktuellen Stand des Verfahrens nachvollziehbar darzustellen und ins Gespräch zu kommen. Transparenz und offener Dialog im Planungsprozess sind zentrale Voraussetzungen für ergebnisoffene Bebauungsplanverfahren und guten Städtebau.“

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