Daryna Rahemtulla brachte die Idee ins Rollen, als sie während einer Schulung an der VHS nach dem Schicksal ausgedienter, aber noch funktionsfähiger digitaler interaktiver Whiteboards fragte. Sofort war ihr klar: Diese Geräte könnten in Chmelnyzkyj einen gewaltigen Unterschied machen und dem von Krieg betroffenen Alltag der Kinder ein wenig Stabilität und moderne Bildung bringen.
Die Idee fand offene Ohren und nach kurzer Abstimmung erklärte sich die VHS bereit, die insgesamt acht ausrangierten Whiteboards zu spenden – inklusive Unterstützung bei der oft aufwendigen Bürokratie des Transports in die Ukraine. Rasch wurde eine Spendenaktion von den Schwestern ins Leben gerufen, um die Transportkosten in Höhe von über 2.200 Euro zu finanzieren.
Die Resonanz war überwältigend: Viele Menschen, auch besonders viele Ukrainer*innen beteiligten sich mit kleinen Beträgen, oft zehn oder zwanzig Euro, um einen Beitrag für die Zukunft der Kinder in ihrer Heimat zu leisten. „Sie wollten ihnen zeigen, dass man an sie denkt und ihnen trotz des Krieges Hoffnung schenkt“, berichtet Daryna Rahemtulla.