Netzwerk Gute Arbeit Friedrichshain-Kreuzberg: Planungstreffen für 2025
Die Kernmitglieder des Netzwerks Gute Arbeit Kreuzberg-Friedrichshain planen und diskutieren Projekte für das Jahr 2025
Bild: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Am 24. Januar 2025 fand das Planungstreffen für 2025 des Netzwerks Gute Arbeit Friedrichshain-Kreuzberg statt. Die Einladung der Beauftragten für Gute Arbeit brachte Vertreter*innen aus Gewerkschaften, dem Jobcenter, Joboption Berlin, Mitglieder des zuständigen BVV-Ausschusses sowie weitere Partner*innen an einen Tisch. Gemeinsam wurde die bisherige Arbeit reflektiert und neue Schwerpunkte sowie konkrete Projekte für das Jahr 2025 diskutiert.
Bezirksstadtrat Oliver Nöll, verantwortlich für Arbeit und Beschäftigung, hob in seinem Eröffnungsstatement die Vorreiterrolle des Bezirks hervor. Friedrichshain-Kreuzberg war der erste Bezirk Berlins, der eine Beauftragtenstelle für Gute Arbeit eingerichtet hat – inzwischen sind drei weitere Bezirke diesem Beispiel gefolgt. Außerdem setzt sich der Bezirk aktiv dafür ein, Minijobs und Leiharbeit bei der Vergabe eigener Dienstleistungsaufträge auszuschließen. In diesem Jahr hat der Bezirk zudem ein LSI-Entwicklungsprojekt gestartet, um Integrationspfade in Gute Arbeit für obdachlose EU-Bürger*innen zu entwickeln.
In den Gesprächen des Netzwerks wurden zudem aktuelle Entwicklungen beleuchtet, darunter die Einführung eines 11. Pflichtschuljahres in Berlin, Digitalisierungstrends in unterschiedlichen Branchen sowie die Bedeutung der elektronischen Arbeitszeiterfassung.
Zum Abschluss dankte die Beauftragte für Gute Arbeit allen Beteiligten für die konstruktive Diskussion und freute sich über eine Themen- und Veranstaltungsplanung für das Jahr 2025.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Beauftragten.