Hintergrund der Neuorientierung sind einerseits veränderte Arbeitsformen, wie regelmäßiges Arbeiten im Homeoffice, aber auch beschränkte räumliche Kapazitäten. Im angemieteten Rathausstandort in Friedrichshain stehen dem Bezirksamt künftig weniger Büroräume zur Verfügung als noch in der Vergangenheit.
Er wird nun eine fachliche Projektgruppe gründen, in die zentrale Stellen mit entsprechender Expertise eingebunden werden sollen, um die Einführung von Desksharing umfassend zu begleiten. „Wichtig ist, dass jeder Bereich seine Expertise einbringen kann.“
Aktuell arbeitet er als Pilot mit dem Fachbereich DigiOrg des Steuerungsdienstes zusammen. Dort sind sieben Kolleg*innen beschäftigt, die sich aktuell zwei Büroarbeitsplätze teilen. Das funktioniere sehr gut, was jedoch auch daran liege, dass das Team nicht mit Akten arbeite und kein Archiv nutze. Dass die Arbeit ausschließlich digital erfolge, erleichtere die Umstellung. In Bereichen, die Papierakten führen, sei es komplizierter. „Akten und Archivflächen sind eine Herausforderung, aber auch die Bereiche mit Kundenverkehr.“
Im Fachbereich DigiOrg hat jede*r Kolleg*in ein eigenes Schließfach, in dem neben der eigenen Technik auch weitere persönliche Gegenstände verstaut werden, die im Arbeitsalltag genutzt werden.
Die technischen Voraussetzungen für ein flexibleres Arbeiten wie Dockingstationen und andere Hardware innerhalb der Büros sind bereits vorhanden.
Nach und nach wird der Koordinator alle Dienstgebäude des Bezirksamtes in Augenschein nehmen und begutachten wo und wie sich Desksharing umsetzen ließe. Derzeit konzentriert er sich auf die größten beiden Standorte in der Frankfurter Allee und in der Yorckstraße.