Am Tisch zu „Kinderrechten“ tauschten sich die Jugendlichen vor allem über die Arbeit in den Kinder- und Jugendparlamenten bzw. im Jugendrat aus. Interessant war zu erfahren, dass der Jugendrat „Unge Demokratie Aalborg Peer-Projekte zu sexueller Gesundheit und zu Demokratiebildung an den dänischen Schulen gestartet hat. In Aalborg existiert zudem ein ähnliches Projekt wie die U16 /U18-Wahlen für Kinder und Jugendliche. Im Unterschied zu Deutschland findet es allerdings nicht parallel zu den Wahlen, sondern obligatorisch alle zwei Jahre an Oberschulen statt.
Peggy Hochstätter sprach als Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und Ordnung mit den Jugendlichen über Mobilität: „Was mir wirklich nah gegangen ist, war die Perspektive der jungen Mädchen auf extra Abteile im ÖPNV für FLINTA-Personen. Auch Kameras und gute Beleuchtung können viel Sicherheit geben. Ich kenne dieses Angstgefühl nicht und höre fasziniert zu. Es war so wichtig, das von den Mädchen direkt zu hören, weil sie nochmal ganz anders auf die Sache blicken als wir. Wir brauchen solche Blickwinkel für unsere politische Arbeit gerade im Bezirk, weil wir Politik für die Menschen in unseren Kiezen machen. Wir brauchen einen fortwährenden Austausch und Jugendliche, die immer dabei sind. Das Kinder- und Jugend- Beteiligungsbüro macht hier ganz wunderbare Arbeit.“
Obwohl Aalborg mit nur 120.000 Einwohner*innen deutlich kleiner ist als Friedrichshain-Kreuzberg, gibt es überraschend viele Gemeinsamkeiten.