10. Jubiläum der Sozialympia: Inklusives Sportfest begeistert über 500 Teilnehmer*innen in Kreuzberg

IIm Eingangsbereich erwarteten der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Andy Hehmke, Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, Ulrike Ehrlichmann, Beauftragte für Menschen mit Behinderung und Lisa Braun, Sozialraumorientierte Planungskoordinatorin die zahlreichen Teilnehmer*innen

Im Eingangsbereich erwarteten der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Andy Hehmke, Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, Ulrike Ehrlichmann, Beauftragte für Menschen mit Behinderung und Lisa Braun, Sozialraumorientierte Planungskoordinatorin die zahlreichen Teilnehmer*innen

Das Wetter hielt – und damit war die Stimmung perfekt: Zum 10. Jubiläum der Sozialympia blieb es trocken auf dem Sportgelände in der Kreuzberger Lobeckstraße. Bereits am Info-Stand zeigte sich das große Interesse: Über 500 Teilnehmer*innen meldeten sich an, um bei Berlins einzigem inklusiven Sportfest dabei zu sein.

Feierlich eröffnet wurde die Jubiläumsausgabe von Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann und dem Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Andy Hehmke. Gemeinsam begrüßten sie die gutgelaunten Sportler*innen und ermutigten alle, sich aktiv einzubringen. Die Sozialympia steht seit nunmehr einer Dekade für Inklusion, Lebensfreude und ein respektvolles Miteinander.

Außergewöhnliche Disziplinen wie Bouldern, Gummistiefel-Weitwurf, Bubble-Fußball sowie ein gigantisches Riesen-Yenga auf dem Programm

Außergewöhnliche Disziplinen wie Bouldern, Gummistiefel-Weitwurf, Bubble-Fußball sowie ein gigantisches Riesen-Yenga auf dem Programm

Außergewöhnliche Disziplinen bei der Sozialympia

Organisiert wird das Fest von einem Zusammenschluss von Trägern der psychosozialen Versorgung, die gemeinsam mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg jedes Jahr zu diesem besonderen Tag einladen. Die engagierten Mitarbeiter*innen der Kooperationspartner*innen informierten an zahlreichen Ständen über ihre Angebote auf dem weitläufigen Sportareal.

Ganz nach dem diesjährigen Motto „mittendrin“ wurde ein buntes Sportprogramm geboten: Neben einem unterhaltsamen Fußballturnier – ganz im Zeichen von Fair Play – standen außergewöhnliche Disziplinen wie Bouldern, Gummistiefel-Weitwurf, Bubble-Fußball, Bogenschießen, ein Sinne-Parcours sowie ein gigantisches Riesen-Yenga auf dem Programm. Ob Groß oder Klein, Jung oder Alt: Alle fanden Spaß und Herausforderung bei ihren Lieblingsdisziplinen und stärkten so nicht nur den Teamgeist, sondern auch das Selbstvertrauen.

Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Werner Heck, und Max Kindler, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit während der feierlichen Siegerehrung

Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Werner Heck, und Max Kindler, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit während der feierlichen Siegerehrung

Statement gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung

Für viele Teilnehmer*innen ist die Sozialympia mittlerweile Höhepunkt der Sommerferienkultur im Bezirk.

Hier haben besonders Menschen mit seelischer Behinderung oder in Krisensituationen die Möglichkeit, Normalität und Lebensfreude zu erleben.

Das Fest versteht sich dabei ganz bewusst als Statement gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung.

Den Höhepunkt des Tages bildete die feierliche Siegerehrung, vorgenommen vom Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Werner Heck, und Max Kindler, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit. Neben Pokalen konnten sich die Gewinner*innen über attraktive Gutscheine, beispielsweise für den Zoo, freuen.

Die BVG war ebenfalls vertreten und informierte über den barrierefreien Service BVG Muva

Die BVG war ebenfalls vertreten und informierte über den barrierefreien Service BVG Muva

Danke an alle Unterstützer*innen"

Ein fröhlicher Sporttag voller Begegnungen auf Augenhöhe, der bereits jetzt Lust auf die 11. Sozialympia im Sommer 2026 macht.

Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützer*innen:

den Trägern Lebenswelten, Impulse, Notdienst für Suchtmittelgefährdete, Unionhilfswerk, USE, Vita e.V. Berlin, DER PARITÄTISCHE BERLIN sowie den Mitarbeiter*innen des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, die diese gelungene Veranstaltung auch in diesem Jahr möglich machten.