Ukraine

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів: berlin.de/ukraine

Gesichter des Solidarischen Grundeinkommens

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Wer sind die Menschen, die mit dem Solidarischen Grundeinkommen eine neue Arbeit gefunden haben? Dieser Frage geht die Veröffentlichungsreihe „Gesichter des SGE“ nach.

Von Juni 2021 bis April 2022 haben wir jeden Monat eine Beschäftigte bzw. einen Beschäftigten des Programms auf unserer Website vorgestellt.Insgesamt elf Personen – eine aus jedem der elf SGE-Einsatzbereiche – berichten über ihre Herkunft, gewähren uns Einblicke in ihren bisherigen Lebensweg und erzählen, wie sie in die Arbeitslosigkeit geraten sind. Wir erfahren, wie sich ihr Leben mit dem SGE verändert hat, wie ihre Tätigkeit konkret aussieht und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Die Interviews und Texte der Reihe „Gesichter des SGE“ stammen von Katrin Rohnstock von Rohnstock Biografien. Die Fotos hat Ina Schoenenburg von der Agentur OSTKREUZ gemacht.

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Er lotst die Chauffeure

Taxi-Soziallotse
Normalerweise wird eine Stelle mit Solidarischem Grundeinkommen von den Arbeitgebenden ausgeschrieben. Mit einer überzeugenden Idee schuf sich der Taxifahrer und Allrounder Klaus Meier seine Tätigkeit selbst.

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Endlich angekommen – ein sicherer Hafen in der Seniorenbegegnungsstätte

Besuchs- und Betreuungsdienste
Die Wende bedeutete für Margit Domann einen jähen Umbruch. Sie wurde arbeitslos und ihr Leben blieb fortan prekär. Eine beruhigende Perspektive fand sie erst spät wieder – durch eine Stelle mit Solidarischem Grundeinkommen in einer kommunalen Begegnungsstätte.

Mario Katsch

Ein besseres Leben durch SGE

Quartiersläufer
Das Glück sei mit den Tüchtigen, heißt es. Angesichts moderner Erwerbsbiografien wie der von Mario Katsch klingt die alte Weisheit wie blanker Hohn. Auch weil er Vater wurde und sich Zeit für sein Kind nahm, fand er aus einer Phase der Arbeitslosigkeit lange nicht zurück ins Berufsleben. Dies gelang ihm erst dank des Solidarischen Grundeinkommens und einer Stelle bei einem Tochterunternehmen der GESOBAU.

Katharina Schlee

Ausweg Neukölln

Kulturorganisationsassistentin
Ihr Leben lang wollte Katharina Schlee Kunst machen. Das Leben stellte ihr jedoch immer wieder ein Bein. In Berlin landete sie in der Arbeitslosigkeit, ein Job im Kulturbereich blieb Wunschtraum – bis sie eine Beschäftigung über das Solidarische Grundeinkommen fand.

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Per SGE in die Festanstellung

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Auch intelligente und vielseitig begabte Menschen können abstürzen. Michael Schmidt weiß das aus eigener Erfahrung. Doch er hat zu seinem Ehrgeiz zurückgefunden und fasste über eine SGE-Stelle wieder Fuß im regulären Erwerbsleben.

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Eine Kosmopolitin für die »Kinder am Schloss«

Kitahelferin
Trotz ihrer Dreisprachigkeit und eines abgeschlossenen Studiums als Business-Managerin liefen unzählige Bewerbungen Nada Irakis ins Leere. Ganz erklären kann sie sich das bis heute nicht, sie ist jedoch froh, dass eine SGE-Stelle diesen Zustand endlich beendet hat.

Rainer-Fabiano Fagundes

Experte für Bahnsteige und Linien

Mobilitätshelfer
Fast alle Bahnhöfe Berlins kennt Rainer-Fabiano Fagundes in- und auswendig – Blindenleitsystem, Rolltreppengeografie und Fahrstuhldetails inklusive. Im Rahmen einer SGE-Stelle sorgt er dafür, dass Menschen trotz Mobilitätseinschränkung mit Bus und Bahn unterwegs sein können.

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Traumjob im Minizoo

Umweltbildung und -info
Bei dem Wort »Maßnahme« laufen vielen Langzeitarbeitslosen Schauer über den Rücken. Andrea Lange, geboren 1972, ist mit gutem Grund keine Ausnahme. Erst ihr Solidarisches Grundeinkommen beendete ein Hin und Her, das ihr viel Erfahrung, aber keine Anstellung brachte.

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Von der Havel an die Müggelspree

Schulorganisationsassistent
Immer wieder etwas Neues, davon hat Peter Eisermann, geboren 1966, langsam genug. In seinem Leben hat er vieles gemacht, aber von Dauer war nichts. Mit der SGE-Stelle an einer Köpenicker Elitesportschule könnte sich das nun ändern.

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Keiner wird obdachlos geboren

Obdachlosenlotsin
Caroline Meister, geboren 1974, hat am eigenen Leib erfahren, was es heißt, nirgends mehr hinzukönnen. Mit diesem biografischen Hintergrund kann sie heute als Obdachlosenlotsin der Task Force der Sozialgenossenschaft Karuna e. G. Wohnungslosen in ganz Berlin helfen.

Abdul Rahim Nagibulla

Viel verloren, viel erreicht

Quartiershelfer
Aufgeben ist seine Sache nicht. Abdul Rahim Nagibulla, geboren 1987, arbeitete in Afghanistan für die Bundeswehr und musste ständig fürchten, dafür von der einheimischen Bevölkerung umgebracht zu werden. Seit 2009 ist er in Deutschland, sein Asylantrag wurde schnell genehmigt.