Tagungen und Konferenzen

Blick auf die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Inklusionskonferenz
Bild: Raum 11/Gregor Fischer

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales führt regelmäßig internationale Fachtagungen und Konferenzen zu Themen aus dem Bereich europäische Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik durch. Ziel ist die regionale Diskussion verbunden mit einem Wissensaustausch mit europäischen Partnern zu spezifischen Politikansätzen und Praxisbeispielen. So werden konkrete Ableitungen für die Berliner Arbeitspolitik und innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen ermöglicht.

The Senate Department for Integration, Labour and Social Services regularly organises international expert meetings and conferences on topics related to the European labour market and employment policy. The aim is to promote regional discussions and exchange knowledge with European partners on specific policy approaches and practical examples. In this way, tangible lessons for Berlin’s employment policy as well as innovative solutions for current challenges are made possible.

25. September 2019: Von Erwerbsarmut in Gute Arbeit – Europäisch denken. Solidarisch handeln.

Immer mehr Menschen in Europa sind arm, obwohl sie arbeiten. Am stärksten stieg die Erwerbsarmut im europäischen Vergleich in den vergangenen Jahren in Deutschland. Das ist in einem reichen Land, das seit Jahren wirtschaftlich boomt, ein gesellschaftlich unhaltbarer Zustand. Trotz anhaltenden Wirtschafts- und Beschäftigungswachstums gelten hierzulande rund 10 % der Erwerbstätigen als arm, d. h. über vier Millionen Menschen und ihre Familien müssen mit einem Einkommen auskommen, das für einen angemessenen Lebensunterhalt nicht ausreicht und sind auf Sozial- oder Lohnersatzleistungen angewiesen. Auch im Durchschnitt der EU-Mitgliedstaaten leben rund 10 % in Erwerbsarmut. Für diese Menschen und ihre Familien ist Erwerbsarmut eine bittere Realität, an deren Ende oftmals Altersarmut steht.

Auf der Konferenz am 25. September 2019 wird dem Phänomen der Erwerbsarmut intensiv nachgegangen. Dabei spielt der gegenwärtige Stand der Forschung mit der Beleuchtung von Ursachen und Auswirkungen, auch und gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung, eine entscheidende Rolle. Hier gilt es die Perspektiven der Betroffenen selbst zu berücksichtigen. Vor allem aber geht es darum, pragmatische Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung der Erwerbsarmut zu eruieren und zu gestalten. Was können Politik und Verwaltung, was kann die Wirtschaft, was kann die Gesellschaft als Ganzes aber auch jeder Einzelne zur Überwindung dieses Zustands beitragen? Europaweit gibt es vielversprechende Ansätze, die Wege aus der Erwerbsarmut weisen. Gute Praxis-Projekte aus Europa sollen identifiziert, ausgetauscht und weiterentwickelt werden.

Die folgenden Themen- und Handlungsschwerpunkte stehen im Mittelpunkt der Konferenz:

  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Erwerbsarmut
  • Digitale Transformation und Erwerbsarmut
  • Dienstleistungssektor und Erwerbsarmut
  • Aus- und Weiterbildung und Erwerbsarmut

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Erwerbsarmutskonferenz am 25. September 2019: Konferenzreader

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Handlungsleitfaden barrierefreie Veranstaltungen

Am 03.09.2018 fand die von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales durchgeführte internationale Veranstaltung „Inklusion – Wege in Gute Arbeit. Eine europäische Konferenz“ statt. Um auch weitere Veranstaltungen barrierearm bzw. barrierefrei auszurichten, wurde dieser Handlungsleitfaden erstellt. Er basiert auf den Erfahrungen und Ergebnissen der Konferenz und kann zur Durchführung von zukünftigen barrierearmen bzw. barrierefreien Veranstaltungen genutzt werden. Der Inhalt des Handlungsleitfadens wurde mit größter Sorgfalt im Zeitpunkt der Herausgabe erstellt. Dennoch können weder die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales noch das Land Berlin eine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen bzw. der Inhalte externer Links übernehmen.

Handlungsleitfaden barrierefreie Veranstaltungen

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3. September 2018: Inklusion: Wege in Gute Arbeit - eine europäische Konferenz in Berlin

Die Teilhabe am Arbeitsleben ist ein elementarer Bestandteil von Inklusion und eine zentrale Forderung in der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) sollen die dort vereinbarten Standards auch in Deutschland umgesetzt werden. In Berlin bildet unter anderem die Herstellung von Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen einen Schwerpunkt des Dialogprozesses „Arbeit 4.0 – made in Berlin“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Ziel ist die Schaffung neuer, verbesserter Zugänge zu Arbeit und Weiterbildung durch human gestaltete Prozesse der Digitalisierung in der Arbeitswelt.

Vor diesem Hintergrund haben auf der Konferenz „Inklusion: Wege in Gute Arbeit – eine europäische Konferenz“ Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Interessenverbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft folgende Aspekte diskutiert:

  • Das bestehende Teilhabesystem
  • Übergang Schule-Beruf
  • Chancen und Risiken durch Digitalisierung
  • Inklusion in der Arbeitswelt.

Im Rahmen der Konferenz fand ein europäischer Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer statt, durch den die inklusive Gestaltung der Arbeitswelt unter Berücksichtigung digitaler Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen vorangetrieben und die Vernetzung der Beteiligten unterstützt werden soll.

Die Dokumentation zur Konferenz ist nachstehend abrufbar.

Inklusion: Wege in Gute Arbeit – eine europäische Konferenz

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3 September 2018: Inclusion: Ways Into Decent Work – A European Conference in Berlin

Participation in working life is an elementary component of inclusion and a central requirement of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities. The Federal Participation Act (BTHG) is intended to implement the standards in Germany. In Berlin, the creation of equal opportunities – also for people with disabilities – is a focal point of the dialogue process “Work 4.0 – made in Berlin” of the Senate Department for Integration, Labour and Social Services. The aim is to create new, improved access to work and further training through humanely designed processes of digitisation in the world of work.
In this context, representatives from politics and administration, interest groups, business, science and society discussed the following aspects at the event “Inclusion: Ways Into Decent Work – A European Conference”:

  • The current support system
  • Transitioning from school to work
  • Opportunities and risks through digitalisation
  • Inclusion in the world of work

At the conference, a European exchange of experience and knowledge transfer took place in order to promote a more inclusive world of work while taking into account current and future digital opportunities for people with disabilities and to better connect the relevant actors.
The conference report is available below.

Conference Report Inclusion Conference 2018

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17. Mai 2017: Gute digitale Arbeit in europäischen Metropolen gestalten. Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung von morgen

Ein zentrales Ergebnis des Dialogprozesses „Arbeit 4.0 – made in Berlin“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales ist die hervorgehobene Bedeutung digitaler Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung. Qualifizierung ist eine notwendige Bedingung, um gute und faire Arbeit im digitalen Wandel zu gestalten. Im Zuge der Konferenz wurde diskutiert, wie sich alle Bürgerinnen und Bürger in einer zunehmend digitalisierten (Arbeits-)Welt souverän bewegen können und angesichts der Veränderungen durch digitale Technologien nicht ins Abseits gedrängt werden. Vor diesem Hintergrund wurden vor allem die folgenden vier Themen vertieft:

  • Implementierung digitaler Kompetenzen in die Berufsausbildung
  • Überwindung digitaler Spaltung
  • Digitale Anpassung von Weiterbildungsangeboten für Beschäftigte
  • Digitale Lehr- und Lernmethoden

Auf der Konferenz wurden auch Beispiele aus anderen europäischen Metropolen vorgestellt, um den Transfer praktikabler Ansätze und Methoden zu ermöglichen.

Im Zuge des begleitenden Onlinedialogs wurden Erfahrungen und Praxisbeispiele aus Berlin und Europa ausgetauscht. Diese Beiträge und Kommentare sind in ein Grundlagenpapier „Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung“ eingeflossen, das nachstehend abrufbar ist.

Die Dokumentation der Konferenz „Gute digitale Arbeit in europäischen Metropolen gestalten. Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung von morgen“ ist ebenfalls nachstehend abrufbar.

Grundlagenpapier

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Dokumentation zur Konferenz

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17th of May 2017: Shaping decent digital labour in European metropolitan regions. Digital competences in vocational training and further education of the future

One of the main results to emerge from the “Work 4.0 – made in Berlin” dialogue process in 2015 and 2016 is the enhanced significance of digital competences in vocational training and further education. Qualification will be an essential prerequisite in order to shape labour in a good and fair way at a time of digital change. During the conference, it was discussed how all citizens can move confidently through an increasingly digitalised working world and not be sidelined in the face of the changes that digital technologies are bringing about. With this in mind, detailed discussions were held on the following four topics:

  • Implementation of digital competences into vocational education and training
  • Overcoming the digital divide of society
  • Digital transformation of trainings and further education offers to employees
  • Digital teaching and learning methods

Examples from other European metropolitan regions were also presented at the conference in order to enable the transfer of practical approaches and methods.
The conference paper “Shaping decent digital labour in European metropolitan regions. Digital competences in vocational training and further education of the future” is available for download below.

Short report Conference

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22. Juni 2016: Work 4.0 – deutsch-finnischer Expertinnen- und Experten-Workshop

Der deutsch-finnische Expertinnen- und Experten-Workshop „Work 4.0“ führte den von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen begonnenen Dialog zur Zukunft der Arbeit fort und erweiterte den Austausch um die internationale Dimension.

In den vier Themenblöcken

  • Überlegungen zu Arbeit 4.0 in Startups,
  • Zukunft der Arbeit/Crowdsourcing,
  • Qualifizierung 4.0/Digitale Bildung/Human Resources sowie
  • Forschung/Experimentier- und Begegnungsräume

wurden finnische und Berliner Beispiele vorgestellt und diskutiert. Ziel war es, Schnittstellen für die weitere Zusammenarbeit zu identifizieren.

Kurzbericht zum Workshop

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20. Juni 2016: Expertenworkshop „Coaching-Ansätze in der Arbeitsmarktpolitik und die Messung ihrer Wirkung“ in Berlin

In dem Expertenworkshop der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen wurden erfolgreiche Ansätze zur Integration von arbeitslosen und insbesondere langzeitarbeitslosen Menschen vorgestellt und diskutiert. Bürgermeisterin und Senatorin Dilek Kolat empfing nationale und internationale Akteure der Arbeitsmarktpolitik, Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Verwaltungsebenen sowie Expertinnen und Experten für Coaching zu einem strukturierten Erfahrungsaustausch. Anhand signifikanter Coaching-Beispiele auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene wurde die Wirksamkeit von Coaching analysiert.

Das individualisierte Coaching stand im Fokus des Interesses, da hier bereits nachweisbare Erfolge in der Vermittlung von Arbeitslosen erzielt wurden. Die Notwendigkeit, zuvor arbeitslose Menschen auch nach der Aufnahme einer Beschäftigung weiterhin zu beraten und zu begleiten, war ein zentral diskutiertes Anliegen aller Beteiligten.

Dokumentation zum Expertenworkshop

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20th June 2016: Expert Workshop „Evidence Based Coaching Approaches in Labour Market Policy” in Berlin

In the expert workshop of the Senate Department for Labour, Integration and Women’s Issues, successful approaches for the integration of unemployed people and in particular long-term unemployed people were presented and discussed. The Mayor and Senator for Labour, Integration and Women’s Issues, Dilek Kolat, welcomed German and international actors in labour market policy, representatives of different administrative levels as well as experts in coaching for a structured exchange of experiences. The effectiveness of coaching was analysed on the basis of significant coaching examples from the state, Federal and European level.

In the focus of the interest was the individualised coaching as herewith a verifiable success with the integration of unemployed into the labour market has been achieved. Moreover, the need to guide former unemployed people also after they have started working was a concern that was discussed.

The workshop documentation is available here.

Documentation Expert Workshop

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23. März 2016: Expertendialog „Arbeit 4.0 – made in Berlin: Zwischenbilanz“

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat im Jahr 2015 einen breiten Dialog zwischen politisch Verantwortlichen, Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, Sozialpartnern und Unternehmen zur Zukunft der Arbeit angestoßen. In diesem Rahmen fanden in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche, Workshops und eine Konferenz statt, in denen das Thema aus den verschiedensten Perspektiven betrachtet wurde.

Der Expertendialog „Arbeit 4.0 – made in Berlin: Zwischenbilanz“ am 23. März 2016 diente dazu, die auf der Metropolenkonferenz am 14. Dezember 2015 erarbeiteten Handlungsfelder vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus wurden bereits geplante Projekte und Vorhaben der Senatsverwaltung dargestellt. In den Handlungsfeldern „Qualifizierung 4.0“ und „Begegnungsräume für soziale Innovationen“ wurden Kernfragen zur Gestaltung des Verhältnisses von Mensch und Technik diskutiert. Zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, Raum für Reflexion und Vertiefung der Fragestellungen zu geben und nächste Schritte für deren Umsetzung festzulegen.

Dokumentation zum Expertenworkshop

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14. Dezember 2015: Metropolenkonferenz „Arbeit 4.0 – made in Berlin“

Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgelegte Grünbuch „Arbeiten 4.0“ hat Trends, Szenarien, Handlungsfelder und Leitfragen für die Zukunft der Arbeit vorgelegt. Ziel ist es, politisch Verantwortliche, Expertinnen und Experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Sozialpartner und Unternehmen zusammenzubringen, um den Austausch darüber zu vertiefen,
  • was Arbeit 4.0 für Beschäftigte und Unternehmen bedeutet,
  • welcher Gestaltungsauftrag sich daraus für die Politik und für die Sozialpartner ergibt,
  • welche spezifischen Herausforderungen die Digitalisierung im Industrie- und Dienstleistungsbereich insbesondere für Metropolen beinhaltet und welche Rolle Start-ups dabei spielen sowie
  • welche Auswirkungen die moderne Arbeitswelt auf Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung hat und welche neuen Chancen und Herausforderungen sich für diesen Bereich ableiten lassen.

Dokumentation zur Metropolenkonferenz

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14 December 2015: Conference “Work 4.0 – made in Berlin”

With the Green Paper “Work 4.0,” the Federal Ministry for Labour and Social Affairs presented trends, scenarios, areas of activity and key questions for the future of work. The goal is to bring together politicians, experts, researchers, social partners and businesses in order to deepen the exchange about:
  • what Work 4.0 means for employees and companies,
  • the role politics and social partners can play in the shaping of Work 4.0,
  • the specific challenges of digitalisation in the industrial and service sectors, in particular with regard to cities, and the role that start-ups can play in these developments, and
  • the effects of the modern world of work on qualification, training and continuing education, and the new chances and challenges for this field.

The conference documentation is available here.

Conference Documentation

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2./3. Juni 2015: Konferenz „Erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Europa“

Das Jahr 2015 steht für drei Jahre Umsetzung des Landesarbeitsmarktprogramms BerlinArbeit. Vor diesem Hintergrund fand am 2. und 3. Juni 2015 in Berlin eine Konferenz zu den erfolgreichen Ansätzen der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, insbesondere Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit, in europäischen Großstädten statt. Den inhaltlichen Rahmen für die Konferenz bildeten die in BerlinArbeit genannten Ziele – die Zahl der Arbeitslosen senken, Gute Arbeit als Grundprinzip durchsetzen, Berlin als Top-Standort für Fachkräfte entwickeln und eine bessere Kooperation der Akteure fördern.

Die Dokumentation der Konferenz „Erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Europa – Beispiel BerlinArbeit“ ist nachstehend abrufbar.

Dokumentation zur Konferenz

PDF-Dokument (1.7 MB)

2015 was the third year in which the state labour market program BerlinWorks was implemented. Against this backdrop, on the 2nd and 3rd of June 2015, a conference was held in Berlin which examined successful approaches in combatting unemployment, in particular youth and long-term unemployment, in European urban areas. The goals set forth in BerlinWorks – lowering the number of unemployed persons, enforcing decent work conditions as a general principle, developing Berlin to a top location for skilled workers and improving the cooperation between local labour market actors – offered a framework for the conference.

Conference Documentation

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19./20. Mai 2015: Expertenworkshop „Wirkungsforschung in der Arbeitsmarktpolitik“

Am 19. und 20. Mai 2015 fand in Berlin der Expertenworkshop „Wirkungsforschung in der Arbeitsmarktpolitik“ mit internationalen und nationalen Gästen statt. Im Hinblick auf die Weiterentwicklung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen diskutierte die Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen in Berlin, Dilek Kolat, mit europäischen Akteuren der Arbeitsmarktpolitik, Vertreterinnen und Vertretern der OECD sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zentrale Themen der Wirkungsforschung. Dabei standen sowohl Fragen zu internationalen Evaluationsergebnissen hinsichtlich von Ansätzen der vorrangigen Vermittlung in Arbeit im Fokus als auch Möglichkeiten, wie die Politik kurzfristig Ergebnisse im Rahmen von Evaluationen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen erhalten kann. Im Ergebnis wurden Schwerpunkte herausgearbeitet, auf deren Grundlage in Berlin an der Wirkungsforschung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen weitergearbeitet wird.

Die Dokumentation des Expertenworkshops „Wirkungsforschung in der Arbeitsmarktpolitik“ ist nachstehend abrufbar.

Dokumentation zum Expertenworkshop

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On May 19th and 20th, the expert workshop “Impact Research in Labour Market Policy” took place in Berlin with national and international guests. Mayor and Senator for Labour, Integration and Women’s Issues Dilek Kolat discussed key impact research topics with European labour market policy actors, representatives of the OECD, and researchers with regard to the further development of labour market policy instruments. Particular focus was placed on international evaluation results with regard to “Work First” approaches and the possibilities for political bodies to receive results from labour market policy instrument evaluations at shorter intervals or even while instruments are still being implemented.
As a result, a list of priorities were developed which will form the basis for further work on impact research in labour market policy instruments in Berlin.

The documentation of the expert workshop “Impact Research in Labour Market Policy” is available below.

Documentation Expert Workshop

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29. April 2015: Metropolenkonferenz „Zukunft der Jugend in europäischen Metropolen“

Auf Einladung und unter Beteiligung von Dilek Kolat, Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen fand am 29. April 2015 in Berlin die Metropolenkonferenz „Zukunft der Jugend in europäischen Metropolen“ statt.

Gemeinsam mit Gästen aus dem europäischen Ausland sowie den zentralen Arbeitsmarktakteuren aus Berlin wurden Fragen zum Thema Jugendarbeitslosigkeit diskutiert und ein 10-Punkte-Papier zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vorgestellt. Die Tagungsdokumentation finden Sie nachstehend.

Dokumentation zur Metropolenkonferenz

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3. Juli 2012: BerlinArbeit – Gute Arbeit – Erfahrungen in Europa

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hatte im November 2012 eine Konferenz zum Thema „BerlinArbeit – Gute Arbeit – Erfahrungen in Europa“ durchgeführt. Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und von Berliner Trägern arbeitsmarktpolitischer Programme tauschten sich im Rahmen der zweitägigen Tagung in Berlin gemeinsam mit internationalen Gästen aus Großbritannien, Irland und Österreich zur Thematik „Gute Arbeit“ aus.

Guter Arbeit wird in der neuen Arbeitsmarktprogrammatik BerlinArbeit, deren Eckpunkte durch den Berliner Senat am 3. Juli 2012 beschlossen wurden, ein hoher Stellenwert beigemessen. Sie wird mit folgenden Schwerpunkten umrissen:

  • Sicherheit des Arbeitsplatzes
  • Existenzsichernde Entlohnung
  • Gesunde und humane Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitszeiten
  • Vermeidung jeglicher Diskriminierung am Arbeitsplatz
  • Gleiche Entlohnung für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit (Equal Pay)
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Individuelle Entwicklungs- und Aufstiegschancen

Im Rahmen von Workshops und Vorträgen wurden aktuelle Probleme, Lösungsansätze sowie Best Practices aus anderen Ländern vorgestellt und diskutiert. Schwerpunkte waren hierbei Diskussionen zu Mindestlohnmodellen und Mindestlohnhöhe, Zeitarbeit und Leiharbeit, die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und die damit einhergehende bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sowie Equal Pay und Frauen in Führungspositionen. Die ausführliche Tagungsdokumentation finden Sie nachstehend.

Dokumentation zur Tagung

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