Landesprogramm Mentoring

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Logo der Fördermaßnahme Mentoring
Bild: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Ausbildungserfolg sichern – Abbrüche vermeiden

Der Berliner Senat fördert im Landesprogramm Mentoring Projekte, die dazu beitragen, Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Jugendliche so zu stärken, dass diese ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und abschließen.

Im 1:1-Kontakt unterstützen die ehrenamtlich tätigen Mentorinnen und Mentoren die Auszubildenden dabei, die Herausforderungen in Betrieb und Berufsschule zu meistern, eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und gesteckte Ziele zu verfolgen. In den Tandems werden Schwierigkeiten, die in der Lebenssituation der Auszubildenden eintreten, individuell und vertrauensvoll reflektiert und die Jugendlichen so bei deren Klärung unterstützt.

Das Programm richtet sich an Jugendliche mit abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung, die eine betriebliche Ausbildung in einem Berufsbild der folgenden Bereiche absolvieren:

Teilnehmen können Berliner Auszubildende mit einem Ausbildungsvertrag in folgenden Branchen:

  • Hotel/Gastronomie/Tourismus
  • Baugewerbe
  • Schutz und Sicherheit
  • Gesundheit
  • Dienstleistungen

Weiterentwicklung des Ehrenamts

Gleichzeitig baut das Programm auf das bürgerschaftliche Engagement der Mentorinnen und Mentoren. Sie erhalten eine Qualifizierung, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Die Qualifizierung wird im Programm nach einem einheitlichen Curriculum angeboten. In den Projekten werden sie begleitet und erhalten Gelegenheit, sich mit anderen Mentorinnen und Mentoren auszutauschen. Dadurch leistet das Landesprogramm Mentoring einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Ehrenamts.
Das Landesprogramm Mentoring wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert und ist seit 2015 als berlinspezifischer Ansatz im Sinne einer Regelstruktur etabliert.

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