Sehenswertes - Architektur und Baudenkmäler

Schloss Köpenick
Luftaufnahme der Insel der Jugend

Abteibrücke und "Insel der Jugend"

Die 10.000 m² große Insel trug schon in früherer Zeit mehrere Namen: „Treppbruchinsel“, „Rohrinsel“, „Neu-Spreeeland“. Ursprünglich war sie eine flache, mit Schilf bewachsene Stelle in der Spree, die einer ihrer Besitzer, ein Herr Heinicke mit Erde und Straßenmüll aufschütten ließ. Zur Zeit der Berliner Gewerbeausstellung 1896 entstand ein Restaurant im Stile einer schottischen Klosterrunine, einer Abtei, fortan hieß die Insel: Abteiinsel. Das Gebäude fiel 1914 einem Brand zum Opfer.

1913 kaufte die Stadt Neukölln die Insel und beschloss den Bau einer Brücke. Eine der ersten Bogenbrücken aus Gußeisenbeton in Deutschland entstand.

Ab 1920 mit der Bildung von Groß-Berlin ging die Insel wieder in Treptower Besitz über. 1949 änderte sich ihr Name erneut und sie hieß nun fortan: Insel der Jugend.

Auf der Abteibrücke zur Insel der Jugend in Berlin im Treptower Park werden heute regelmäßig blaue Steinfliesen in Herzform eingelassen – “BLAUE Stein – HERZEN für Kinderfreundlichkeit”.
So entstand eine “reale” Brücke und damit ein Treffpunkt für Kinder und Erwachsene aus aller Welt, die ihre Aufmerksamkeit auf das Wohl der Kinder richten.

Die neue BRÜCKE DER HERZEN rückt das starke Engagement von Menschen und Institutionen dauerhaft in die Öffentlichkeit. Berlin präsentiert sich mit dieser weltweit einmaligen Aktion als kinderfreundliche Stadt, die Brücken zwischen Kindern, Generationen und Nationen schlägt.

Brauerei Berliner Bürgerbräu

Berliner Bürgerbräu

Die Geschichte der Berliner Bürgerbräu Brauerei reicht bis ins Jahr 1869 zurück, als der letzte Friedrichshagener Lehnschulze Hermann Schaefer auf dem Gelände des ehemaligen Schulzengutes eine Brauerei errichten ließ. In dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrfach erweiterten Gebäude entstand 1901 die erste Genossenschaftsbrauerei der Berliner Gastwirte.

Am 1. März 2010 musste die älteste Brauerei der deutschen Hauptstadt ihren Betrieb einstellen. Das historische Brauereigelände steht heute unter Denkmalschutz.

Anschrift: Müggelseedamm 164–166 12587 Berlin
Bölschestraße 105

Bölschestraße

Die vollständig unter Denkmalschutz stehende Bölschestraße im Ortsteil Friedrichshagen gilt als einzigartiges Ensemble Berliner Architekturgeschichte. Besonders sehenswert sind neben den vielen Wohn- und Geschäftshäusern aus der Gründerzeit auch die zahlreichen eingeschossigen Kolonistenhäuser, deren Ursprünge noch auf die 1753 erfolgte Ortsgründung zurückgehen. Das 1899 von Peter Groth projektierte Rathaus ist in der Bölschestraße 87 beherbergt.

Hervorzuheben ist hier besonders die spätgotische Ausprägung der Fassade mit Balkon und Treppenziergiebel. Die 1901-1903 im Stil der märkischen Backsteingotik erbaute evangelische Christophorus-Kirche geht auf einen Entwurf des Architekten Jürgen Kröger zurück. Nach einem Sturmschaden 1972 wurde der ursprüngliche Kirchturm vereinfacht wiederhergestellt. Auch das Denkmal für den Ortsgründer König Friedrich II. auf dem Marktplatz ist eine Reproduktion des 1945 verschollenen Originals.

Bruno-Taut-Siedlung

Die Bruno-Taut-Siedlung in Altglienicke ist eine von zahlreichen Gartenstadtsiedlungen in Berlin. Im Volksmund hieß sie „Tuschkastensiedlung“, weil die Fassaden der Häuser einen Anstrich in kräftigsten Farben, wie z. B. schwarz, blau, dunkelrot und ocker erhielten. Auf einem 75 ha großen Gelände waren von Bruno Taut 1.500 Häuser für 7.000 Bewohner geplant. Allerdings konnten 1913/ 14 davon nur 80 Reihenhäuser und 10 Mehrfamilienhäuser errichtet werden.

Die auffälligen, bunten Häuser ernteten zunächst viel Kritik, wurden später aber beliebte Pilgerorte. Heute stehen sie unter Denkmalschutz und sind gar nicht mehr weg zu denken.

Anschrift: Gartenstadtweg, Am Falkenberg, Akazienhof 12524 Berlin-Altglienicke
Denkmal für die Maueropfer

Denkmal für die Maueropfer im Bezirk Treptow

Auf Initiative der BVV Treptow entstand in der Kiefholzstraße, Nähe der Kreuzung Dammweg im Jahr 1999 ein Denkmal mit der folgenden Inschrift: In Treptow starben fünfzehn Menschen an der Berliner Mauer, unter den Opfern waren zwei Kinder Jörg Hartmann, 10 Jahre alt und Lothar Schleusener, 13 Jahre alt, erschossen am 14. März 1966.

An diesem Tage vor genau vierzig Jahren wollten der zehnjährige Jörg Hartmann und der dreizehnjährige Lothar Schleusener die Berliner Mauer überwinden, um in den Westteil der Stadt zu gelangen. DDR-Grenzsoldaten eröffneten daraufhin das Feuer und töteten die Flüchtenden.

Das Denkmal ist von Rüdiger Roehl und Jan Skuin entworfen und ausgeführt worden.

Dorfkirche in Bohnsdorf

Dorfkirche in Bohnsdorf

Am südlichen Ende vom Ortsteil Bohnsdorf steht auf dem Anger die Dorfkirche, deren Vorläufer sich dort schon zwischen 1375 und 1449 befand. 1755 wurde ein Neubau errichtet, mehrmals erfolgten Umbauten an Kirche und Turm, der von Unwettern und Bränden beschädigt worden war, so in Jahren 1803, 1857 und 1937/ 1938.

Vom Kunstschmied Fritz Kühn erhielt die barocke Hallenkirche ein neues kupfernes Taufbecken, nach dem es im Krieg durch Luftangriffe beschädigt wurde. Heute steht das älteste Gebäude im Ort unter Denkmalschutz.

Anschrift:
Dorfplatz 1
12526 Berlin-Bohnsdorf

Ehemaliger Flugplatz Johannisthal

Ehemaliger Flugplatz Johannisthal

Der ehemalige Flugplatz Johannisthal öffnete im September 1909. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand der Flugplatz jeweils unter militärischer Verwaltung und beherbergte wissenschaftliche Forschungseinrichtungen wie ab 1912 die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL). Wissenschaftliche Höchstleistungen und militärische Ambitionen gingen eine unheilige Allianz ein. Aus den 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind der große Windkanal, der Trudelwindkanal, der Motorenprüfstand und zwei Hangare erhalten, sie stehen unter Denkmalschutz.

Der erste reguläre deutsche Motorflugplatz hatte er seine Hochzeit in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg als der friedliche Wettstreit um Flugleistungen Piloten aus aller Welt hier zusammenführte, einige Straßen in Adlershof und Johannisthal erinnern daran.

In den letzten 15 Jahren ist das Gelände einer völlig neuen Nutzung zugeführt worden. Es haben sich zahlreiche Firmen angesiedelt, der Bau des Natur- und Landschaftsparks wurde begonnen, Einfamilienhäuser entstanden, die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der Humboldt-Universität sind umgezogen und ein moderner Medienstandort ist im Entstehen.

Anschrift: Rudower Straße 12489 Berlin-Adlershof

Fischerkietz

Der Kietz wurde erstmals im Jahre 1375 erwähnt und gehörte als Dienstsiedlung zur Köpenicker Burg. Er bestand aus 31 zinspflichtigen Häusern, deren Eigentümer vom jeweiligen Landesherren das Fischereirecht zuerkannt bekamen.

Die erst im Jahre 1898 nach Köpenick eingemeindete Siedlung mit ihren inzwischen restaurierten Fischerhäusern hat bis heute ihren ursprünglichen Charakter nicht verloren.

Anschrift: Kietz 21 12557 Berlin

Frauentog

Die Bezeichnung Frauentog geht auf die frühdeutsche Bezeichnung für Frauenzug zurück und erinnert an einen sagenumwobenen Fischzug der Kietzer Fischerfrauen.

Am Ufer des Frauentogs befindet sich auch ein Denkmal für Henriette Lustig, die als Begründerin des Köpenicker Wäschereigewerbes bekannt wurde und den Ruf Köpenicks als „Waschküche Berlins“ begründete.

Anschrift: Müggelheimer Straße 12555 Berlin-Köpenick
Der Vorplatz der Gaststätte Zenner im Jahr 1955

Gasthaus Zenner

Das Gebäude wurde 1821/ 22 vom Schinkel-Schüler Carl Ferdinand Langhans (der Jüngere) als „Gasthaus an der Spree“ errichtet. Seit 1889 wurde das Gasthaus unter der Leitung des Pächters namens Zenner stehend zum Synonym für gute Küche, Unterhaltung und Erholung.

Von den Gebäuden die durch die Kriegseinwirkungen 1945 zerstört worden waren, wurde nur das Gasthaus Zenner wieder aufgebaut (nicht die Lokale Paradiesgarten, Sonnenwende und Spreegarten).

Anschrift:
Alt Treptow 14 – 17
12435 Berlin

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide

In Schöneweide ist das letzte in Berlin noch weitgehend erhaltene NS-Zwangsarbeiterlager zu besichtigen, eines von ehemals mehr als 3 000 im Stadtgebiet. Auf dem historischen Gelände, das 1943 bis 1945 für über 2.000 Menschen bebaut wurde, waren während des Zweiten Weltkrieges italienische Militärinternierte, Zivilarbeiter und Zivilarbeiterinnen aus ganz Europa sowie weibliche KZ-Häftlinge untergebracht.

Im Sommer 2006 wurde hier das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. In sechs Baracken, von denen bisher eine als Ausstellungshaus und eine als Seminar- und Bürohaus eingerichtet sind, wird der Ausstellungs-, Archiv- und Lernort kontinuierlich weiterentwickelt. In Vorbereitung ist eine Dauerausstellung zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Berlin. Eine Bibliothek und ein Archiv befinden sich im Aufbau. Bereits ständig präsentiert werden Informationen zur Geschichte des Lagers. Zusätzlich wechseln sich thematisch bezogene nationale und internationale Gastausstellungen ab, ergänzt durch Begleitveranstaltungen und Führungen.

Das Dokumentationszentrum ist eine eigenständige Abteilung der Stiftung Topographie des Terrors.

Anschrift: Britzer Straße 5 12439 Berlin E-Mail
Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Die Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche Juni 1933“ hat eine überregionale Bedeutung, da die Ereignisse in Köpenick als beispielhaft für den Beginn des Nazi-Terrors gelten. Die Köpenicker SA hatte schon 1932 ihr Stabsquartier im Amtsgerichtsgefängnis eingerichtet und unter Führung des Standartenführers Herbert Gehrke wurde das Amtsgerichtsgefängnis ab dem Frühjahr 1933 zu einer der berüchtigsten Folter- und Mordstätten Berlins.

Führungen durch die Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten können telefonisch vereinbart werden.

Anschrift
Puchanstraße 12
12555 Berlin

Grenzwachturm der Berliner Mauer

Grenzwachturm der Berliner Mauer

Der einzige original erhaltene Wachturm entlang der ehemaligen Berliner Mauer befindet sich in der Parkanlage „Schlesischer Busch“ am Landwehrkanal. Er steht unter Denkmalschutz und legt Zeugnis ab für die 28 Jahre geteilte Stadt und ein diktatorisches Grenzregime seitens der DDR.

Von diesem 12 Meter hohen Turm aus konnten die Grenzsoldaten der DDR 18 weitere Wachtürme leiten und die elektronischen Grenzsicherungsanlagen beaufsichtigen.

Heutiger Nutzer ist die Kunstfabrik am Flutgraben.

Anschrift:
Schlesischer Busch/ Puschkinallee
12435 Berlin

Hauptmann von Köpenick

Hauptmann von Köpenick

Die Figur

Durch einen Streich des Schusters Wilhelm Voigt als “Hauptmann von Köpenick” im am 16. Oktober 1906 wurde die damalige Stadt Cöpenick international bekannt. Im Verlauf dieser Aktion ließ der arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt in einer beim Trödler erworbenen Hauptmannuniform das Rathaus besetzen, den Bürgermeister verhaften und die Stadtkasse beschlagnahmen.

Im Jahr 2006 wurde die “Köpenickiade”, das 100. Jubiläum des Streiches, feierlich begangen. Seine Geschichte war die Grundlage für Carl Zuckmayers berühmtes Theaterstück und mehrere Filme.

Heute ist der Hauptmann von Köpenick ein gern gesehener Gast nicht nur auf Köpenicker Stadtfesten und Veranstaltungen, sondern auch bei Hochzeiten im Historischen Rathaus und bei Stadtführungen.

Eine Dauerausstellung des Heimatmuseums Köpenick im ehemaligen Kassenraum des Rathauses informiert über die Köpenickiade, den Schuster und den Film.

Die Statue

Die Statue “Hauptmann von Köpenick” des armenischen Bildhauers Spartak Babajan wurde am 16. Oktober 1996, dem 90. Jahrestag der “Köpenickiade” enthüllt und kann am Rathauseingang persönlich in Augenschein genommen werden.

Viele Brautpaare, Touristen und Besucherinnen und Besucher nutzen die Statue und das historische Rathaus im Hintergrund als Kulisse für ihre Fotos.

Anschrift
Alt-Köpenick 21
12555 Berlin

Ausstellung im Rathaus Köpenick

Die Ausstellung „Der Hauptmann von Köpenick – Vom Sträfling zur Legende“ zeichnet den Verlauf der „Köpenickiade“ nach und zeigt, welche Bedeutung militärische Normen und Werte im Wilhelminischen Berlin hatten. Thematisiert wird auch die sofort nach der Besetzung des Rathauses einsetzende Legendenbildung sowie die Tragikomik der Person Wilhelm Voigt. Als Hauptmann von Köpenick wurde Voigt durch geschickte Selbstvermarktung zu einem regelrechten „Medienstar“ seiner Zeit, starb aber nach seinem bewegten Leben verarmt in Luxemburg.
Bist heute sind Wilhelm Voigt und sein folgenreicher Streich untrennbar mit Köpenick verbunden.

  • Öffnungszeiten im Rathaus Köpenick: täglich von 9:00 – 20:00 Uhr
Karpfenjule

Karpfenjule

Was für die Köpenicker ihr Hauptmann – ist für die Treptower ihre Karpfenjule. Sie ist eine Symbolfigur, die im Gegensatz zum Hauptmann keiner wahren Geschichte entstammt. Sie steht für Treptows lange Fischereitradition, wo es seit Generationen üblich war, dass sich die ganze Familie durch Fischfang und Fischhandel ernährte.

Aus diesem Grund wurde die Kunstfigur Karpfenjule als typische Vertreterin der Treptower Fischverkäuferinnen geschaffen, die für ihre Kraft, ihren Witz und ihre Lebensfreude bekannt waren.

  • Anschrift:
    Neue Krugallee 4
    12435 Berlin
Das Schloss Köpenick im Miniaturpark Berlin-Brandenburg

Modellpark Berlin-Brandenburg

Mehr als 60 Modelle bekannter Berliner und Brandenburger Sehenswürdigkeiten können bestaunt werden. Die kleinen Meisterwerke sind im Maßstab 1:25 und jedes einzelne Bauwerk erzählt eine eigene Geschichte.
Die Originale wurden anhand von Fotos, Zeichnungen und Konstruktionsplänen akribisch unter die Lupe genommen und mit einer Vielzahl unterschiedlichster Materialien perfekt nachgebildet.

Modelle: z. B. Schloss Köpenick, Rathaus Köpenick, Brandenburger Tor, Reichstag, Glienicker Brücke, Nikolai–Kirche Berlin – Spandau

Anschrift
Eichgestell 4
12459 Berlin

Molecule Men Treptower Park

Molecule Man

Die in der Spree stehende Metallskulptur ist 30 Meter hoch und wurde vom amerikanischen Bildhauer Jonathan Borowski geschaffen.

Die Skulptur nahe der eindrucksvollen Oberbaumbrücke symbolisiert den Schnittpunkt zwischen den drei ehemaligen Berliner Bezirken Kreuzberg, Friedrichshain und Treptow, deshalb begegnen sich drei Figuren.

Anschrift
An den Treptowers/ Hoffmannstraße
12435 Berlin

Müggelturm

Müggelturm und Müggelberge

Die etwa vor 20.000 Jahren im Zuge der so genannten Weichsel-Eiszeit entstandenen Müggelberge stellen heute mit 113 Metern die höchste natürliche Erhebung Berlins dar. Auf Initiative des Wäschereiunternehmens Carl Spindler entstand 1890 auf dem 88 Meter hohen Kleinen Müggelberg der so genannte Müggelturm, der – als Holzbau – errichtet, 1958 einer Feuersbrunst zum Opfer fiel.

Der 1961 erfolgte Neubau des Turms geht auf einen Entwurf der Kunsthochschule Weißensee zurück. Seine Aussichtsplattform liegt 120 Meter über dem Meeresspiegel und gestattet bei gutem Wetter eine Sicht bis zu 50 Kilometer ins Berliner Umland.

Peter-Behrens-Bau

Peter-Behrens-Bau

Der Peter-Behrens-Bau in Berlins Oberschöneweide ist ein markantes Industriedenkmal aus den Jahren 1916–1917, errichtet für die NAG als hochmoderne Autofabrik mit einem ikonischen 70-Meter-Turm.

Architektonisch vereint er monumentale Stockwerksarchitektur mit klassischen Elementen wie Pilastern und einem travertinverkleideten Portal sowie modernen Industrieformen; innen beeindruckt ein lichtdurchfluteter Lichthof mit Arkadengalerien.

Unter Denkmalschutz stehend, wird er im Rahmen des Behrens-Ufers revitalisiert, um zukünftig Produktion, Gewerbe und Wissensnutzungen zu beherbergen.

Adresse
Ostendstraße 1
12459 Berlin

Rathaus Köpenick Innenhof

Rathaus Köpenick

Das Rathaus wurde 1901–1905 nach Entwürfen von Hugo Kinzer und Hans Schütte im Stil märkischer Backsteingotik erbaut. Am 16.Oktober 1906 war das Gebäude Schauplatz der so genannten Köpenickiade. Im Verlauf dieser Aktion ließ der arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt in einer beim Trödler erworbenen Hauptmannuniform das Rathaus besetzen, den Bürgermeister verhaften und die Stadtkasse beschlagnahmen.

Eine Dauerausstellung des Heimatmuseums Köpenick im ehemaligen Kassenraum des Rathauses informiert darüber. Der “Hauptmann” selbst ist am Rathauseingang persönlich in Augenschein zu nehmen. Die Statue des armenischen Bildhauers Spartak Babajan wurde am 16.Oktober 1996, dem 90. Jahrestag der “Köpenickiade” enthüllt.

Adresse
Alt-Köpenick 21
12555 Berlin

Winterbild Rathaus Treptow

Rathaus Treptow

Das Rathaus Treptow entstand 1909/ 10 mit einer Grundfläche von 1761 m² für die schnell wachsende Landgemeinde. Das Rathaus wurde nach Entwürfen der Architekten Süßenguth und Reinhardt am Rande des Treptower Parkes errichtet.

Weiterhin ist das Rathaus Treptow der Sitz der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirkes Treptow-Köpenick. Das Rathaus ist Sitz und Tagungsort der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirkes Treptow-Köpenick, bietet Platz für Teile der Bezirksverwaltung und eine Galerie

Die Westseite ziert seit 1925 einen Brunnen mit der Figur „Stralauer Fischer“(Entwurf von Prof. Felderhof).

Anschrift
Neue Krugalle 4
12435 Berlin

Schloss Köpenick

Schloss Köpenick

Das Schloss Köpenick wurde 1677 – 1685 nach Plänen des niederländischen Architekten Rutger van Langevelt in den Formen des holländischen Barock errichtet und gehört heute zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Staatliche Museen zu Berlin.

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde hier im Mai 2004 die sehenswerte Ausstellung “RaumKunst aus Renaissance, Barock und Rokoko” eröffnet, die sich seitdem als Publikumsmagnet erweist. Besonders sehenswert sind die Stuckarbeiten im Wappensaal des Schlosses, in dem am 28. Oktober 1730 das Königliche Kriegsgericht zusammentrat, um Kronprinz Friedrich und Leutnant Hans Herrmann von Katte wegen ihrer geplanten Flucht nach England zu verurteilen.

Die von Johann Arnold Nering 1682-1685 erbaute Schlosskapelle gilt als erster protestantisch reformierter Sakralbau der Mark Brandenburg. Die gärtnerische Gestaltung und die zahlreichen Plastiken der Schlossinsel laden den Besucher zu einem Spaziergang ein.

Spreehöfe

Die auf dem Gelände der um 1900 errichteten Lampenfabrik Frister nach 1990 entstandenen Spreehöfe verbinden Industrieambiente mit modernen Vergnügen, wie Billard, Fitness und Erlebnisgastronomie, Bowling, Kino, Musik und Tanz.

Die Geschäfte, Arztpraxen, Handwerksbetriebe, Ingenieurbüros und verschiedene Dienstleistungen ergänzen das Angebot.

Spreetunnel

Der Spreetunnel ist ein Fußgängertunnel am Müggelsee in Berlin. Er unterquert seit 1927 die an dieser Stelle 8,5 Meter tiefe und 120 Meter breite Müggelspree.

Der Spreetunnel war der erste Eisenbeton-Tunnel Deutschlands, der in der so genannten Senkkasten-Bauweise errichtet wurde. Der Entwurf stammt von dem Unternehmen Grün & Bilfinger.

Sowjetisches Ehrenmal

Sowjetisches Ehrenmal

Drei große sowjetische Ehrenmale und Friedhöfe erinnern an die im Kampf um Berlin gefallenen sowjetischen Soldaten. Das Sowjetische Ehrenmal in Treptow ist das größte von ihnen und gleichzeitig Friedhof für 5000 Soldaten.

Gebaut wurde es in den Jahren 1947 bis 1949. Der Entwurf der Gesamtanlage stammt von dem Architekten Belopolski. Der Bildhauer Wutschetitsch schuf die zentrale Figur der Anlage,den Sowjetsoldaten, eine 13 Meter große Figur mit einem Kind auf dem Arm, zu seinen Füßen liegt das zerschlagene Hakenkreuz. Granit und Marmor kamen aus Fürstenwalde, wo sie für Bauten der Nationalsozialisten gelagert waren, die aus Kriegsgründen nicht zur Ausführung kamen.

Anschrift: Puschkinallee 12435 Berlin

Wasserturm Altglienicke

Der Wasserturm ist das Wahrzeichen Altglienickes. 1905/ 06 wurde die im Volksmund genannte „Rittersburg“ von Heinrich Scheven im neogotischen Stil auf dem Falkenberg mit einer Höhe von insgesamt 46 m erbaut.

Sein Kessel hat ein Fassungsvermögen von 600 m³. Bis 1956 diente er als Wasserspender, danach wurde er still gelegt und steht nun unter Denkmalschutz.

Anschrift
Schirnerstraße 17-19
12524 Berlin-Altglienicke

Museum im Wasserwerk

Wasserwerk Friedrichshagen

Das Wasserwerk, nach dem Entwurf von Henry Gill, befindet sich am Nordufer des Müggelsees zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf. Es wurde im Stil der märkischen Backsteingotik von 1889 bis 1893 gebaut und war damals das größte und modernste Werk seiner Art in Europa. Erweiterungsbauten folgten 1894.

Mit der zunehmenden Industrialisierung Berlins im 19. Jahrhundert mussten auch die Probleme der Wasserversorgung für die Stadt in Angriff genommen werden. Das 55 ha große Gelände besteht aus 6 Maschinenhäusern, 34 Langsamsandfiltern, 4 Rieselern, zahlreichen Nebengebäuden und 4 Wohnhäusern.

Interessant auch für den/die Nicht-TechnikerIn ist das seit 1987 in einem der alten Schöpfmaschinenhäusern eingerichtete Museum, das die historische Entwicklung der Berliner Wasserwirtschaft zeigt.

Anschrift
Müggelseedamm 307
12587 Berlin

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

Postanschrift
PF: 91 02 40
12414 Berlin