Projektbeispiele

Erwin de Buijzer, Geschäftsführer der Humedics GmbH
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Die Fördermöglichkeiten durch den EFRE sind vielfältig und erstrecken sich in der aktuellen Förderperiode 2014-2020 über die vier Schwerpunktfelder Innovation, Produktivität der Wirtschaft, Reduzierung von CO2-Emissionen und Nachhaltige Stadtentwicklung. Hier stellen wir Ihnen ausgewählte Berliner Projekte vor, die in der aktuellen Förderperiode mit den Mitteln des EFRE unterstützt werden. Die Begünstigten selbst kommen zu Wort und erklären, wie sich die Förderung genau gestaltet. Sie geben einen Einblick, wie die Beantragung der Förderung abläuft, wofür sie die Fördergelder aufwenden und welche Unterstützung sie dabei erfahren.

Förderschwerpunkt 1: Innovationen

Berlin Heart GmbH - Von ganzem Herzen für das Leben

Link zu: Pro Fit - Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
Bild: Berlin Heart GmbH

Wenn das Herz nicht mehr so richtig schlagen möchte, liegt das nicht unbedingt am Alter. Ein angeborener Herzfehler, Herzmuskelerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder postoperative Komplikationen sind nur einige Ursachen für eine Herzinsuffizienz. Wenn dann Medikamente oder Operationen nicht mehr helfen, kommt Berlin Heart ins Spiel. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet innovative Herzunterstützungssysteme. Häufig überbrücken diese so genannten VADs (Ventricular Assist Devices) die Wartezeit bis zur Herztransplantation. Manchmal arbeiten sie sogar so effektiv, dass sich das Herz durch die Unterstützung erholt und es wieder selbständig arbeiten kann. Ob links-, rechts- oder beidseitige Herzunterstützung – die EXCOR® Adult und EXCOR® Pediatric Produkte von Berlin Heart erfüllen den Anspruch höchster Präzision und Zuverlässigkeit. Speziell bei der beidseitigen Herzunterstützung ist das Unternehmen nahezu konkurrenzlos. Und noch etwas kommt hinzu: Berlin Heart ist der einzige Anbieter weltweit, dessen Herzunterstützungssysteme dank vielfältiger Blutpumpen- und Kanülengrößen auch für Säuglinge, Kinder und Jugendliche zugelassen sind. Vor allem in diesem Segment sieht das Unternehmen großes Entwicklungspotenzial.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

Projektbeispiel Berlin Heart

PDF-Dokument (1.2 MB)

Fortschritt ohne Grenzen: Berlins Clustermanagement vernetzt Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft

Link zu: Pro Fit - Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
Bild: © Berlin Partner

Um Potenziale weiter auszubauen, haben die Länder Berlin und Brandenburg die “Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg“ (innoBB 2025) beschlossen und sogenannte Cluster definiert. Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH schafft Raum für gemeinsame Projekte und fördert den Transfer von Wissen, Information und Know-how zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der EFRE kofinanziert die Cluster- und die Netzwerkbildung, und trägt damit unmittelbar zur Umsetzung der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg 2025 bei.

Mit der Förderung von Cluster- und Netzwerkstrukturen schreibt der EFRE Erfolgsgeschichten. Ein Beispiel aus dem Cluster Gesundheitswirtschaft, welches vom Clustermanagement unterstützt wird, ist FLYING HEALTH – das führende Ökosystem für Next Generation Healthcare. Es bietet Digital-Health-Start-ups ein exklusives Umfeld und eine Vielzahl von Partnerunternehmen aus der Gesundheitswirtschaft und Industrie, um digitale Diagnose- und Therapieanwendungen auf den Markt zu bringen und als junges Unternehmen Wachstum zu generieren.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

Informationsblatt Flying Health Incubator

PDF-Dokument (1.7 MB)

Pro Fit - Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien

Link zu: Pro Fit - Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
Bild: Alexander Raths – Fotolia.com
Erfolgreiche Projektbeispiele aus dem Pro FIT Programm (Zuschüsse und Darlehen für innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Kleinen und mittleren Unternehmen, und komplexe Verbünde mit Forschungseinrichtungen)

Scopis GmbH - Zukunftsweisende Technologien für die Chirurgie

Link zu: Pro Fit - Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
Bild: Scopis GmbH

Die chirurgischen Instrumente der Scopis GmbH ermöglichen eine 3D-Analyse der menschlichen Anatomie. Wie bei einem Verkehrsnavigationssystem führen sie Chirurginnen und Chirurgen durch die Operation und warnen, wenn vom festgelegten Operationspfad abgewichen wird. Risiken von Komplikationen können damit reduziert werden.

Auf ihrem Erfolgskurs unterstützt wurde Scopis durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Er hat es den Gründern ermöglicht, ihre Technik international zu vermarkten und weltweit erfolgreich zu sein. So konnte der EFRE dazu beitragen, dass heute Patientinnen und Patienten in über 50 Ländern von den in Berlin entwickelten Innovationen profitieren.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
Surgical instruments from Scopis GmbH make 3D analysis of the human anatomy possible. Like a traffic navigation system, they guide surgeons through the operation and warn them when they diverge from the procedure.
This means that risks of complications can be reduced.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Scopis GmbH

PDF-Dokument (3.4 MB)

Fact sheet Scopis GmbH

PDF-Dokument (3.4 MB)

Makea Industries GmbH - ADDcarbori

Produktionsroboter mit integriertem 3D-Drucker
Bild: Makea Industries GmbH

Das Berliner Forschungsprojekt ADDcarbori revolutioniert die Fertigungsprozesse
in der Orthopädie. Die Vision: Mit digitaler Technik innerhalb von nur acht Stunden passgenaue orthopädische Prothesen aus dem 3D-Drucker zu produzieren.

Ermöglicht wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der das Verbundprojekt mit einem Zuschuss aus dem EFRE-kofinanzierten Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (Pro FIT) fördert.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
The Berlin research projekt ADDcarbori revolutionises the manufacturing processes in orthopaedics. The vision: Using digital technology to produce custom-fit orthopaedic prostheses from a 3D printer within just eight hours.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt ADDcarbori

PDF-Dokument (1.0 MB)

Addcarbori Factsheet

PDF-Dokument (977.6 kB)

Ein Preis für die Zukunft made in Berlin - Deep Tech Award

Teaserbild Deep-Tech Award
Bild: Verband SIBB e.V.

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine wird immer Komplexer und schreitet stetig voran. Revolutionäre Interfaces, die die reale mit der digitalen Welt verschmelzen lassen, und virtuelle Assistenzen, die uns sprachgesteuert das Leben erleichtern, sind nicht länger Science-Fiction, sondern Realität und allgegenwärtig. Unternehmen und Start-ups aus Berlin bieten hier und in anderen Bereichen der digitalen Vernetzung neue, kreative technische Lösungen an. Besonders innovative Hardware und systemnahe Software für das Internet of Things prämiert das Land Berlin mit dem Wettbewerb Deep Tech Award: 2016 gewann etwa das Unternehmen PTX tech diesen Preis. Das junge Berliner Start-up hat ein 4D MMS Vision-System entwickelt: Dabei handelt es sich um eine Kombination von Frühwarn- und Assistenzsystemen für Maschinen und Fahrzeuge, die bis zum autonomen Fahren weiterentwickelt werden kann und die in weiteren Branchen wie der Industrieautomatisierung, bei Service-Robotern oder der Medizintechnik zum Einsatz kommt. So können beispielsweise Kollisionen vermieden und Bewegungsabläufe optimiert werden.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
The interaction between man and machine is becoming increasingly complex and is steadily progressing. Revolutionary interfaces that merge the real world with the digital world and virtual assistants that make life easier with voice control are no longer science fiction, but reality and omnipresent. Companies and start-ups from Berlin offer new, creative technical solutions in many areas of digital networking. Especially innovative hardware and system-oriented software for the Internet of Things was awarded by the State of Berlin with the competition Deep Tech Award: In 2016, for example, PTX tech won this prize. The young Berlin start-up has developed a 4D MMS vision system: This is a combination of early warning and assistance systems for machines and vehicles that can be further developed into autonomous driving and is used in other industries such as industrial automation, service robots or medical technology. Thus, collisions can be avoided and motion sequences can be optimised

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Deep-Tech Award

PDF-Dokument (3.0 MB)

Deep-Tech Award Factsheet

PDF-Dokument (2.7 MB)

Das vernetzte Morgen - Leistungszentrum Digitale Vernetzung

Teaserbild Leistungszentrum Digitale Vernetzung
Bild: Leistungszentrum Digitale Vernetzung

Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Mit der fortschreitenden Digitalisierung entstehen Vernetzungsmöglichkeiten von Geräten, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnen: Von autonomen Fahrzeugen über Telemedizin bis hin zu sensorüberwachten Müllbehältern. Nahezu alle Lebensbereiche werden durch die Digitalisierung beeinflusst. Besonders die Domänen Medizin und Gesundheit, industrielle Produktion und Energie profi tieren von technologischen Innovationen und einer starken Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Internet der Dinge, Industrie 4.0, Cyberphysische Systeme, 5G-Mobilfunk – das sind die zentralen Schlagworte, die die Zukunft dieser Bereiche prägen sowie Wirtschaft und Gesellschaft verändern.

Viele Unternehmen benötigen kompetente Unterstützung, Beratung und Informationen zum Thema Nutzung digitaler Technologien und Innovationen. Denn um fit für die digitale Zukunft zu werden, muss viel Zeit und Geld investiert werden. Ohne externe Unterstützung ist das für viele kleinere und mittlere Unternehmen kaum zu schaffen. Das Leistungszentrum Digitale Vernetzung, ein Zusammenschluss von vier Berliner Fraunhofer-Instituten, hilft Berliner KMU beim Sprung in die digitale Zukunft.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
Digital change is in full swing. As digitalisation progresses, devices become increasingly interconnected, opening up unforseen possibilities: From autonomous vehicles to telemedicine to sensor-monitored waste containers. Almost all areas of life are influenced by digitisation. The domains of medicine and health, industrial production and energy in particular benefit from technological innovations and a strong network between industry and science. Internet of Things, Industry 4.0, cyber-physical systems, 5G mobile communications – these are the central keywords that will shape the future of these areas as well as change our economy and society.

Many companies need competent support, advice and information on the use of digital technologies and innovations. Because to be prepared for the digital future, a lot of time and money must be invested. Many small and medium-sized enterprises can hardly achieve this without external support. The Berlin Center for Digital Transformation, an association of four Fraunhofer Institutes in Berlin, helps Berlin SMEs to leap into the digital future.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Leistungszentrum Digitale Vernetzung

PDF-Dokument (3.0 MB)

Berlin Center for Digital Transformation Factsheet

PDF-Dokument (3.1 MB)

Mit der VR-Brille in Orchester

Das Konzerthaus Berlin als Augmented Reality Anwendung
Bild: Konzerthaus Berlin

Klassische Musik ist nur etwas für alten Menschen? Keinesfalls!
Das beweisen das Konzerthaus Berlin und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) mit ihrem gemeinsamen Projekt APOLLO.
Seit 2016 arbeiten zehn Expertinnen und Experten beider Träger mit Studierenden fortlaufend daran, ein virtuelles Musikerlebnis zu entwerfen und umzusetzen, um viele und besonders auch junge Menschen für klassische Musik zu begeistern. Das Ergebnis? Lässt sich sehen!

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:

Classical Music is only for old People? Not at all! This is
demonstrated by Konzerthaus Berlin and the University of Applied Sciences Berlin (HTW) with their joint project APOLLO. Ten experts of both institutions as well as students have continuously been working on the design and implementation of a virtual music experience since 2016, in order to get many and in particular also young people enthusiastic about classical music. The result? Impressive!

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt APOLLO

PDF-Dokument (3.5 MB)

APOLLO Factsheet

PDF-Dokument (1.4 MB)

Vor den Brettern, die die Welt bedeuten - Performing Arts Communication Programme

Interview
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Was wäre unsere Hauptstadt ohne die freien Künstlerinnen und Künstler? Die lebendige freie Kunstszene trägt stark zur Anziehungskraft der Hauptstadt bei und ist nicht nur ein Aushängeschild für Berlin, sondern ein echter Wirtschaftsfaktor. Doch gerade weil die Berliner Kunstszene so groß ist, fällt es noch zu vielen Akteurinnen und Akteuren in der Stadt oft schwer, sich zu vermarkten und ihr Publikum zu finden. Das will der Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. (LAFT) mit seinem Angebot an die Künstlerinnen und Künstler verändern.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
What would our capital be without independent artists? The vibrant free art scene contributes greatly to the capital’s appeal and is not only a flagship for Berlin, but also a real economic factor. Because the Berlin art scene is so big, for many actors it is often difficult to market themselves and find an audience. The Landesverband freie darstellende Künste (regional association for free performing arts) Berlin e.V. (LAFT) wants to change that and has a unique offer to the citiy’s artists. It is called Performing Arts Communication Programme (PERAK) and is aimed at all independent dance and theatre professionals in the capital. Via consulting and networking, it is made easier for artists to become part of the artistic communities and to achieve economic success with their art. At the same time, the programme is intended to increase the public visibility of the scene and open up new groups of visitors to it.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt PERAK

PDF-Dokument (2.8 MB)

PERAK Factsheet

PDF-Dokument (5.2 MB)

Umfassendes Wissen in kleinen Dosen Ein Berliner Start-up versorgt Wissenshungrige weltweit seit 2012 mit portionierter Weiterbildung, Blink Labs GmbH

Link zu: Blinks Labs GmbH - BLINKIST Berlin
Bild: Blinkist

Direkt an der Berliner Ringbahn im Neuköllner Gewerbepark Sonneninsel hat die Blink Labs GmbH ihren Sitz. Mit ihrem Produkt Blinkist zielt das Berliner Start-up auf Wissenshungrige, denen die Zeit fehlt, umfangreiche Sachbücher zu lesen oder die die Kosten scheuen, wenn sie vorab den Inhalt nicht kennen. Denn Blinkist lässt seine Kunden über Smartphones und Tablets die wichtigsten Inhalte ausgewählter Sachbücher in kleinen Einheiten, sogenannten Blinks, konsumieren. Das geht dann auch mal eben beim Frühstück, in der Mittagspause oder auf dem Nachhauseweg in der S-Bahn.

Wissenschafts- und Wirtschaftskompetenz – Hand in Hand zur Unternehmensgründung, Humedics GmbH

Link zu: HUMEDICS
Bild: ariadne-an-der-spree.de
Das Unternehmen Humedics hat eine atembasierte Messmethode für Leberwerte entwickelt. Mithilfe des eigens entwickelten Gerätes Flip können Leberwerte von Patienten in Echtzeit und allein durch die Atemluft genau bestimmt werden. Die EFRE-Förderungen unterstützten die Forschungen von Humedics nachhaltig.

Simone braucht Hilfe! Eine Berliner Kommunikationsagentur lässt Medizinstudenten eine virtuelle Patientin behandeln, Archimedes Exhibitions GmbH

Link zu: Archimedes Exhibitions GmbH Berlin - SimMed Berlin
Bild: Archimedes Exhibitions GmbH

In einer umgebauten ehemaligen Brauerei in Berlin-Prenzlauer Berg hat die Archimedes Exhibitions GmbH ihren Sitz. Gemeinsam mit der Charité entwickelte die auf Ausstellungen spezialisierte Agentur eine neue Lernumgebung für die Medizin. Diese ermöglicht angehenden Ärzten an Multi-Touch-Bildschirmen die Behandlung virtueller Patienten mit echten Krankheitssymptomen, inklusive Dokumentation und anschließender Auswertung – realisiert durch das EU-kofinanzierte Programm Pro FIT.

Filigrane Goldringe aus dem Drucker, Stilnest

Link zu: Spontaneous Order GmbH - STILNEST Berlin
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Modischer Schmuck aus Gold und Silber aus dem Drucker? Was anfangs nach einem Widerspruch klingt, ist für ein Berliner Start-up Realität. Bei Stilnest in Berlin-Kreuzberg münden traditionelle Juwelierkunst und modernste 3D-Drucktechniken in eindrucksvollen Schmuckstücken, die auf Abruf hergestellt und an den Kunden ausgeliefert werden. Designer sind so in der Lage, ihre Ideen schnell und kostengünstig anzubieten – und bekommen bei Stilnest auch gleich die passende Plattform geboten. Ein Beispiel dafür, dass Unternehmensgründungen der Gegenwart nicht nur „irgendwas mit IT“ machen, sondern künstlerisch inspiriert auch richtungsweisende Geschäftsmodelle in der Kreativbranche schaffen.

Förderschwerpunkt 2: Produktivität der Wirtschaft

Damit Produkte halten, was sie versprechen - Technolab GmbH

Teaserbild TechnoLab
Bild: TechnoLabGmbH

Die teure Armbanduhr sollte wasserdicht sein, die Solaranlage auf dem Dach kältebeständig, das Smartphone nicht beim ersten Sturz in alle Kleinteile zerbrechen und der Motor des neuen Sportwagens zahlreiche Kilometer unbeschadet überstehen. An Produkte und im Besonderen an Gebrauchsgegenstände erheben wir hohe Qualitätsansprüche.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
The expensive wristwatch should be waterproof, the solar collector on the roof cold-resistant, the smartphone shouldn’t break into tiny pieces the first time it gets dropped and the engine of the new sports car should survive many kilometres undamaged. We set high quality standards for our products and in particular for commodities.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt TechnoLab GmbH

PDF-Dokument (3.9 MB)

TechnoLab Factsheet

PDF-Dokument (2.2 MB)

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt - media:net berlinbrandenburg

Teaserbild media:net
Bild: media:net berlinbrandenburg e.V.

Lange nach Friedrich Schiller – von dem dieses Zitat stammt – aber doch schon vor mehr als sechzig Jahren, nämlich bereits 1952 wurde das erste Videospiel entwickelt. Seither ist die Faszination der Menschen für alternative, digitale Unterhaltungsformen stetig gewachsen. Immer mehr Menschen begeistern sich für Konsolen- und Computerspiele oder erkunden mit Avataren neue digitale Welten. Ein herausragender Standort für die stetig an Bedeutung gewinnende Gamesbranche ist Berlin. Hier treffen sich Gamer sowie Spieleentwicklerinnen und -entwickler aus der ganzen Welt, vor allem aber auch aus dem Ostsee-Umkreis: Finnland, dem Baltikum, Schweden und Polen. Der Wettbewerb ist hart und überregionale Kooperationen sind gefragt..

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
In 1952, the first video game was developed. Since then, people’s fascination with alternative, digital forms of entertainment has grown steadily. More and more people are enthusiastic about console and computer games and exploring new digital worlds with their avatars. Berlin is an outstanding location for the games industry, which is constantly gaining in importance. Gamers and game developers from all over the world, but above all from the Baltic Sea region, meet here: Finland, the Baltic States, Sweden and Poland. The competition is fierce and supra-regional cooperation is in demand.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt medianet:berlinbrandenburg

PDF-Dokument (3.7 MB)

medianet Factsheet

PDF-Dokument (4.0 MB)

Den Traum von der Selbständigkeit wahr gemacht - Lieblingsbrille Augenoptik

Teaserbild Lieblingsbrille Augenoptik
Bild: Lieblingsbrille Augenoptik

Man wird immer wieder von Menschen inspiriert, die ihre Träume verfolgen und sich nicht zufrieden geben, bis sie in Erfüllung gegangen sind. Solche Menschen sind Christin Drabe und Lars Nagel, die jahrelang als angestellte Augenoptiker tätig waren. Nach Christins Meisterprüfung wurde allmählich der Unternehmergeist des Paares wach und die Idee einer eigenen innovativen und kundennahen Augenoptik entstand. Diese Idee konnten die beiden mit Hilfe der Meistergründungsprämie des EFRE zu einem ambitionierten Projekt entwickeln und nun ist sie da: Die Lieblingsbrille Augenoptik in Berlin! Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
One is always inspired by people who pursue their dreams and are not satisfied until they have come true. Such people are Christin Drabe and Lars Nagel, who worked as employed ophthalmic opticians for many years. After Christin’s examination for the master craftsman’s diploma, the entrepreneurial spirit of the duo gradually awakened and the idea of their own innovative and customer-oriented ophthalmic optics was born. They were able to develop this idea into an ambitious project with the help of the ERDF’s funding for start-ups in skilled crafts and trades, and now it is here: Lieblingsbrille Augenoptik in Berlin!

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Lieblingsbrille Augenoptik

PDF-Dokument (2.4 MB)

Lieblingsbrille Augenoptik Factsheet

PDF-Dokument (2.7 MB)

Vom Cocktail am thailändischen Strand zum Lifestyle-Lebensmittel - Die Kokosnuss erobert Europa, Kulau GmbH

Josefine Staats
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Aus dem Herzen Berlins wandern biozertifizierte Kokosnussprodukte nach ganz Europa. Dahinter steht die Kulau GmbH, die 2015 wohl erstmals den Zwei-Millionen-Euro-Umsatz knacken wird. Josefine Staats steht nicht nur voll und ganz hinter ihrem Projekt, dank der Unterstützung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe konnte Kulau weiter expandieren.

Kreativität fördert das Glücklichsein, Fräulein Hirschhorn

Link zu: Fräulein Hirschhorn
Bild: ariadne-an-der-spree.de

„Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, die sehr technisch ausgerichtet ist. Viele Menschen suchen einen Ausgleich dazu. Kreativ sein, etwas mit den Händen gestalten, liegt voll im Trend. In meiner Nähschule ‚Fräulein Hirschhorn‘ können die Kundinnen vom Alltag abschalten. Die Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hat die Möglichkeit geschaffen, mein Geschäft erfolgreich weiter auszubauen“, erklärt die Besitzerin Jacqueline Hirschhorn.

Das Lächeln des Kunden ist unbezahlbar Mobilität durch behindertengerechte Fahrzeuge, KADOMO Berlin-Brandenburg GmbH

Link zu: Kadomo Berlin-Brandenburg GmbH
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Erik Burdack, Geschäftsführer der KADOMO Berlin-Brandenburg GmbH, erzählt, wie Menschen mit Behinderung doch mobil sein können. Für die Gründung seines Unternehmens hat er dabei Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten.

Zurück in die Zukunft in Onkel Toms Hütte

Onkel Toms Ladenstraße
Bild: Onkel Toms Verein e.V., Johannes Wenzel, Dahlem Grafik

Es duftet nach frisch geröstetem Kaffee, eine Ladenbetreiberin sortiert ihr bunt gemischtes Sortiment, ein Maler überstreicht das Graffiti an den Wänden und ab und zu rattert eine U-Bahn vorbei. Das ist ein anderes Berlin hier in Onkel Toms Ladenstraße, die den namensgebenden Berliner U-Bahnhof der Linie 3 zu beiden Seiten säumt. Cafés und Boutiquen reihen sich an Filialen größerer Handelsketten, an der Decke installierte Leuchtschilder mit buntem Schriftzug weisen den Weg. Hier gibt es irgendwie von allem etwas, die Leute kennen einander und grüßen sich.
Es ist ein bisschen wie vor inzwischen knapp 100 Jahren, als
das Konzept des damals neuen Bahnhofs mit Ladenpassagen
von Otto Salvisberg entwickelt und umgesetzt wurde. An dem
gelungenen Konzept hält man fest – nur moderner soll es werden. „Zurück in die Zukunft“ heißt darum das Projekt des Standortvereins Onkel Toms Hütte, welches die Wohnsiedlung im Bezirk Zehlendorf noch attraktiver machen soll: für Touristen, für Anwohnerinnen und Anwohner und als Zuzugsgebiet für junge Familien, die die Metropolennähe für das Kleinstadtleben nicht aufgeben möchten.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English

There is a smell of freshly roasted coffee, a shopkeeper is
arranging her assorted product range, a painter is painting over
the graffiti on the walls, and from time to time, an underground train rattles past. This is a different Berlin here, in Uncle Tom’s shopping street, which borders the eponymous Berlin underground station of line 3 on both sides. Coffee shops and boutiques are adjacent to stores of larger commercial chains, luminous signs with coloured lettering installed at the ceiling point the way. Somehow, there is a bit of everything here, the people know each other and greet each other. It is a little bit like just under 100 years ago now, when the concept of the – then new – train station with shopping arcades were developed and implemented by Otto Salvisberg. The successful design stays – it is just to become more modern. “Back to the Future”is therefore the name of the local associations’ project Onkel Toms Hütte, which is supposed to make the residential area in the Zehlendorf district even more attractive: for tourists, for residents and as a settlement area for young families, who do not want to leave the vicinity of the metropolitan city for
small town life.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Onkel Toms Hütte

PDF-Dokument (1.5 MB)

Onkel Tom's Hütte Factsheet

PDF-Dokument (1.5 MB)

Förderschwerpunkt 3: Reduzierung von CO2-Emission3

Für die Zukunft der Kinder Energieeinsparungen und CO2 -Reduzierung durch den EFRE, FEZ Berlin

Link zu: FEZ
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Durch die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurde die Gebäudehülle des FEZ saniert. Dadurch werden CO2-Emissionen und Energiekosten reduziert. Das dadurch eingesparte Geld kann wiederum in die Verbesserung der Arbeit mit Kindern fließen.

Mit Biokohle der Umwelt etwas Gutes tun

Maschinelle Bodenaufbereitung
Bild: carboTIP

Biomüll reduzieren, Böden fruchtbarer machen, Tiergerüche mindern, Kohlendioxid binden – Biokohle ist ein ökologisches
Multitalent. Das hat das Forschungsteam rund um Professor Terytze an der geowissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Berlin herausgefunden. Im Botanischen Garten installierten sie 2012 eine Pyrolyseanlage. In dieser wird pflanzlicher Bioabfall zu Biokohle verarbeitet und diese wiederum hinsichtlich ihres ökologischen Potenzials untersucht. Die Anlage imitiert, künstlich beschleunigt, den natürlichen Abbauprozess, bei dem über Jahrtausende hinweg das Kohlendioxid, das in pflanzlichen Abfällen gespeichert ist, gebunden wird. Die so produzierte Biokohle wird wiederum dem Ökosystem zurückgegeben, sodass der Umweltkreislauf geschlossen bleibt. Dabei bleibt ein Teil des Kohlendioxids aber in der Biokohle. Die Folge: der CO2-Gehalt der Atmosphäre wird auf Dauer reduziert.

Was im Botanischen Garten vor inzwischen sechs Jahren mit
dem Vorläuferprojekt TerraBoGa begonnen hat, wird nun im Rahmen des Projektes CarboTIP für den Tierpark Berlin-Friedrichsfelde adaptiert und weiterentwickelt.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
Biochar reduces organic waste, makes soil more fertile, reduces animal smells and absorbs carbon dioxid- a true
ecological multi-talent. This is what Professor Terytze’s research team at the Faculty for Geosciences at the Freie Universität Berlin has discovered. In 2012, the team installed a pyrolysis unit at the Botanical Garden. In this unit, organic waste of plant origin is processed to biochar, which in turn is analysed with regard to its environmental potential. Artificially accelerated, the unit imitates the natural degradation processm during which, over thousands of years, the carbon dioxide accumulated in organic waste of plant origin is absorbed. The biochar produced in this way is in turn put back into the ecosystem, so that the environmental cycle remains complete. In the process, part of the carbon dioxide, does, however, remain in the biochar. The effect: the CO2content in the atmosphere is reduced in the long run. What started in the Botanical Garden six years ago now with the preceding project TerraBoGa, is now adapted and developed further under the CarboTIP project for the Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt CarboTIP

PDF-Dokument (1.6 MB)

CarboTIP factsheet

PDF-Dokument (1.6 MB)

Neu im RBB-Programm: Eine Energiezentrale für Qualität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Teaserbild rbb
Bild: rbb

Die globale Klimaerwärmung betrifft uns alle. Um ihr entgegenzuwirken, müssen Energiekreisläufe effizienter und nachhaltiger werden. Dazu müssen der Ausstoß von Kohlendioxid und der Energieverbrauch erheblich sinken. Gleichzeitig müssen verstärkt erneuerbare Energien genutzt werden, um den täglichen Energiebedarf für Heizung und für Strom zu decken. Nur so kann man dem Klimawandel auf Dauer Einhalt gebieten. Das Land Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, den Kohlendioxidausstoß im Land bis 2020 um rund 40 Prozent zu senken. Das ist nur möglich, wenn auch die Unternehmen in Berlin Energie einsparen. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg geht hier mit gutem Beispiel voran.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
Global warming affects us all. To counteract it, energy cycles must become more efficient and sustainable. In addition, carbon dioxide emissions and energy consumption must be reduced significantly. At the same time, we must use more renewable energies in order to meet the daily energy requirements for heating and electricity. This is the only way to stop climate change in the long run. The Federal State of Berlin aims to reduce carbon dioxide emissions by around 40 percent by 2020. This is only possible if companies in Berlin also save more energy. The Rundfunk Berlin-Brandenburg is setting a good example.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt rbb

PDF-Dokument (3.1 MB)

rbb Factsheet

PDF-Dokument (755.5 kB)

Förderschwerpunkt 4: Nachhaltige Stadtentwicklung

Familienzentrum Lichtenberg - Nachbarschaftstreff, Kita und Familienberatung im Weitlingkiez

Link zu: Pro Fit - Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
Bild: ariadne an der spree GmbH

Besonders bei Familien ist der Weitlingkiez in Lichtenberg beliebt. Mit 39 Prozent ist der Anteil der Alleinerziehenden im Kiez doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Eine familienfreundliche Infrastruktur mit wohnortnaher Kinderbetreuung ist daher für die Eltern von großer Bedeutung, um Berufsleben und Familie zu meistern. Dem hohen Bedarf an Unterstützung begegnet die Berliner Stadtmission mit dem Bau eines neuen Familien- und Gemeindezentrums mit Kindertagesstätte. Das kleine Gemeindehaus in der Archenholdstraße, in dem der selbstständige Verein der evangelischen Kirchengemeinde bereits seit 90 Jahren sitzt, wird nun zu einem fünfstöckigen Neubau, der Raum für alle Generationen bietet.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

Projektbeispiel Familienzentrum Lichtenberg

PDF-Dokument (1.6 MB)

Alle bauen mit am neuen Garten für die Kastanie - Haus an der Kastanienallee

Teaserbild Familienhaus Kastanie
Bild: pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH

Das Haus an der Kastanienallee ist eine wichtige und mittlerweile über den Kiez hinaus bekannte Anlaufstelle für die Menschen rund um die Kastanienallee in Hellersdorf. Vorrangiges Ziel der Kastanie ist es, Eltern in ihren Erziehungskompetenzen zu stärken und die soziale Teilhabe junger Familien zu fördern. Aber es gibt hier nicht nur ein Kinder-, Jugend- und Familienzentrum und eine Kita, sondern auch einen Stadtteiltreff, der den Nachbarinnen und Nachbarn ein attraktives Angebot an Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Für die vielen sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten – nicht zuletzt für die regelmäßigen Kiez-Sommerfeste – ist ein vielfältig nutzbarer Garten von herausragender Bedeutung für die Angebote des Hauses. Doch die Grünanlage war marode und nicht mehr an die Bedürfnisse ihrer Besucherinnen und Besucher angepasst. Den Stellenwert des Hauses an der Kastanienallee und seines Gartens für den gesamten Kiez kann man gar nicht hoch genug einschätzen: im sozial benachteiligten Gebiet der Kastanienallee mangelt es nämlich an Orten, die nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken und zur Selbsthilfe sowie zum bürgerschaftlichen Engagement anregen. Ebenso rar sind Grünflächen, die einen Raum zur Erholung vor der Haustür bieten.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
The “Haus an der Kastanienallee” is an important and well-known neighbourhood centre for the residents in and around Kastanienallee in Hellersdorf, Berlin. Its primary objective is to strengthen the parenting skills of parents and promote the social participation of young families. Aber es gibt hier nicht nur ein Kinder-, Jugend- und Familienzentrum und eine Kita, sondern auch einen Stadtteiltreff, der den Nachbarinnen und Nachbarn ein attraktives Angebot an Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Apart from a child centre, youth club, family centre and daycare centre, the “Haus an der Kastanienallee” also offers a neighbourhood meeting place where residents can partake in an attractive range of activities. That is why a multi-purpose garden that can be used for the many different social, cultural and sports activities – and also for the regular neighbourhood summer festivals – is of the utmost importance for the centre. Unfortunately, the garden was dilapidated and could no longer meet visitor requirements. The importance that the “Haus an der Kastanienallee” and its garden have for the entire neighbourhood cannot be stressed enough: in the socially disadvantaged area surrounding Kastanienallee, there are too few places that promote neighbourliness, self-help and civic involvement. Nearby green spaces that can be used for recreational purposes are also scarce.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Familienhaus Kastanie

PDF-Dokument (2.9 MB)

Familienhaus Kastanie Factsheet

PDF-Dokument (373.1 kB)

Ein Einstieg ins Berufsleben für Geflüchtete - Hürdenspringer Neukölln

Teaserbild Hürdenspringer Neukölln
Bild: Hürdenspringer Neukölln

Samira ist aus Syrien geflüchtet und seit einem Jahr in Deutschland. Der Anfang in Berlin war für sie alles andere als einfach. Sie hatte weder Verwandte noch Freunde, konnte die Sprache nicht und die Kultur war ihr sehr fremd. Durch das Projekt Hürdenspringer Neukölln des Unionhilfswerk Berlins hat sie eine ehrenamtliche Mentorin gefunden, die sie auf dem Weg in die Arbeitswelt in Deutschland unterstützt. Mit ihrer Hilfe meistert Samira den Neuköllner Schulalltag, hat die Chance auf einen erfolgreichen beruflichen Einstieg – und damit die Perspektive eines selbstbestimmten Lebens in Deutschland.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
Samira fled from Syria and has been in Germany for one year now. Starting anew in Berlin was anything but simple for her. She had neither relatives nor friends, could not speak German and the culture was very foreign to her. She found a volunteer mentor through the Hürdenspringer Neukölln project of Unionhilfswerk Berlin, and the mentor is helping her along the way to working life. With her help, Samira is coping with daily school life in Neukölln and has a good chance of starting successfully into professional life – and with that comes prospect for an autonomous life in Germany.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Hürdenspringer Neukölln

PDF-Dokument (4.5 MB)

Hürdenspringer Neukölln Factsheet

PDF-Dokument (4.9 MB)

Ein Raum der Möglichkeiten für Moabit - Selbsthilfewerkstatt Moabit e. V.

Teaserbild Selbsthilfewerkstatt
Bild: services e.V.

Ein großer Bedarf an sozialen Räumen, eine verfallene Garage und viel Engagement schafften in Berlin-Moabit den Nährboden für ein förderwürdiges Projekt. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hat der Verein 35services e.V. hier eine ehemalige LKW-Garage der früheren Berliner Granit- & Marmor-Werke in der Lehrter Straße in einen Ort nachbarschaftlicher Begegnung und Selbsthilfe verwandelt.

Weitere Informationen über dieses erfolgreiche EFRE-geförderte Projektbeispiel erhalten Sie in unserem Infoblatt, welches Sie hier herunterladen können.

English:
Great need for social space, a dilapidated garage and plenty of engagement have created fertile ground in Berlin-Moabit for a project worthy of funding. With support from the European Fund for Regional Development (ERDF), registered society 35services e.V. has turned a one-time truck garage belonging to the former Berlin Granite & Marble Factory on Lehrter Straße into a meeting place for neighbours and a place for self-help.

You can download our fact sheet for further information down below.

Good-Practice Infoblatt Selbsthilfewerkstatt

PDF-Dokument (4.7 MB)

Selbsthilfewerkstat Factsheet

PDF-Dokument (4.7 MB)

Teilhabe ermöglichen, Bildung erleichtern – oder die Geschichte einer Stadtteilmutter, Stadtteilmütter Neukölln

Link zu: Stadtteilmutter
Bild: ariadne-an-der-spree.de
Die Stadtteilmütter aus Neukölln helfen anderen Müttern in ihrem Kiez, mit den Herausforderungen umzugehen, denen sich gerade Eltern mit Migrationshintergrund ausgesetzt sehen. Mittels Besuchen beraten sie die Mütter in ihrer Landessprache zu vielerlei Belangen. Das Engagement der Stadtteilmütter wird unterstützt durch EFRE-Mittel.

Deutsch lernen mit Bildern und Geschichten Mit dem Projekt „Bilderbuchkino“ erhöht eine Berliner Stiftung die Sprachkompetenz in Brennpunktbezirken, Bilderbuchkino

Bilderbuchkino
Bild: freepik.com

Die Bürgerstiftung Berlin hat erkannt, wie Bilderbücher zur Integration beitragen und den Spracherwerb fördern. Seit knapp zehn Jahren tourt das Bilderbuchkino daher durch Berliner Kitas und Grundschulen. Im Weddinger Brunnenviertel hat die Bürgerstiftung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit diesem Projekt zweieinhalb Jahre wesentlich zur Integration fremdsprachiger Kinder beigetragen.

„Frau Asmus will immer, dass wir selber denken!“, Lernwerkstatt eXplorarium

Link zu: eXplorarium
Bild: ariadne-an-der-spree.de

Herauszufinden, ob die Sonne auch Weißbrot toasten kann, wieso Brücken so unglaublich stabil sind oder worauf man beim Bau von Kugelbahnen so alles achten muss – auf all das versuchen die Schulkinder in der Lernwerkstatt eXplorarium der Hans-Fallada-Schule in Berlin-Neukölln eine Antwort zu finden. Der Schulleiter Carsten Paeprer und die Bildungsorganisation LIFE e. V. nutzen für die dafür notwendige Erweiterung der Schule Mittel aus dem Bezirkshaushalt und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.